Ballard Power – Über 50 Prozent der Börsenbewertung in Bargeld

Der neue Wasserstoffzug von Siemens, © Siemens
Der neue Wasserstoffzug von Siemens, © Siemens

Es ist leider so: Es gibt viele Trader und Shortseller, aber auch manche Analysten, die nicht die Perspektive eines Unternehmens in den Fokus stellen, sondern Quartalsergebnisse als Basis für die Einstufung nehmen – eine sehr kurzfristige Einstellung, aber natürlich mit (kurzfristiger) Auswirkung auf die Kursentwicklung der Aktie. Dies sehen wir auch bei Ballard, das betreffend ich oft höre, dass der Umsatz in keinem Verhältnis zur Börsenbewertung stehe und das Unternehmen immer noch Verluste einfahre.

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Bewegende Zeiten für Rotterdam

Ein Who is who der weltweiten Wasserstoffbranche gab sich beim World Hydrogen Summit vom 9. bis 11. Mai 2022 in Rotterdam die Klinke in die Hand: 6.000 Teilnehmer via Streaming und vor Ort sprechen für sich. Allen Beteiligten ist klar, dass die bestehenden Pläne, eine weltweite Wasserstoffwirtschaft aufzubauen, enorme Investitionen erfordern und etliche der bereits bestehenden Pläne massiv ausgebaut werden müssen. Man muss „groß“ denken, und wie es scheint, tut die Welt dies auch.

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Der Wasserstoffzug nimmt rasant Fahrt auf

Aktienkursverlauf der besprochenen Unternehmen, wallstreet-online.de
© www.wallstreet-online.de

Schaut man auf die Börse, so hat man das Gefühl, alle Unternehmen, die sich mit der Brennstoffzelle und Wasserstoff technologisch und als Geschäftsmodell befassen, werden als Gruppe gesehen und bewegen sich parallel – ausgedrückt im Verlauf ihrer Aktienkurse. Diese Sichtweise ist indes viel zu undifferenziert, denn die Unternehmen setzen auf völlig unterschiedliche Strategien: Die einen bauen Tankstellen für Wasserstoff und produzieren Elektrolyseure (z. B. Nel, ITM, Plug Power, Bloom), die anderen produzieren Brennstoffzellen-Stacks und -Module (z. B. Ballard Power, PowerCell, Cummins, Weichai Power).

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Ballard Power – über den Tellerrand schauen!

Portrait Gautam Adani, © Adani
Gautam Adani, © Adani

Das Unternehmen steht vor einer Phase exponentiellen, langfristigen Wachstums, so meine Interpretation der Telefonkonferenz am 14. März 2022 zu den Jahreszahlen 2021 und dem vierten Quartal. 2023 müsste es richtig losgehen, dann kann Ballard die Früchte jahrelanger intensiver Forschung und Entwicklung, diverser Pilotprojekte und des Aufbaus von Produktionskapazitäten ernten. Die Kanadier arbeiten an der Skalierung der Produktionskapazitäten in den Zielmärkten Bus, Lkw, Schiene und Schiff. Das geht aber nicht über Nacht.

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FuelCell Energy – Rechtsstreit mit Posco einvernehmlich beendet

Endlich: FuelCell Energy hat sich mit dem südkoreanischen Stahlerzeuger Posco geeinigt und verglichen. FuelCell ist nun wieder unabhängig von Posco und kann andere Opportunitäten in Asien entwickeln. Die Unternehmenszahlen von FuelCell Energy sind noch nicht sehr überzeugend, wie das letzte Quartalsergebnis zeigt: Lächerliche 14 Mio. US-$ Umsatz. Zwar hat man immer noch einen Auftragsbestand von über 1,29 Mrd. US-$ in den Büchern, aber es kommt bislang gefühlt wenig an Neuaufträgen herein. Die Kooperation mit ExxonMobil wurde ein weiteres Mal verlängert, ohne dass aber mehr über die Konditionen vermeldet wurde.

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Plug Power – mit H2-Produktion in die Gewinnzone

Projektmanager Robert Zalinski präsentierte Plugs Produkte am neuen Standort in Duisburg
Projektmanager Robert Zalinski präsentierte Plugs Produkte

Die Pläne sind gewaltig: Schon in diesem Jahr sollen drei Standorte ihre Produktion aufnehmen. 70 Tonnen Wasserstoff pro Tag gelten als erstes Ziel für das laufende Geschäftsjahr. Dies soll eine Gewinnmarge von 30 Prozent ermöglichen. Davon werden 40 bis 50 Tonnen pro Tag für bestehende Aktivitäten benötigt und 20 bis 30 Tonnen pro Tag als handelbare Ware an den Markt gebracht, so meine Erwartung.

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Cummins Engine setzt massiv auf die Brennstoffzelle

Cummins Engine engagiert sich in hohem Maße im H2-Sektor – auch im Nutzfahrzeugbereich, angefangen bei Lkw bis hin zu Schiffen, und baut auch die eigene Elektrolysetechnologie aus. Ein Projekt mit Sinopec beinhaltet eine Elektrolyseleistung von 1 GW und 1.000 H2-Tankstellen für den Großraum Peking. Interessant ist, dass Cummins Engine seine Wandlung von einem Dieselmotorenproduzenten zu einem Brennstoffzellenunternehmen sehr vehement vorantreibt und dabei das besondere Know-how des zugekauften bzw. integrierten kanadischen Unternehmens Hydrogenics im großen Stil nutzt und großtechnisch skaliert.

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Bloom Energy – Wachstumstempo beschleunigt sich

Bloom Boxes bei der SK Group, © Bloom
Bloom Boxes bei der SK Group, © Bloom

Was für ein überragender Ausblick, den K. R. Sridhar, CEO von Bloom Energy, da beschreibt: Bloom sei auf dem besten Wege, ein jährliches Wachstum von bis zu 35 Prozent statt der bisherigen 25 bis 30 Prozent zu erreichen, da das Unternehmen bestens positioniert sei – technologisch und vom Geschäftsmodell her ist es in den richtigen H2-Energiemärkten weltweit unterwegs.

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Nikola Motors – der Ausblick wird immer besser

Im Nikola-Headquarter, © Nikola
Im Nikola-Headquarter, © Nikola

Nikola Motors müssen Sie als Start-up, das seinen Businessplan umsetzt, verstehen und einordnen. Der Bau von Nikolas Fabrik in Coolidge, Arizona, geht voran, und die ersten batterieelektrischen Lkw (BEV) sind bereits beim Kunden. Dieses Jahr sollen es 300 bis 500 werden, wobei die Kapazität für 2.400 Einheiten und 2023 gar für 20.000 Lkw reicht. In Ulm wird die Produktion beim Partner Iveco von 2.000 auf 10.000 Einheiten erhöht.

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Hyzon Motors – kommen Lkw-Aufträge aus Saudi-Arabien?

Es tut sich was an der Analysten- und Investorenfront: Black Rock hat seine Position in Hyzon aufgestockt. Über 100 institutionelle Anleger sind bereits beteiligt. Der größte davon ist der staatliche saudi-arabische Fonds PIF, der über 8 Mio. Aktien hält. Der Milliardär Izzy Englander bezeichnete Hyzon als eine seiner drei Top-Picks und erwarb 1,36 Mio. Aktien.

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