FuelCell Energy – Wohin geht die Reise?

FuelCell Energy hätte eigentlich einen Quartalsumsatz von über 30 Mio. US-$ im zweiten Quartal per 30. April (Fiskaljahr) generieren sollen, aber es waren dann nur circa 16 Mio. US-$ bei einem Verlustausweis in Höhe von circa 31 Mio. US-$ beziehungsweise minus 0,08 US-$ pro Aktie. Der Vorstand sieht sich dennoch auf einem guten Wege, bis 2025 einen Umsatz von 300 Mio. US-$ und 1 Mrd. US-$ bis 2030 zu erreichen. Der Auftragsbestand lag fast unverändert bei circa 1,3 Mrd. US-$. Auf der Bank liegen beachtliche 490 Mio. US-$, was mehreren Aktienplatzierungen (64 Mio. neue Aktien) geschuldet ist – im Verhältnis zum Börsenwert von 1,4 Mrd. US-$ damit eine gesunde Basis, auch wenn sich die Frage stellt, wie diese Aktienplatzierungen begründet wurden.

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Der Wasserstoffzug nimmt rasant Fahrt auf

Aktienkursverlauf der besprochenen Unternehmen, wallstreet-online.de
© www.wallstreet-online.de

Schaut man auf die Börse, so hat man das Gefühl, alle Unternehmen, die sich mit der Brennstoffzelle und Wasserstoff technologisch und als Geschäftsmodell befassen, werden als Gruppe gesehen und bewegen sich parallel – ausgedrückt im Verlauf ihrer Aktienkurse. Diese Sichtweise ist indes viel zu undifferenziert, denn die Unternehmen setzen auf völlig unterschiedliche Strategien: Die einen bauen Tankstellen für Wasserstoff und produzieren Elektrolyseure (z. B. Nel, ITM, Plug Power, Bloom), die anderen produzieren Brennstoffzellen-Stacks und -Module (z. B. Ballard Power, PowerCell, Cummins, Weichai Power).

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FuelCell Energy – Rechtsstreit mit Posco einvernehmlich beendet

Endlich: FuelCell Energy hat sich mit dem südkoreanischen Stahlerzeuger Posco geeinigt und verglichen. FuelCell ist nun wieder unabhängig von Posco und kann andere Opportunitäten in Asien entwickeln. Die Unternehmenszahlen von FuelCell Energy sind noch nicht sehr überzeugend, wie das letzte Quartalsergebnis zeigt: Lächerliche 14 Mio. US-$ Umsatz. Zwar hat man immer noch einen Auftragsbestand von über 1,29 Mrd. US-$ in den Büchern, aber es kommt bislang gefühlt wenig an Neuaufträgen herein. Die Kooperation mit ExxonMobil wurde ein weiteres Mal verlängert, ohne dass aber mehr über die Konditionen vermeldet wurde.

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FuelCell – Hochfrequenz- und Momentumhandel lassen Kurs explodieren

Unternehmenszahlen waren nicht die Grundlage für den fulminanten Anstieg Ende 2020, die den Kurs von circa 2 US-$ bis auf über 11 US-$ im Höchst explodieren ließ. Die Tagesumsätze von tageweise über 200 Mio. Aktien waren gar höher als die Zahl der ausgegebenen Aktien, was den Schluss zulässt, dass es sich um Hochfrequenzhandel handeln könnte, aber auch schwarmtechnische Kurskapriolen (Beispiel: Robinhood-Trading) und Day-Trading. Ein Investor, Heights Capital Management, gab vor dem Kurs-Run bekannt, dass man 19 Mio. Aktien aufgekauft habe und nun mit 6,7 % am Unternehmen beteiligt sei.

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FuelCell Energy – Neue Kapitalmaßnahmen

FuelCell Energy meldete Freitagabend, dass die Platzierung von Aktien (u.a. via JP Morgan) erfolgreich abgeschlossen werden konnte und auch die Zusatzoption von circa 6 Mio. Aktien am Markt Aufnahme fanden, so dass circa 50 Mio. Aktie zu je 2,10 US-$ mit einem Bruttowert (vor Provisionen) von 105 Mio. US-$ ausgegeben wurden. Die Schnelligkeit der Umsetzung zeigt, dass die Börse immer mehr Interesse an der Finanzierung von BZ-Unternehmen hat.

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Südkorea gibt richtig Gas – Bloom und FCEL profitieren

Was sind das für Meldungen, die man von Bloom Energy (BE, US $ 17) vernehmen kann: der Partner in Südkorea, SK Group (größter Öl- und Gaskonzern des Landes) plant, 1.200 von 3.200 Tankstellen bis zum Jahr 2040 mit Wasserstoffzapfsäulen auszustatten. 6,2 Mio. Fahrzeuge sollen dort im Jahr 2040 mit Wasserstoff fahren. 14.000 MW Energie aus Wasserstoff gelten seitens der Staatsvorgaben als Ziel. Beachtlich. Der Vorstandchef der SK Group hat Bloom drei Jahre während einer Kooperation getestet und kam zu dem Schluss, dass Bloom wohl über die weltbeste Elektrolysetechnologie verfügen würde. Bloom selbst sieht die Parität in der Kostenstruktur von grünem Wasserstoff mit Benzin bereits im Jahr 2021 erreichbar.

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FuelCell Energy – mehr geht nicht

So schnell kann es gehen: Bestand noch vor wenigen Monaten das Risiko des Konkurses aufgrund dubioser Finanzierungspraktiken, so hat das tatkräftige Engagement einer erfolgreichen Unternehmensberatung eindeutig zur Wende zum Besseren geführt. In der Entwicklung des Aktienkurses kam es gar zu einer Kursexplosion von circa 0,13 US-$ bis auf über 4,00 US-$ (intraday) und – ausgedrückt im Unternehmenswert – gar von 40 Mio. US-$ bis auf 500 Mio. US-$, bis es durch den Börsencrash wieder auf 1,00 US-$ runterging.

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FuelCell Energy – Chance auf Neubeginn

Jason Few
Jason Few, © FuelCell Energy

Was war das für eine Farce, dass sich Shortseller FuelCell Energy vorgenommen haben und toxische Finanzierungsmedien (Vorzugsaktien, die in Stammaktien wandelbar sind) für sich zu nutzen wussten, um damit den Kurs der Aktie zu drücken und gleichzeitig immer mehr Aktien in den Markt zu bringen – ohne Obligo. Außerdem waren einige Projektfinanzierungen mit Bedingungen verknüpft, die man als fraglich ansehen konnte (z. B. Mindestrendite, Sicherheitsleistungen).

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FuelCell Energy – Reversal-Split als Turbo des Abwärtstrends

FuelCell musste spüren, was es heißt, auf gewiefte Anleger (Kredithaie?) hereinzufallen. Die in Stammaktien wandelbaren Vorzugsaktien wurden wohl dazu genutzt, den Kurs via Leerverkauf zu drücken und aufgrund eines Wandlungsverhältnisses immer mehr Aktien zu erhalten. Haben das die Analysten, die FuelCell Energy bewerten und zum Kauf empfehlen, einfach übersehen? Nun wurde das Kapital zusammengelegt. Die Zahl der künstlich aufgeblähten Aktienanzahl via Wandlung von Vorzugsaktien ist nun erheblich reduziert. Den Vorstand lässt all dies anscheinend leider kalt, ansonsten würde man doch wenigstens eine Pressemitteilung machen.

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