Wasserstoff-Verband will sich neu ausrichten

Vorstand
DWV-Vorstand, MV in Leipzig, 2019: Wurster, Behrend, Schaloske, Scheppat, Diwald, Klees, Weinmann, Töpler, Schmidtchen, Lehmann (v. l. – Martin nicht im Bild)

Die ruhigen Zeiten in der Wasserstoffbranche sind vorbei. Das merkt jetzt auch der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV). Mit dem wachsenden Interesse an der H2– und BZ-Technik nehmen auch dort die Begehrlichkeiten zu. So wollen die einen aus dem DWV einen schlagkräftigen Industrieverband machen, während andere weiter die Realisierung einer nachhaltigen, dezentralen Energieversorgung vor Augen haben. Dem gemeinnützigen Verein steht somit eine Zerreißprobe bevor: Soll er sich jetzt weiter in Richtung eines Lobby-Verbands entwickeln, in dem es ausschließlich um die Vertretung der wirtschaftlichen Interessen seiner industriellen Mitgliedsunternehmen geht, oder hält er an seinen ehemaligen Idealen fest, die im Aufbau einer sauberen Energieversorgung, basierend auf Wasserstoff, bestanden?

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DWV-Chef Werner Diwald bezieht Stellung

Diwald
Werner Diwald

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e. V. hat vergangenes Jahr sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Aus diesem Anlass kommentierte der HZwei-Herausgeber Sven Geitmann im Editorial des Oktober-Hefts 2016 die bisherige Entwicklung des Vereins. Quasi in Ergänzung dazu erläutert nun der DWV-Vorsitzende Werner Diwald im HZwei-Kurzinterview, was aktuell und für die Zukunft angedacht ist.

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Brüssel entscheidet sich für Zweifach- statt Vierfachanrechnung

DWV-Diwald-web

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Werner Diwald: „Die Regierung ist gefordert, viel mehr über effiziente Fahrzeuge zu reden.“

Während für die Weiterentwicklung der H2- und BZ-Technik emsig in den Laboren und Werkstätten an neuen Katalysatormaterialien oder Fertigungsverfahren gefeilt wird, werden andernorts – ebenso fleißig – Gespräche über die politischen Rahmenbedingungen geführt. So wurde im April 2015 in Brüssel entschieden, dass Wasserstoff, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde, bei der Raffinierung von Kraftstoffen zukünftig zwar

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DWV appelliert an Energieminister Sigmar Gabriel

DWV-Vorstand-2014

DWV-Vorstand-2014
Die Sitzordnung deutete an, wie sich zukünftig die Rollen im DWV-Vorstand ändern könnten.

Noch nie hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV) so klar sein Anliegen artikuliert: Bereits auf der Jahrespressekonferenz am 11. Februar 2014 in Berlin forderte der Vorstandsvorsitzende Dr. Johannes Töpler eine stärkere politische Unterstützung für eine breite Markteinführung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Während des parlamentarischen Abends drei Wochen zuvor war dieses Thema zwar bereits ein erstes Mal angeschnitten worden (s. DWV fordert Förderung von „Power-to-Hydrogen“), aber im Haus der Bundespressekonferenz konkretisierte der Verband nochmals sein Anliegen: Da Wasserstoff und Brennstoffzellen Schlüsseltechnologien für

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Werner Diwald verlässt Enertrag-Vorstand

Werner Diwald

Werner Diwald, Vorstand bei Enertrag, wird ab dem Herbst neue berufliche Wege beschreiten: Wie das Dauerthaler Unternehmen am 25. April 2013 bekannt gab, wird der gelernte Maschinenschlosser am 30. September auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheiden. Diwald will dann in einem eigens gegründeten Beratungsunternehmen, der ENCON.Europe GmbH, tätig werden. Gegenüber HZwei erläuterte Diwald: „ENCON.Europe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Projekte im Bereich der Energiewende politisch beratend mit zu begleiten. Einen Schwerpunkt dabei legen wir auf Power-to-Gas-Projekte. ENCON.Europe wird Enertrag weiterhin beratend und vermittelnd im Bereich der Verbands- und politischen Arbeit zum großen Zukunftsthema Wasserstoff und bei der Umsetzung der Projekte in Osteuropa unterstützen.

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Brennstoffzellen-Branche blickt nach Japan

Andy Fuch, Toyota; Werner Diwald, Enertrag; Andre Martin, DWV; Walter Bornscheuer, Viessmann; Andreas Ziolek, DWV (v.l., Foto: DWV, Frederic Schweizer)

Japan und Deutschland wollen zukünftig im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie enger zusammenarbeiten. Dies bekräftigten die beim parlamentarischen Abend am 12. März 2013 in der japanischen Botschaft erschienenen Industrie- und Verbandsvertreter sowie der Botschafter von Japan in der Bundesrepublik, Takeshi Nakane. Dieser erklärte zwei Jahre nach dem Unglück in Fukushima, Japan plane, „die Abhängigkeit von Atomkraft so weit wie möglich zu senken“. Wasserstoff spiele dabei als sauberer, CO2-freier Energieträger eine wichtige Rolle.

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Spielt da wer auf Zeit?

Zeit ist vergänglich – und relativ. Meist merken Menschen erst im Nachhinein, wie schön das Vergangene war. Dann ist es jedoch in der Regel zu spät, um es noch ausreichend genießen zu können. Viele Menschen verschätzen sich zudem, wie viel Zeit noch für bestimmte Dinge bleibt. Entweder man ist viel zu früh oder aber man kommt heillos zu spät. Sorgloser Umgang mit der Zeit führt außerdem dazu, dass man zunächst zwar meint, endlos Zeit zu haben. Dann kommt aber der Punkt, an dem die Zeit drängt, weil sie knapp wird, bis letzten Endes die Zeit vergangen ist. Im Endeffekt hat dann kaum noch jemand Zeit für irgendwas. Kein Wunder also, dass Zeit auch bei der Einführung der H2- und BZ-Technik sowie bei der E-Mobilität eine überaus wichtige Rolle spielt.

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