HyFab – BZ-Forschungsfabrik in Ulm

Daimler-Chef Ola Källenius mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (r.)
Daimler-Chef Ola Källenius mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (r.)

Eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle dürften die Wissenschaftler auf dem Ulmer Eselsberg Anfang Juli 2019 durchlebt haben. Erst kam das Nein zum Batteriestandort, dann aber das Ja zum Brennstoffzellenstandort.

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Wechsel beim WBZU

Schaefer
Rolf Schäfer, © Handwerkskammer Ulm

Das Weiterbildungszentrum für innovative Energietechnologien der Handwerkskammer Ulm (WBZU) erlebt momentan nicht seine besten Zeiten: Nachdem das Institut im Januar 2014 in die Handwerkskammer Ulm integriert worden war (s. HZwei-Heft Apr. 2014), ist in den vergangenen Monaten eher ein abnehmendes Interesse am Weiterbildungsangebot zu verzeichnen, was sich auch in dem ausgedünnten Seminarangebot widerspiegelt. Dies hatte zuletzt zur Folge, dass der bisherige Geschäftsführer Sirko Nell Ende 2016 das WBZU verließ.

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Drei neue H2-Tankstellen

Daimler
©: Daimler

Seit diesem Sommer gibt es zwei neue Betankungsmöglichkeiten für H2-Autos in Deutschland: Am 19. Juni 2016 wurde zunächst die Station in Wuppertal, die nach Aussage der Clean Energy Partnership als Prototyp für das geplante bundesweite H2-Netz angesehen wird, eröffnet. Die Zapfsäule für Wasserstoff wurde in die konventionelle Shell-Tankstelle an der Schmiedestraße

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Deuterium wird herausgesiebt

zoom

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Quelle: Universität Augsburg / Advanced Materials

Deutschen Wissenschaftlern ist es gelungen, den seltenen Verwandten von Wasserstoff, Deuterium, besonders effizient zu separieren. Wie das Max-Planck-Institut (MPI) Ende November 2012 bekannt gab, gelang es mit Hilfe einer metallorganischen Gerüstverbindung, Wasserstoff-Isotope voneinander zu trennen, und zwar zwei- bis dreimal effizienter, als dies mit bisherigen Methoden möglich war. Das Team mit Forschern vom MPI in Stuttgart, von der Jacobs University Bremen und der Universität Augsburg stellte fest, dass ein MOF (engl. metalorganic framework) als so genanntes „Quantensieb“ dienen kann.

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Ulmer eLaB wird erweitert

Im Labor für Batterietechnologie (eLaB) in Ulm wird eine Anlage zur Erforschung seriennaher Fertigungsprozesse von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge errichtet. Zum Auftakt der Arbeiten hat Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan am 20. Juli 2012 einen entsprechenden Förderbescheid in Höhe von 23,5 Mio. Euro an das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) übergeben. Am 4. September kam zudem Landeswirtschaftsminister Dr. Nils Schmid nach Ulm und unterschrieb die Absichtserklärung, dass 6 Mio. Euro vom Land Baden-Württemberg für die notwendigen Erweiterungsbauarbeiten um 3.000 m2 am eLaB beigesteuert werden. Initiator der Gebäudeerweiterung sowie des Anlagenbaus ist der Industrieverbund Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen Batterien (KLiB). Dessen Vorsitzender Dr. Hubert Jäger erklärte: „Die Forschungsproduktionslinie schließt die Lücke beim Übergang vom Labormaßstab zur Serienfertigung, um die deutsche Industrie zum Leitanbieter von Batterien zu entwickeln. Damit wird eine wesentliche Forderung der Nationalen Plattform Elektromobilität erfüllt.“ Das eLaB verfügt seit 2011 über Produktionstechnologien für kleine Lithium-Ionen-Zellen bis fünf Amperestunden (Ah) sowie über ein Sicherheits- und Batterietestzentrum. Mit der neuen Forschungsanlage können unter realen Produktionsbedingungen Musterserien für Batterien ab 20 Ah hergestellt und Prozess- und Verfahrensparameter optimiert werden. Die Produktionslinie soll bis 2014 fertig gestellt sein.