Bau des ersten Wasserstoffspeichers unter Tage

H2-Testkaverne entsteht im brandenburgischen Rüdersdorf

Luftbild, © EWE
© EWE

Der Klimawandel ist heute schon in vollem Gange. Schnelle Innovationssprünge bei neuen Technologien sind unumgänglich. Ein wichtiger Schritt hin zu einem nachhaltigen und klimaschonenden Energiesystem ist der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft. In Rüdersdorf bei Berlin baut EWE jetzt eine reine Wasserstoffkaverne, um den Energieträger zukünftig in großem Maßstab zu speichern und bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen. Damit nimmt der Energiedienstleister eine europäische Vorreiterrolle ein. In dem Projekt HyCAVmobil (Hydrogen Cavern for Mobility) kooperieren EWE und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

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BZ-Megawatt-System für die Luftfahrt

DLR, Balis Entwurf Aufbau Flugzeug

Nachdem der brennstoffzellenbetriebene Motorsegler HY4 erst Ende 2020 die Permit-to-Fly für Testflüge erhalten hatte (s. Titelstory im HZwei-Heft Januar 2021), folgte Anfang 2021 der Startschuss für ein nächstes Vorhaben. Im Rahmen des Anschlussprojekts BALIS, das innerhalb von nur sechs Wochen bewilligt wurde, soll aus dem Viersitzer ein Vierzigsitzer werden. Am 21. Januar überreichte der Parlamentarische Staatssekretär des BMVI Steffen Bilger den Förderbescheid in Höhe von 26 Mio. Euro an Professor Josef Kallo vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

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Auf dem Weg zur Massenproduktion

Wesentliche Fortschritte bei der Entwicklung von Bipolarplatten

Vorbeschichtetes Coil-Material, © Precors GmbH

Die Bipolarplatte (BPP) ist eine der Komponenten, die am häufigsten im Brennstoffzellen-Stack verwendet werden. Ihre Auswahl ist sowohl im Hinblick auf die Funktion als auch auf die Kosten überaus relevant. In den drei Forschungsprojekten InProPlate, PreCoil und BePPel, die über das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NIP II geförderten wurden, konnten neue Fertigungsverfahren und Messmethoden entwickelt werden, die sich insbesondere auf die Wirtschaftlichkeit von BZ positiv auswirken.

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HY4 erhält Permit to Fly

DLR, Josef Kallo, HY4, Andreas Scheuer, Schoefer, H2Fly, Winfried Hermann, FSG
HY4 mit Minister Hermann, Kallo und Schoefer (v. l.), © H2Fly

Ende 2020 erhielt die HY4 die Permit to Fly, die Erlaubnis für Testflüge, auch in Stuttgart. Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG), nannte dies einen „tollen Meilenstein“ innerhalb dieses größten Förderprojekts, das je von der FSG unterstützt wurde. Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg und Vorsitzender des FSG-Aufsichtsrats, zollte Kallo und seinem Team während der HY4-Präsentation am 11. November am Stuttgarter Flughafen seinen Respekt für deren Engagement und Durchhaltevermögen.

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DLR hat neue Leiterin

Portrait Prof. Anke Kaysser-Pyzalla neue Vorstandsvorsitzende DLR
© DLR

Eine Frau ist gegangen und eine neue gekommen. Seit dem 1. Oktober 2020 ist Prof. Anke Kaysser-Pyzalla neue Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Werkstoffwissenschaftlerin und Ingenieurin löste Prof. Pascale Ehrenfreund ab, die das DLR seit August 2015 geführt hatte. Nach eigener Aussage freut sich Kaysser-Pyzalla, ein „so komplexes und interdisziplinäres Forschungsunternehmen wie das DLR führen zu dürfen“.

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Neue DLR-Institute im Norden

Die Familie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wächst weiter: Als zentrale Forschungseinrichtung der Bundesrepublik für Luft- und Raumfahrt weitet es seinen Aufgabenbereich aus und baut zwei neue Einrichtungen auf: Das Institut für Maritime Energiesysteme und das Institut für Systems Engineering für zukünftige Mobilität. Am 23. Juni 2020 gab der DLR-Senat dafür grünes Licht, nachdem der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags bereits im November 2019 dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die erforderlichen Mittel (22 Mio. Euro jährlich) zur Gründung und zum Betrieb der zusätzlichen DLR-Institute bewilligt und freigegeben hatte. Zudem engagieren sich Niedersachsen und Schleswig-Holstein zusammen mit rund 2 Mio. Euro jährlich.

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Sinn und Unsinn von E-Fuels

Welche Rolle können die synthetischen Kraftstoffe, die so genannten E-Fuels oder SynFuels, in Zukunft spielen? Über diese Frage wird aktuell trefflich gestritten, vertreten die verschiedenen Interessengruppen doch gänzlich unterschiedliche Ansichten dazu. Das Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) hat daher im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) eine Studie angefertigt, in der die Gesamt-CO2– und Schadstoffbilanz von synthetischen Power-to-X-Kraftstoffen (PtX) untersucht wurde.

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Zweistufige Hochtemperaturwasserspaltung

Hydrosol

Wasserstoff weist ein hohes Potenzial auf, einer der dominierenden Energieträger in allen Bereichen der Energiewirtschaft zu werden, da er ohne kohlenstoffhaltige Rohstoffe und rein unter Nutzung erneuerbarer Energiequellen hergestellt werden kann. Er wird zurzeit als Fahrzeugtreibstoff für Autos, Busse, Lkw und Züge eingeführt.

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Wasserstoff-Anreicherung in Gasturbinen

Wasserstoffeinspeisung-Verbrennung

Wissenschaftler vom Institut für Verbrennungstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart entwickeln neue laserbasierte Messmethoden, um die Verbrennungsprozesse in Gasturbinen besser verstehen zu können und Gefahren einzudämmen. Ein zu hoher H2-Anteil am Gasgemisch könnte die Brennkammer in Gasturbinen zerstören.

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Analyse der EU-Fördermittel im BZ-Sektor

Eska
Partnernetzwerk der EU-Projekte, © Eska

Die Europäische Kommission veröffentlicht zu allen Förderprojekten, die sie im Rahmen des ehemaligen 7. Forschungsrahmenprogramms (FP7) und des aktuellen Programms Horizon 2020 (H2020) bewilligt hat, Metadaten. Diese können mit Hilfe von Datenanalysetools aufbereitet und ausgewertet werden, um so wertvolle Informationen, beispielsweise für eine Wettbewerbsanalyse, zu erhalten. Dieser Artikel beleuchtet, wer im Rahmen von europäischen Förderprojekten zusammengearbeitet hat und wie die entsprechenden Kooperationsnetzwerke aussehen.

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