LOHC als Hoffnungsträger?

Demoanlage von Hydrogenious für Wasserstoffspeicherung und -transport in Finnland, © HySTOC
Demoanlage f. Wasserstoffspeicherung und -transport in Finnland, © HySTOC

Ein Start-up aus Erlangen forciert die Entwicklung eines flüssigen organischen Wasserstoffträgers. Mit verschiedenen Konzernen wie Bilfinger und Schaeffler versucht das Technologieunternehmen, die innovative Lösung für grünen Wasserstoff weltweit wirtschaftlicher zu machen. Ende 2023 soll die bisher größte Speicher- und Freisetzungsanlage im Chemiepark Dormagen bei Köln entstehen. Jährlich soll sie 1.800 Tonnen Wasserstoff erzeugen und einlagern können. Bedarf ist reichlich vorhanden.

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LOHC – H2-Transport auf einfache Weise

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Ablassen von entladenem LOHC,
© KIT, Bramsiepe

Für ein klimaneutrales Deutschland 2050 benötigen auch Verkehr und Industrie emissionsarme, besser noch emissionsfreie Lösungen. Im Kopernikus-Projekt P2X entwickeln Wissenschaftler sichere Speicher, mit denen Wasserstoff unter Umgebungsbedingungen in einem Behälter lagerbar wird.

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LOHC – Eine Pfandflasche für Wasserstoff

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Einweihung in Erlangen, © Hydrogenious

Vor fünf Jahren machte Carbazol als „Wundermittel“ und „Kraftstoff der Zukunft“ von sich reden, obwohl die Arbeiten damals noch mitten in der Grundlagenforschung steckten. Nach intensiven Entwicklungsarbeiten hat die Hydrogenious Technologies GmbH jetzt einen potentiellen Carbazol-Nachfolger präsentiert: Dibenzyltoluol. Am 29. Januar 2016 nahm das Unternehmen in Erlangen seine erste Wasserstoffspeicheranlage, die auf diesem flüssigen, organischen Wasserstoffträger (LOHC) basiert, am Firmensitz in Betrieb

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