DWV: Votum für gemeinsame H2-Gesellschaft

DWVIn einer außerplanmäßig einberufenen Mitgliederversammlung hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e. V. am 7. Februar 2018 in Berlin beschlossen, gemeinsam mit dem Bundesverband Energiespeicher (BVES) und/oder dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) eine neue Gesellschaft zu gründen, um gemeinsam die Markteinführung von Wasserstoff professioneller als bisher voranzutreiben.

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DWV fordert Gleichstellung von Wasserstoff

Ferlemann
Enak Ferlemann (r.) im Dialog mit Olaf Lies, © NOW

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) setzt sich für die gesetzliche Gleichstellung von erneuerbaren strombasierten Kraftstoffen und Biokraftstoffen ein. Der Verband begründet diese Forderung in einem aktuellen Papier in klassischem Amtsdeutsch damit, das Wasserstoff mehr Vorteile und weniger Nachteile biete als biogene Kraftstoffe und damit zumindest ebenbürtig gestellt werden sollte, aber keinesfalls schlechter behandelt werden dürfe.

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Ausstieg aus der Dieseltechnik mit BZ-Bussen

Bozen
Brennstoffzellenbus in Bozen, © STA

Immer mehr Städte folgen dem Hamburger Beispiel, ab 2020 nur noch schadstofffreie Busse im Linienverkehr einsetzen zu wollen. Auch der Berliner Senat gab eine solche Losung an die dortigen Verkehrsbetriebe aus: Ab 2020 darf die BVG keine Busse mehr mit Verbrennungsmotor kaufen, damit die Landesregierung die Klimaschutzziele des Bundes und der EU im nächsten Jahrzehnt erfüllen kann.

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DWV will grünen Wasserstoff hoffähig machen

Research-is-greatDer alljährlich vom Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) organisierte parlamentarische Abend hat Mitte November 2015 in der Britischen Botschaft in Berlin stattgefunden. So viele Parlamentarier wie nie zuvor erschienen zu dieser Veranstaltung, die dem Thema „Effiziente Energiewende mit Grünem Wasserstoff“ gewidmet war.

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Koalitionsvertrag sieht Weiterführung der NOW vor

Koalitionsvertrag
Koalitionsvertrag
(© Deutscher Bundestag / Achim Melde)

Die gute Nachricht zur Jahreswende ist, dass die Nationale Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie (NOW) auch über das Jahr 2016 hinaus aktiv sein wird. Das haben die Regierungsparteien SPD und CDU/CSU in ihren Koalitionsvertrag hineingeschrieben. Allerdings ist noch offen, worin diese Aktivitäten konkret bestehen werden. Fest steht bisher nur, dass sich die Arbeit der NOW „ab 2016 auf die Implementierung und den Markthochlauf der Brennstoffzellentechnologie im stationären und mobilen Bereich konzentrieren“ wird. Maßgeblich ist dabei

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Kommentare aus der Industrie zum NIP 2.0

Kohler-Colell-Ballhausen
Kohler-Colell-Ballhausen
H. Kohler, Daimler; H. Colell, Heliocentris; A. Ballhausen, Ceramic Fuel Cells (v.l.)

Die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NOW GmbH soll über das Jahr 2016 hinaus die deutschen H2- und BZ-Aktivitäten koordinieren. Das steht jetzt fest. Jedenfalls steht es so in dem von CDU/CSU und SPD ausgehandelten Koalitionsplan. Wie aber im Detail die weitere Förderung aussehen wird, das ist noch offen. Die Industrie hat sich hierzu allerdings schon einige Gedanken gemacht und Forderungen formuliert. HZwei hat dazu einige Stimmen führender Industrievertreter eingesammelt.

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Brennstoffzellen-Heizgeräte brauchen Unterstützung

Staatssekretär Rainer Bomba redete der Industrie ins Gewissen
Staatssekretär Rainer Bomba redete der Industrie ins Gewissen

Es könnte so schön sein: Die ersten Brennstoffzellenheizgeräte sind endlich auf dem Markt. Das Ziel, auf das die gesamte Branche seit Jahren hingearbeitet hat, scheint somit erreicht zu sein. Aber von Freude oder gar Erleichterung ist weit und breit keine Spur. Ganz im Gegenteil: Jetzt, nachdem Millionenbeträge in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit für diese modernen Kraftwärmekopplungsgeräte geflossen sind, ruft die Industrie nach einer Anschlussfinanzierung für die Markteinführung. Zunächst musste die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) jedoch den Unmut von Staatssekretär Rainer Bomba über sich ergehen lassen, denn der zeigte sich gar nicht begeistert von dem bisher Erreichten und las der deutschen Heizgerätebranche mal wieder gehörig die Leviten.

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