HYPOS – Von der Speicherung bis zur Verteilung

Gesamtkosten
Gesamtkosten der Energieversorgung, © TU Bergakademie Freiberg

„Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft im mitteldeutschen und ostdeutschen Raum“ – dies ist eines der Ziele, auf Basis deren sich die Wasserstoff-Initiative Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany (kurz HYPOS) im Jahr 2013 gegründet hat. Für die Umsetzung dieses Ziels identifizierte die Initiative den Auf- und Ausbau der Infrastruktur als wichtiges Schlüsselelement. Die in der Region bereits vorhandenen Infrastrukturen (z. B. Pipelines, Kavernenspeicher) und Potenziale für erneuerbare Energien bieten beste Voraussetzungen.

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H2-Pipelinenetz ist bezahlbar

Pipeline
H2-Pipelinenetz zur Versorgung von 75 % des deutschen Straßenverkehrs

Die Bundesregierung hat klare Ziele zur Reduktion der Treibhausgase gesetzt: Bezogen auf 1990 sollen die Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 %, bis zum Jahr 2030 um 55 %, bis zum Jahr 2040 um 70 % und bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 % reduziert werden. Dies soll unter anderem dadurch erreicht werden, dass der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch bis zum Jahr 2050 auf mindestens 80 % steigt. Für Deutschland sind die fluktuierenden erneuerbaren Energien (FEE: Photovoltaik, Onshore- und Offshore-Windenergie) aufgrund ihrer großen Potentiale von besonderer Bedeutung und werden daher den zukünftigen Stromsektor dominieren.

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Hochdruck-Elektrolyseur in Taschenbauweise

Shortstack
PEM-Elektrolyseur-Stack, © W-HS

An der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen haben Wissenschaftler des Westfälischen Energieinstituts (WEI) einen PEM-Wasserelektrolyseur in Taschenbauweise entwickelt. Dieser Elektrolyse-Stack beruht auf dem vom WEI vorgeschlagenen Prinzip der hydraulischen Verpressung von Einzelzellen unter Anwendung einer patentierten Systemregelung. Damit ist es möglich, den Hydraulikdruck dem Gasdruck am Ausgang des Systems nachzufahren. Hierdurch kann ein nahezu beliebiges Druckniveau des produzierten Wasserstoffs am Ausgang des Systems erreicht werden.

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Hydrogenics: Alstom setzt auf H2-Züge

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Entwurf der der Hermann-Hesse-Bahn, © Alstom

Bei den Brennstoffzellenaktien läuft es besser und besser, sieht man auf die Auftragseingänge, Kooperationen, Produktentwicklungen und Zukunftsmärkte. Die Bewertungen der führenden hier beschriebenen BZ-Aktien machen allerdings zusammen gerade einmal US-$ 750 Mio. aus, ein krasser Gegensatz zu Tesla, dem Elektroautopionier, der allein mit über US-$ 34 Mrd. bewertet wird. Hier ist jedoch über die kommenden Jahre eine Annährung sehr gut möglich, indem Tesla im Wert tendenziell nachgibt, während die BZ-Aktien erheblich an Wert gewinnen

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120.000 Brennstoffzellen-Heizgeräte bei Ene-Farm

Nedo-web
Japan war schon auf der Hannover Messe 2008 mit zahlreichen BZ-Heizgeräten vertreten.

Japans Ene-Farm-Programm ist wahrscheinlich weltweit das erfolgreichste Kommerzialisierungsprogramm für Brennstoffzellen. Ene-Farm hat zur Verbreitung von weit über 120.000 Brennstoffzellenheizgeräten in Japan beigetragen und beweist damit, dass langfristig angelegte Public Private Partnerships durchaus neue Technologien in den Markt bringen können.

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Revolution der Wasserstoff-Wirtschaft startet in Ostdeutschland

Prof. Dr. Ralf Wehrspohn (Quelle: Fraunhofer IWM)
Prof. Dr. Ralf Wehrspohn (Quelle: Fraunhofer IWM)

„Von Ostdeutschland soll eine Revolution in der Wasserstoffwirtschaft ausgehen.“ Diese These hört sich gewagt, wenn nicht sogar etwas provokativ an. Bei näherer Betrachtung der neuen HYPOS-Initiative, die sich erst jüngst in Mitteldeutschland rund um die bereits bestehende H2-Pipeline versammelt hat, ist es aber gar nicht unwahrscheinlich, dass diese Zielvorgabe durchaus realistisch und vielleicht sogar eher noch untertrieben ist. Zunächst hört es sich zwar an wie eines von diesen vielen Projekten mit der Vorsilbe hy, in denen es mal wieder um die Demonstration einer Wasserstoffanwendung geht. Bei näherem Hinschauen stellt man aber schnell fest: Bei HYPOS geht es um mehr.

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