Trumps Steuerpläne verunsichern Brennstoffzellen-Branche

ExxonMobil
Werbung von ExxonMobil und FuelCell Energy, © ExxonMobil

Der Trend der Trump-Regierung in Richtung fossiler Energieträger hat sich im vierten Quartal nochmals verstärkt. Das Energieministerium schlug beispielsweise vor, dass konventionelle Kraftwerke einen garantierten Strompreis erhalten sollen, um darüber die Grundlastabsicherung gewährleisten zu können. Die Environmental Protection Agency (EPA) setzt sich zudem dafür ein, den Clean Power Plan zu überarbeiten und möglicherweise zu streichen.

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Plug Power – Erwartungen versus Realitäten

Plug Power enttäuschte mit dem Ergebnis für das dritte Quartal, auch wenn der Ausblick – so die Firmenangaben – sehr gut sei. Großkunden wie Walmart und Amazon lassen grüßen. Wir sprechen hier über Auftragsvolumina von über US-$ 600 Mio. in den kommenden Jahren. 2.753 GenDrive-Systeme für die Umrüstung von Gabelstaplern wurden in der Berichtszeit ausgeliefert

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Drei neue Wasserstoff-Stationen im Süden

Sindelfingen
H2-Station in Sindelfingen, © Daimler

Der Hochlauf bei der Errichtung neuer Wasserstofftankstellen geht weiter voran. So gingen am 31. Juli 2017 eine H2-Station in Sindelfingen an der Autobahn A81 und eine an der A8 in Pforzheim in Betrieb. Die Shell-Tankstelle südwestlich von Stuttgart steht in unmittelbarer Nähe zum Daimler-Fahrzeugwerk, in dem das Konzernforschungs- und Entwicklungszentrum des schwäbischen Automobilbauers angesiedelt ist, das sich mit der Entwicklung von Brennstoffzellenfahrzeugen beschäftigt.

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Hydrogenics: Chinesischer Investor steigt ein

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Präsentation des neuen Elektrolyse-Stacks in Hannover

Mit einem Aufgeld von zehn Prozent zum durchschnittlichen Aktienkurs vor der Kapitalmaßnahme hat sich ein chinesischer Investor, Fuzhou Bonded Zone Hejili Equity, an Hydrogenics beteiligt. 7,83 US-$ wurden pro Aktie gezahlt. Das zeugt von einem guten Deal für das Unternehmen und von Vertrauen des „strategischen“ Investors in die Kapitalmaßnahme. 21 Mio. US-$ flossen Hydrogenics von Hejili zu.

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VDMA prognostiziert Wachstum

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Schiel (l.) u. Stefener präsentierten ihre Prognose

Die Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) präsentiert alle zwei Jahre während der Hannover Messe einen Konjunkturspiegel der Brennstoffzellenbranche auf dem Gemeinschaftsstand Wasserstoff + Brennstoffzellen + Batterien.

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Trump verunsichert H2- und BZ-Branche

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Merkel zu Gast bei Trump, © Bundesregierung / Kugler

Die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA hat für Verwirrung und Ungewissheit im Wasserstoff- und Brennstoffzellensektor bezüglich weiterer Energieprogramme geführt. Der neue republikanische Präsident hatte Energiepolitik bislang nicht auf seiner Prioritätenliste. Ganz im Gegenteil: Der Kohlebergbau soll nun doch nicht, wie von Obama favorisiert, reduziert werden – ein fragwürdiger Schritt angesichts des Wettbewerbs mit billigem Erdgas.

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IPHE diskutiert neue Strategien

IPHENachhaltige Forschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsaktivitäten der Industrie und der Politik haben weltweit den Markt vorbereitet. Es gibt einen wachsenden Konsens darüber, dass Brennstoffzellen und Wasserstoff als Energieträger zukünftig eine wichtige Rolle für saubere Energien, im Verkehr und in verschiedenen Industriesektoren spielen werden. Länder wie Deutschland, Japan und die USA, aber auch die Europäische Kommission sind technologisch und politisch Vorreiter, wenn es um den erforderlichen Rückhalt bei Forschung und Entwicklung sowie Demonstration und Marktvorbereitungen geht

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Ballard: Hydrogen-Society 2020 in Japan

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BZ-Bus-Fertigung bei Foshan Feichi, © Ballard

Ein neuer Megatrend braucht Zeit, sich zu entwickeln. So stellen die vergangenen 15 Jahre die Basis dessen dar, was der Brennstoffzelle in den kommenden Jahren zum Durchbruch verhelfen und zur Entstehung eben dieses Megatrends beitragen wird. Denn: historisch betrachtet haben technologische Revolutionen meist 15 Jahre benötigt, bis es zu einem Durchbruch kam. Dann aber geht es in der Regel sehr schnell, weil kein Marktteilnehmer am Rande stehen will.

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DOE-Vorgaben sind noch nicht erreicht

Toyota
Mirai an kalifornischer H2-Station, © True Zero

Der Forschungsetat des US Departments of Energy liegt seit einigen Jahren stabil bei US-$ 100 Mio., ausreichend, um wesentliche Programme für Wasserstoff und Brennstoffzellen plus einige Demonstrationsvorhaben – meist ein paar wenige Fahrzeuge für Spezialanwendungen – finanzieren zu können. In 2017, so scheint es, sollen nun einige marktreife Segmente zusammengefasst werden unter dem Begriff „Technikbeschleunigung“.

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Baden-Württemberg ist eher Mittelmaß

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J. Tomforde, F. Loogen & Parl. Staatssekretär N. Barthle (v.l.)

Wie macht sich die voranschreitende Elektrifizierung im Automobilsektor bemerkbar? Welche Technologiebereiche werden von dieser strukturellen Veränderung betroffen sein? Was muss getan werden, um hier nicht den Anschluss zu verlieren? Fragen wie diese bewegen zurzeit insbesondere die Regionen, die wesentlich vom Automobilbau abhängig sind.

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