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Thermokammer mit Explosionsschutz

Sonplas bietet explosionsgeschützte Thermokammern für Prüfstände und Stand-alone-Anwendungen an. Die modular aufgebauten Anlagen sind für Tests mit explosionsfähigen oder toxischen Medien wie Wasserstoff, Methanol, Ammoniak, Flüssiggas und Erdgas ausgelegt.

Der Arbeitsbereich reicht laut Hersteller von -60 bis 180 °C. Die Kammern lassen sich nach Unternehmensangaben mit wenig Aufwand auf unterschiedliche Prüfmedien anpassen, etwa über veränderte Durchströmungsverhältnisse. Gedacht sind sie unter anderem für Prüfungen von Injektoren, Pumpen, Drucksensoren, Kraftstoffsystemen sowie Elektronikkomponenten wie Invertern und Steuergeräten.

Für den Explosionsschutz setzt Sonplas auf Inertisierung per Überdruckkapselung nach IEC 60079-2 mit Stickstoff. Im Unterschied zu vielen marktüblichen Thermokammern erfolgt die Überwachung laut Hersteller nicht über einen Sauerstoffsensor. Das soll die Lösung robuster und wartungsärmer machen. Die Temperierung ist extern angeordnet; in der Kammer selbst sitzt nur ein Wärmetauscher. Das schafft Platz für den Prüfaufbau und soll kritische Oberflächentemperaturen vermeiden.

Zur Ausstattung gehören unter anderem Türzuhaltung, Gasüberwachung, Überdruckabsicherung, eine Bodenwanne mit Niveauschalter sowie Absaugung bei geöffneter Tür. Die Systeme sind nach Unternehmensangaben für ATEX und IECEx ausgelegt.

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