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Komponenten-Fertigung

Neoxid Hydrogen erhält zwei Millionen Euro EU-Förderung für Wasserstoffsensor-Sicherheitstechnik

Die Neoxid Hydrogen hat am 29. Juni 2026 den Förderbescheid für das Projekt „HyTec“ entgegengenommen, übergeben von Regierungspräsident Thomas Schürmann. Die Förderung stammt aus dem EFRE/JTF-Programm Nordrhein-Westfalen 2021–2027 und beträgt rund 2,04 Millionen Euro aus Mitteln der Europäischen Union.

Mit dem Projekt errichtet das Unternehmen am Standort Neuss eine Produktionshalle mit hochautomatisierter Serienfertigung für Wasserstoffsensoren und katalytische Wasserstoff-Brenner. Die gesamte Investition im geförderten Projekt liegt bei rund sechs Millionen Euro. In einem zweiten, nicht geförderten Bauabschnitt soll ein Bürogebäude entstehen. Dafür sind nach Unternehmensangaben weitere 3,5 Millionen Euro vorgesehen.

Kapazitätsausbau für steigende Nachfrage

Mit HyTec will Neoxid Hydrogen die Produktionskapazitäten in den kommenden Jahren ausbauen, um nach eigenen Angaben die weltweit steigende Nachfrage nach Wasserstoffsensorik und Sicherheitstechnologien bedienen zu können. „Mit HyTec schaffen wir die Voraussetzungen, um unsere innovativen Wasserstofftechnologien künftig in deutlich größeren Stückzahlen am Standort Neuss zu produzieren. Die Förderung ermöglicht uns, den nächsten Wachstumsschritt zu gehen und gleichzeitig hochwertige Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen zu schaffen“, erklärte Dieter Ostermann, Vorstandsvorsitzender der Neoxid Hydrogen.

Das Unternehmen mit Sitz in Neuss ist auf Wasserstoffsensorik und katalytische Sicherheitssysteme spezialisiert. Nach eigenen Angaben hat es bislang mehr als 10.000 Wasserstoffsensoren und Sicherheitssysteme an Kunden in über 40 Ländern ausgeliefert. Zu den Abnehmern zählen Unternehmen aus Industrie, Energieversorgung, Mobilität und Forschung. Ostermann ist zudem Vorstandsvorsitzender des Wasserstoff-Hub RKN/Rheinland e. V.