Ein echter Mehrwert

Interview mit der NWR-Vorsitzenden Katherina Reiche

Katherina Reiche
© Westenergie

Sie war 17 Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 2009 wurde sie Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, um 2013 in die gleiche Position beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur zu wechseln. Dann ging sie in die Wirtschaft, wo sie von 2015 bis 2019 in ihrer Funktion als Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) als Lobbyistin aktiv war. Seit Januar 2020 ist sie Chefin der Westenergie AG. Im Sommer 2020 wurde die Brandenburgerin vom Nationalen Wasserstoffrat (NWR) zur Vorsitzenden gewählt. Über ihren Werdegang und ihre Ziele sprach HZwei mit Katherina Reiche.

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KWKG 2016: Übergangsregelung für BZ-Heizgeräte

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A. Dauensteiner will 2016 das BZ-Heizgerät von Vaillant einführen

Das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetzt (KWKG) fördert mittlerweile seit etlichen Jahren stationäre Aggregate, die möglichst effizient sowohl Wärme als auch Strom erzeugen. Alle paar Jahre werden derartige Gesetze novelliert und naturgemäß entbrennen bereits Monate vor den politischen Entscheidungen heftigste Diskussionen um etwaige Veränderungen. Gerade noch rechtzeitig stimmte der Bundesrat schließlich kurz vorm Jahresende dem KWKG 2016 nach einigen Veränderungen zu, so dass es ab dem 1. Januar 2016 in Kraft treten kann.

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Katherina Reiche wechselt zum VKU

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Norbert Barthle (Foto: BMVI)

Katherina Reiche hat Anfang des Jahres ihren Posten als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium (BMVI) abgegeben. Auf eigenen Wunsch verließ die ehemalige brandenburgische CDU-Politikerin das Ministerium und wechselt zum Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Dort wird sie ab dem 1. September 2015 als Hauptgeschäftsführerin tätig sein. Ihr Nachfolger als Staatssekretär ist seit dem 4. Februar 2015 Norbert Barthle, der seit 2009 haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war. Der Ministerialrat studierte Germanistik, Sportwissenschaften und Philosophie auf Lehramt und ist direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Backnang/Schwäbisch Gmünd. Bundesweit sorgte

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Wirtschaftlicher Betrieb von PtG-Anlagen ist möglich

H2Herten

VKU-Broschüre-Power-to-GasDer Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat zum Thema Energiespeicherung eine Broschüre, die einen Überblick über den Stand der Technik sowie die Potenziale von Power to Gas gibt, herausgebracht. Darin stellt der VKU fest, dass Power-to-Gas-Anlagen derzeit wirtschaftlich zwar noch nicht rentabel seien. Ein wirtschaftlicher Betrieb sei aber möglich, wenn der ordnungspolitische Rahmen angepasst würde, so dass die Anlagen als Systemdienstleister und nicht als Letztverbraucher behandelt würden. Der Hauptgeschäftsführer des VKU, Hans-Joachim Reck, erklärte dazu im Juni 2013:

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