FCH JU wird Clean Hydrogen Partnership

Ursula von der Leyen, © European Union
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Während der European Hydrogen Week in Brüssel hat die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, Anfang Dezember 2021 die Führungsrolle Europas beim Ausbau der Produktion von sauberem Wasserstoff bekräftigt. Sie erklärte den fast 2.000 registrierten TeilnehmerInnen: „Dies ist zweifellos ein globales Unterfangen, aber ich möchte, dass Europa das Rennen anführt.“

Neben zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden mit hochrangigen Referenten, mehreren EU-Kommissaren und zahlreichen Firmenchefs stand die Gründung der Clean Hydrogen Partnership, die alle Aktivitäten des bestehenden FCH JU übernehmen wird, im Mittelpunkt. Der Europäische Rat nahm am 19. November die entsprechende Gründungsverordnung an. Ziel ist, die Entwicklung und Einführung einer europäischen Wertschöpfungskette für saubere H2-Technologien zu beschleunigen. Dafür stellt die EU 1 Milliarde Euro für den Zeitraum 2021 bis 2027 zur Verfügung – ergänzt durch private Investitionen in mindestens gleicher Höhe. Zusammen mit der Wasserstoff-Allianz sollen so die Ziele der EU-Wasserstoffstrategie für ein klimaneutrales Europa umgesetzt werden. Der Fokus liegt dabei auf der Herstellung, Verteilung und Speicherung von sauberem Wasserstoff insbesondere in den Sektoren, die auf andere Art schwer zu dekarbonisieren sind (z. B. Schwerindustrie, Schwerlastverkehr).

„Wir müssen die Produktion von sauberem Wasserstoff ausbauen, seine Anwendungsmöglichkeiten erweitern und einen positiven Kreislauf schaffen, in dem sich Angebot und Nachfrage gegenseitig befruchten und die Preise sinken. […] Sauberer Wasserstoff ist die Energie der nächsten Generation.“

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission

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