Japan liegt vor Südkorea und Deutschland

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Weltweit verschickte Brennstoffzellen

Obwohl die Brennstoffzellenindustrie derzeit merklich wächst, bleibt sie doch nach wie vor pyramidenartig: Oben an der Spitze befinden sich die Stack- und Systemhersteller, die bereits kommerzielle Produkte anbieten und eine klare Vorstellung von Kosten sowie Kundenwünschen haben. Diese Unternehmen unterliegen entweder einer politischen Einflussnahme – so wie in Japan –

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Japan plant Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft

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Power Exporter 9000, © Honda

Die japanische Regierung hat die Zielvorgabe ausgegeben, bis zum Jahr 2020 rund 40.000 Brennstoffzellenautos auf und 160 Wasserstofftankstellen an den Straßen zu haben. Nicht das erste Mal gibt Japan ein derartiges Entwicklungsziel vor. Das letzte liegt etwa zehn Jahre zurück, aber dieses Mal scheint die Wahrscheinlichkeit hoch zu sein, dass es auch wirklich erreicht wird

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mPower baut SOFC-Systeme für Schwellenländer

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SOFC-Stack, © mPower

Hochtemperaturbrennstoffzellen sollen zukünftig neue Energielösungen für Schwellenländer möglich machen. So ist jedenfalls der Plan einiger indischer Investoren, die im November 2015 die mPower GmbH gegründet haben. Sie bauen dabei unter anderem auf das SOFC-Know-how des Fraunhofer IKTS und auf die Interkonnektoren von Plansee und wollen nicht weniger als von Dresden aus die Energiewelt revolutionieren.

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Brennstoffzellen gehen an Bord

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MFC für maritime Anwendungen (Quelle: Siqens)

Brennstoffzellen gelten als Allround-Talente. Deswegen wird auch immer wieder der Einsatz im maritimen Sektor getestet. Bislang fehlte es hier jedoch an durchschlagenden Erfolgen. Trotzdem bemühen sich nach wie vor verschiedene Unternehmen darum, in diesem anspruchsvollen Anwendungsspektrum mit ihren Systemen Fuß zu fassen: Die Siqens GmbH erprobt beispielsweise derzeit ihre Hochtemperatur-Methanolbrennstoffzelle

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120.000 Brennstoffzellen-Heizgeräte bei Ene-Farm

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Japan war schon auf der Hannover Messe 2008 mit zahlreichen BZ-Heizgeräten vertreten.

Japans Ene-Farm-Programm ist wahrscheinlich weltweit das erfolgreichste Kommerzialisierungsprogramm für Brennstoffzellen. Ene-Farm hat zur Verbreitung von weit über 120.000 Brennstoffzellenheizgeräten in Japan beigetragen und beweist damit, dass langfristig angelegte Public Private Partnerships durchaus neue Technologien in den Markt bringen können.

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eZelleron sammelt in Windeseile 1,5 Mio. Euro ein

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„kraftwerk“ läuft mit handelsüblichem Feuerzeuggas. (Quelle: eZelleron)

Nach jahrelangen Bemühungen ist dem Dresdner Brennstoffzellenhersteller eZelleron GmbH im Januar 2015 der Durchbruch gelungen: Das sächsische Kleinunternehmen startete im Dezember 2014 eine Crowdfunding-Aktion, durch die mit Hilfe von vielen Kleinanlegern die Produktion eines Brennstoffzellen-Ladegeräts für Smartphones auf die Beine gestellt werden sollte. Völlig überraschend erhielt der Firmengründer Dr. Sascha Kühn mit dieser Kampagne für sein „kraftwerk“

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BMWi plant NOW-Weiterführung über das Jahr 2016 hinaus

schlaglich-cover

schlaglich-coverDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) plant offenbar eine Verlängerung des Förderprogramms für Brennstoffzellen. Im Monatsbericht von „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“ vom August 2014, in dem das Ministerium über die aktuelle wirtschaftliche Lage berichtet, ist unter der Überschrift „Wasserstoff auf die Mühlen der Energiewende“ zu lesen, dass die Forschungsarbeiten an Brennstoffzellen auch nach 2016 weiter gefördert werden sollen.

Gleich am Anfang des Monatsberichts ist auf insgesamt fünf Seiten ausführlich dargelegt, was bereits alles unternommen wurde, um die Wasserstoff- und

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Topsoe Fuel Cell wird geschlossen

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Bjerne-Clausen
Bjerne Clausen (Quelle: Haldor Topsoe)

Haldor Topsoe A/S hat Mitte August 2014 verkündet, dass Topsoe Fuel Cell A/S geschlossen wird. Topsoe Fuel Cell ist ein zur Topsoe-Gruppe gehörendes Tochterunternehmen, das bis dato auf die Entwicklung und Kommerzialisierung von Komponenten und Technik für Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) spezialisiert war. Haldor Topsoe gab weiterhin bekannt, dass mit sofortiger Wirkung alle

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ElringKlinger übernimmt New Enerday

Die ElringKlinger AG, Automobilzulieferer aus Dettingen, hat Anfang Juli 2014 die Mehrheit beim Neubrandenburger Brennstoffzellenhersteller New Enerday GmbH übernommen. New Enerday arbeitet seit mehreren Jahren an flüssiggasbetriebenen Hochtemperaturbrennstoffzellen (SOFC) im Leistungsbereich bis 1.000 Watt. Nach Firmenangaben sollen verkaufsfähige Produkte vorliegen. ElringKlinger erhält mit der Übernahme der Anteilsmehrheit vom Altgesellschafterkonsortium wichtige Schutzrechte und ergänzt sein eigenes Produktportfolio im SOFC-Sektor (bis 3,5 kW) um die Bereiche

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AVL und FZ Jülich zeigen Brennstoffzellen-Energieversorgungssysteme für Lkw

Zunächst fürs Militär, dann für den maritimen und den Lkw-Sektor (Quelle: AVL List)
Zunächst fürs Militär, dann für den maritimen und den Lkw-Sektor (Quelle: AVL List)

Brennstoffzellen sind für Lastfahrzeuge ungeeignet, zumindest als Antriebsaggregat, aber bei der Bordenergieversorgung können sie sowohl zur Effizienzsteigerung als auch zur Lärmreduzierung beitragen. Bislang mussten Lkw während der Standzeiten den Dieselmotor laufen lassen, damit die Lichtmaschine ausreichend Strom (3 bis 10 kW) zur Versorgung der Fahrerkabine beziehungsweise der Kühlaggregate erzeugt. Mitte Februar 2013 meldete das Forschungszentrum Jülich, dass diese Arbeit zukünftig von einem Brennstoffzellensystem übernommen werden kann, und während der Hannover Messe präsentierte auch AVL List einen portablen Stromgenerator für Trucks.

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