Neubaugebiet mit Brennstoffzellen-Heizgeräten

Langweid am Lech ist der erste Ort in Deutschland, in dem ein komplettes Neubaugebiet mit BZ-Heizgeräten ausgestattet wurde. Der regionale Energieversorge erdgas schwaben bündelte gemeinsam mit dem Bauunternehmer Michael Dumberger sowie dem Heizgerätehersteller Viessmann die Interessen und plante in jedem der insgesamt 62 Doppelhaushälften und Reihenhäuser BZ-Aggregate des Industriepartners Panasonic ein.

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Aktiver Vertrieb von Brennstoffzellen-Heizgeräten

Elcore
© Elcore

Obwohl es zahlreiche Kritiker aufgrund der jahrelangen Verzögerungen kaum noch für möglich gehalten haben, sind Brennstoffzellenheizungen heute in der Realität angekommen. Verschiedene Heizungsbauer haben die erdgasbetriebenen Strom- und Wärmeaggregate mittlerweile in ihrem Sortiment. So bietet beispielsweise Thermondo, eine junge, deutschlandweit agierende Installationsfirma für Heiztechnik, seit vergangenem Jahr neben Brennwertgeräten auch Brennstoffzellengeräte an.

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EU nimmt PACE auf

SOLIDpower
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Auf europäischer Ebene ist beschlossen worden, dass die Förderung im Bereich der Brennstoffzellenheizgeräte weitergeführt wird. Wie das Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking (FCH JU) bekanntgab, startete am 1. Juni 2016 das Projekt PACE (Pathway to a Competitive European FC mCHP market), für das insgesamt 34 Mio. Euro an Fördergeldern bereitgestellt werden. Auf diese Weise sollen bis Februar 2021 über 2.650 Mikro-KWK-Geräte bei echten Kunden ins Feld gebracht werden, um so den Markthochlauf zu unterstützen.

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Power-to-Gas – Mikroben sollen Kosten senken

Anlage Allendorf
PtG-Anlage in Allendorf (Quelle: Viessmann)

Mikroorganismen sind flexibler als herkömmliche Katalysatoren, und das von ihnen erzeugte Methan ist relativ rein. Zudem sinken die Investitionskosten für Power-to-Gas-Anlagen, wenn Transformatoren und Strom- sowie Gasnetzanschlüsse bereits vorhandener Biogas- und Klärgasanlagen genutzt werden können. Es gibt allerdings noch Forschungsbedarf in diesem Bereich, auch bei der neu gebauten PtG-Anlage von Viessmann, die in Allendorf seit Mitte März 2015 ins öffentliche Gasnetz einspeist.

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Viessmann: „Technologie ist nach vielen Jahren marktreif“

Viessmann_bautec
Viessmann_bautec
Umweltministerin Henricks; Viessmann-Geschäftsführer Voßloh, Umweltsenator Müller (v.l.) vor der Vitovalor 300-P (l. hinten, Quelle: Viessmann)

Wie bereits 2013 angekündigt bringt die Viessmann Group, Hersteller von Heiztechniksystemen, im April 2014 sein Brennstoffzellenheizgerät Vitovalor 300-P auf den Markt. Zunächst präsentierte das Allendorfer Familienunternehmen die Serienausführung dieses neuen Mikro-KWK-Systems Mitte Februar auf der bautec in Berlin sowie auf der E-world in Essen. Dem Fachpublikum der Heizungsbranche zeigte Viessmann das Gerät

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Brennstoffzellen-Stapler fürs BMW-i3-Werk in Leipzig

Linde-Stapler-BMW
Linde-Stapler-BMW
BZ-Stapler im BMW-i3-Werk in Leipzig

Brennstoffzellenbetriebene Flurförderzeuge können auch in Deutschland eine Option für die Intralogistik sein. Diese Erkenntnis setzt sich derzeit an immer mehr Produktionsstandorten durch. So hat BMW in seinem Leipziger Werk am 3. Dezember 2013 fünf Gabelstapler und vier Routenzugschlepper in Betrieb genommen, die im Rahmen des H2IntraDrive-Projekts unter realen Produktionsbedingungen eingesetzt und bis zur Serienreife weiterentwickelt werden sollen.

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World of Energy Solutions in Stuttgart

Franz Untersteller
Für Franz Untersteller ist „Wasserstoff der Energiespeicher der Zukunft“.
Für Franz Untersteller ist „Wasserstoff der Energiespeicher der Zukunft“.

Drei Tage lang hat sich die internationale Wasserstoff-, Brennstoffzellen-, Batterie- und Energiespeicher-Szene in Stuttgart versammelt und intensiv die aktuellen politischen sowie technischen Entwicklungen diskutiert. Im Mittelpunkt stand vom 30. September bis zum 2. Oktober 2013 natürlich die Bundestagswahl, verbunden mit der Frage, welche Regierungskoalition wohl welche Auswirkungen auf den weiteren Werdegang der Branche haben wird. Außerdem stellte die H2Mobility ihren neuen Aktionsplan vor, und die e-mobil BW gründete ein neues Brennstoffzellennetzwerk.

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Brennstoffzellen-Heizgeräte brauchen Unterstützung

Staatssekretär Rainer Bomba redete der Industrie ins Gewissen
Staatssekretär Rainer Bomba redete der Industrie ins Gewissen

Es könnte so schön sein: Die ersten Brennstoffzellenheizgeräte sind endlich auf dem Markt. Das Ziel, auf das die gesamte Branche seit Jahren hingearbeitet hat, scheint somit erreicht zu sein. Aber von Freude oder gar Erleichterung ist weit und breit keine Spur. Ganz im Gegenteil: Jetzt, nachdem Millionenbeträge in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit für diese modernen Kraftwärmekopplungsgeräte geflossen sind, ruft die Industrie nach einer Anschlussfinanzierung für die Markteinführung. Zunächst musste die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) jedoch den Unmut von Staatssekretär Rainer Bomba über sich ergehen lassen, denn der zeigte sich gar nicht begeistert von dem bisher Erreichten und las der deutschen Heizgerätebranche mal wieder gehörig die Leviten.

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Brennstoffzellen-Branche blickt nach Japan

Andy Fuch, Toyota; Werner Diwald, Enertrag; Andre Martin, DWV; Walter Bornscheuer, Viessmann; Andreas Ziolek, DWV (v.l., Foto: DWV, Frederic Schweizer)

Japan und Deutschland wollen zukünftig im Bereich der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie enger zusammenarbeiten. Dies bekräftigten die beim parlamentarischen Abend am 12. März 2013 in der japanischen Botschaft erschienenen Industrie- und Verbandsvertreter sowie der Botschafter von Japan in der Bundesrepublik, Takeshi Nakane. Dieser erklärte zwei Jahre nach dem Unglück in Fukushima, Japan plane, „die Abhängigkeit von Atomkraft so weit wie möglich zu senken“. Wasserstoff spiele dabei als sauberer, CO2-freier Energieträger eine wichtige Rolle.

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Viessmann baut auf mikrobielle Methanerzeugung

Ulrich Schmack

Das zur Viessmann Group gehörende Unternehmen MicrobEnergy GmbH hat ein neues Konzept zur nachhaltigen Herstellung von Methan vorgestellt. Geschäftsführer Ulrich Schmack präsentierte das Verfahren, bei dem der Wasserstoff (H2) biologisch in CH4 umgewandelt wird, während der Strategiekonferenz der Deutschen Energieagentur 2012 in Berlin. Der mehrstufige Gesamtprozess nutzt Mikroorganismen, die bei Umgebungsdruck und -temperatur arbeiten, und setzt sich zusammen aus der Hydrolyse von Biomasse (Polymere) mit einer anschließenden Acidogenese der Monomere, einer Acetogenese der organischen Säuren sowie einer Methanogenese der Essigsäure.

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