H2-Pilotanlage für die Stahlindustrie

Bart-Biebuyck
Bart Biebuyck

Die Anzahl größerer Wasserstofferzeugungsanlagen nimmt immer weiter zu: Eines der jüngsten Vorhaben ist H2Future, ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt im österreichischen Linz, im Rahmen dessen ein Firmenkonsortium grünen Wasserstoff in großen Mengen erzeugen möchte, um so die Sektorenkopplung von Energie und Industrie voranzutreiben.

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Elektrolyseur-Hersteller bringen sich in Stellung

Sunfire
Container-Lösung, © Sunfire

Das Interesse an Energiespeicherung ist derzeit groß. Und seit immer mehr Power-to-Gas-Anlagen aus dem Boden schießen, konzentriert sich das Augenmerk der Projektierer zunehmend auf die Kernelemente an diesen Standorten: die Elektrolyseure. Diese elektrochemischen Aggregate zur Wasserstofferzeugung sind zwar eigentlich schon lange bekannt, seit aber Wasserstoff immer mehr in den Fokus bei der Energiespeicherung rückt, ist ein neuer Wettbewerb entbrannt

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Roland Käppner geht zu Thyssen Krupp

Roland Käppners Reise durch die Unternehmen geht weiter: Zunächst war er jahrelang bei Siemens aktiv, bevor er Geschäftsführer bei der McPhy Energy Deutschland GmbH wurde. Im August 2015 wechselte er dann zu GKN Sinter Metals. Seit dem 1. Juli 2016 erfüllt er nun neue Aufgaben als Leiter von Vertrieb und Geschäftsentwicklung der Industriesparte von Thyssen Krupp. Dort bei der Thyssen Krupp Industrial Solutions AG wird er sich unter anderem mit dem Bau von brennstoffzellenbetriebenen U-Booten, mit der Chloralkali- und Wasserelektrolyse sowie mit Lösungen zur Dekarbonisierung (z. B. Carbon2Chem) beschäftigen.

Eröffnung des Energieparks Mainz

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Das erste Elektrolysesystem war im März 2015 eingetroffen. (Quelle: Stadtwerke Mainz)

Der Energiepark Mainz, eine Forschungsanlage zur Produktion von umweltfreundlichem Wasserstoff aus Windstrom, wird am 2. Juli 2015 im Beisein von Malu Dreyer, der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, feierlich in Betrieb genommen. Bei der Grundsteinlegung war unter anderem auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nach Mainz-Hechtsheim gekommen

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Neues Führungs-Duo bei Hubject

Die Hubject GmbH hat seit dem 5. Januar 2015 eine neue Geschäftsführung. Das Berliner Joint Venture, das sich insbesondere um den Aufbau eines paneuropäischen Marktplatzes für Elektromobilitäts-Dienstleistungen kümmert (s. HZwei-Heft Jan. 2015), wird seitdem von Thomas Daiber und Christian Hahn, die beide auch zuvor schon bei Hubject tätig waren, geleitet. Der bisherige Geschäftsführer Andreas Pfeiffer

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VDMA stellt Batterie-Roadmap vor

VDMA-Roadmap
VDMA-Roadmap
Peter Haan präsentierte die neue VDMA-Roadmap.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat das Forum der World of Energy Solutions (WES) genutzt, um seine neu erstellte Roadmap „Batterie-Produktionsmittel 2030“ vorzustellen. Bei dieser Studie des VDMA-Industriekreises Batterieproduktion handelt es sich um eine Untersuchung über Markt- und Technologieperspektiven im Bereich der Produktionstechnik. In ihr werden nach Angaben von Peter Haan, Leiter Business Development bei Siemens AG und Sprecher des Lenkungskreises,

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ThyssenKrupp gründet Elektrolyse-Joint-Venture

Heinrich Hiesinger
Heinrich Hiesinger
Dr. Heinrich Hiesinger (Quelle: ThyssenKrupp)

Als weiterer großer Industriekonzern intensiviert nach Siemens nun auch ThyssenKrupp sein Engagement im Elektrolysegeschäft. Wie das Dortmunder Unternehmen Anfang November 2013 bekanntgab, hat ThyssenKrupp Industrial Solutions mit dem italienischen Elektrochemie-Unternehmen De Nora eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures unterzeichnet. ThyssenKrupp versteht diese Erweiterung seines Elektrolysebereichs als strategische Verstärkung des Anlagenbaus und beabsichtigt, im Bereich der Planung, Beschaffung und Errichtung von Elektrolyseanlagen unter dem Namen ThyssenKrupp Uhde Chlorine Engineers von Dortmund aus aktiv zu werden.

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Siemens soll PEM-Elektrolyseur für CEP liefern

Am 10. September 2012 ist Siemens in Berlin der Clean Energy Partnership (CEP) beigetreten. Der Elektrokonzern soll eine der 50 bis zum Jahr 2015 geplanten H2-Tankstellen mit der passenden Elektrolyseurtechnik ausstatten. „Wir produzieren mit unserer Technologie ‚grünen Wasserstoff’, der mehrheitlich mittels regenerativer Stromquellen gewonnen wird. Dadurch helfen wir im Rahmen der Clean Energy Partnership mit, Wasserstoff als alternativen, sauberen Kraftstoff zu etablieren“, erklärte Gaëlle Hotellier, Leiterin Hydrogen Solutions bei Siemens. Die Spitzenleistung dieses PEM-Elektrolyseurs soll bei 300 kW liegen.

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Peter Sauber feiert Firmenjubiläum

Der diesjährigen f-cell geht ein besonderes Jubiläum voraus: Im Juli 2011 feiert der Organisator Peter Sauber sein 25-jähriges Firmenbestehen. Seit einem Viertel Jahrhundert ist der Schwabe mittlerweile selbständig, und es steht gut um sein Unternehmen: Vor fünf Jahren gründete er eine GmbH, vor zweieinhalb Jahren bezog er neue Geschäftsräume in Stuttgart-Vaihingen nahe der Universität. Während der diesjährigen f-cell, die am 26. und 27. September in Stuttgart stattfindet, stehen dann für Peter Sauber wieder in bewährter Manier die Aussteller, Referenten und Besucher im Mittelpunkt des Interesses.

In diesem Jahr erwartet die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, die das 11. Brennstoffzellen-Symposium wieder gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltet, wieder 800 Teilnehmer. Im Haus der Wirtschaft werden etwa 50 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Rund 70 Referenten berichten dann in zwölf Foren über neuste Entwicklungen aus den Bereichen Wasserstoff, Brennstoffzellen und Elektromobilität. Von besonderem Interesse dürfte auf dem Kongress der Vortrag von Prof. Bernd Höhlein von der EnergieAgentur.NRW sein. Er wird auf Kosten, die in Verbindung mit der Nutzung von Wasserstoff in Brennstoffzellenfahrzeugen anfallen, eingehen. Außerdem will Dr. Manfred Waidhas die Pläne von Siemens zur großtechnischen Erzeugung von Wasserstoff mittels Elektrolyse vorstellen: „Wasserstoff ist das einzige Energiespeichermedium, das auch bei Energie mit einer Leistung von über zehn Gigawattstunden noch funktioniert.“ Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e.V. (DWV) und die Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST) werden in ihren Vorträgen das DWV-Wasserstoff-Sicherheits-Kompendium vorstellen und Dr. René Zimmer die Ergebnisse der HyTrust-Bürgerkonferenz.

Aus dem Ausland wird unter anderem Dr. Alan Lloyd, Präsident des International Council on Clean Transportation, aus San Francisco ins Haus der Wirtschaft kommen und über dortige Mobilitätskonzepte berichten. Aus Japan wird Prof. Masahiro Watanabe von der Universität Yamanashi, Kofu, mit dabei sein. Auch aus China, Kanada, Skandinavien sowie Südafrika werden Referenten berichten. Über die neue Ausrichtung der Landespolitik wird Franz Untersteller, Baden Württembergs Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Bericht erstatten. Es ist das erste Mal, dass ein Grünen-Politiker dieses Ressort leitet und auf der f-cell vorstellig wird.

Das diesjährige Motto lautet: „Mobile Anwendungen – Brennstoffzellen und Batterien bewegen die Zukunft.“ Dazu erklärte WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg: „Autohersteller setzen heute gleichermaßen auf batterie-elektrische Antriebe, Brennstoffzellen und Hybride. In Fortsetzung der Modellregion Elektromobilität des Bundes will die Region Stuttgart auch künftig eine wichtige Rolle bei den neuen Antrieben spielen.“ Neben Berlin und Ulm will somit auch Stuttgart ein NPE-Schaufenster werden. Peter Sauber ergänzte: „Schon bald sollen Wasserstoffautos auf unseren Straßen fahren, das geht nur, wenn es bis dahin auch die entsprechenden Tankstellen gibt. Der Wasserstoffherstellung und -infrastruktur ist daher ein eigenes Themenforum auf der f-cell gewidmet.“ Es kann also damit gerechnet werden, dass einer der Mitverantwortlichen über erste Details bezüglich des von Daimler und Linde kürzlich angekündigten Aufbaus von 20 neuen H2-Stationen berichten wird.

Darüber hinaus wird es natürlich auch in diesem Jahr wieder am ersten Veranstaltungstag eine Abendveranstaltung geben, während der die f-cell awards verliehen werden, sowie Exkursionen und Ride&Drive-Möglichkeiten.