H2-Leitstelle als Gemeinschaftsprojekt?

Mehr als drei Monate nach Bekanntgabe der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) ist bis heute immer noch offen, wo die geplante Leitstelle Wasserstoff angesiedelt sein wird. Am 21. September 2020 erklärte jedoch Thorsten Herdan, Abteilungsleiter für Energiepolitik beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), während eines NOW-Webinars, dass die Leitstelle voraussichtlich gemeinsam von der Nationalen Organisation Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie und der Deutsche Energie-Agentur dena geführt wird. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.

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Gerangel der Ministerien um Themenhoheit bei Wasserstoff

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Thorsten Herdan: „Wir werden erneuerbare Energien in rauen Mengen importieren müssen.“

Wer kann das Thema Wasserstoff für sich am besten nutzen? Unter dieser Fragestellung scheint seit Ende 2019 der Wettbewerb zwischen den Bundesministerien zu laufen. Zwischenzeitlich weitete sich dieser Wettkampf auch auf die Parteienpolitik aus, indem Wasserstoff Bestandteil des Wahlkampfes für die Hamburger Landtagswahl wurde. Aktueller Zwischenstand ist, dass nach einer zeitweisen Themenhoheit der Unionsfraktionen inzwischen die Sozialdemokraten mit ihren Thesen zunehmend besseren Anklang in der Öffentlichkeit finden.

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TEP erst Mitte 2016 – Interview mit Thorsten Herdan, BMWi

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Thorsten Herdan, © BMWi

Thorsten Herdan war die meiste Zeit seines Berufslebens im Bereich für Verbrennungskraftmaschinen auf Seiten der Industrie tätig. 14 Jahre lang wirkte der Maschinenbau-Ingenieur als Geschäftsführer bei der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen (FVV), nachdem er bereits 1995 zum Generalsekretär des internationalen Verbands für Motoren und Gasturbinen (CIMAC) gewählt worden war. Seit 1999 zeichnete er im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) verantwortlich für den Fachverband Power Systems

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