Sind Erdgasbetriebene BZ-Heizgeräte zukunftsfähig?

H2-Kessel von Remeha © BDR
© BDR

Warten auf die Wasserstoffheizung

Brennstoffzellenheizgeräte sind mittlerweile seit einigen Jahren auf dem Markt. Doch das Segment will nicht so recht in Schwung kommen, die Anzahl der installierten Geräte steigt nur langsam. Dies könnte an der begrenzten Auswahl und den noch hohen Preisen liegen. Doch berücksichtigt man die aktuell recht großzügigen Fördergelder, die beim Wechsel zu energieeffizienten Heizgeräten, insbesondere beim Ausbau einer alten Ölheizung, in Anspruch genommen werden können, muss man annehmen, dass es noch andere Gründe für die Kaufzurückhaltung gibt. Einer könnte darin liegen, dass heutige BZ-Aggregate – genau wie Brennwertthermen – Erdgas verbrennen und somit CO2-Emissionen verursachen.

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BDR will 400 H2-Heizkessel installieren

Wasserstoffkessel
CO2-freier H2-Kessel von Remeha, © BDR Thermea

Die BDR Thermea Group hat Ende Juni 2019 einen wasserstoffbetriebenen Heizkessel in Betrieb genommen. Die Pilotanlage, die im BDR-Thermea-Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung in Italien entwickelt wurde, steht im niederländischen Rozenburg und wird über den regionalen Gasnetzbetreiber Stedin, der das Projekt auch initiiert hat, mit nachhaltig erzeugtem Wasserstoff versorgt. Gemäß Herstellerangaben ist dies die „erste reale Situation, in der reiner Wasserstoff zur Befeuerung eines Brennwertkessels zur Beheizung der Zentralheizung eines Wohngebäudes verwendet wird“.

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Heizungsbauer zeigen Installateuren ihre BZ-Geräte

SHK-Viessmann-2016
50 Jahre SHK Essen

Ist das bereits der Markt für Brennstoffzellenheizgeräte, auf den alle so lange hingearbeitet haben? Nein, noch nicht, denn bislang ist das Technologieeinführungsprogramm (TEP) nicht in Kraft, und solange weder Hersteller noch Kunden Planungssicherheit haben, passiert gar nichts. Das wurde während der SHK Essen deutlich. Aber anscheinend könnte das TEP im Sommer dieses Jahres kommen.

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