H2-Innovations-Campus in Görlitz

Joe Kaeser
Joe Kaeser, © Siemens

Wasserstofftechnik und Dampfturbinen – so lautet fortan das Motto in Görlitz. Nachdem die vor zwei Jahren angekündigte geplante Schließung des Siemens-Werks an der polnischen Grenze für viel Unmut gesorgt hatte, lenkte der Großkonzern ein und unterzeichnete Mitte Juli 2019 gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen und der Fraunhofer-Gesellschaft eine Absichtserklärung, um den Standort langfristig zu stärken und den Strukturwandel in der Lausitz zu unterstützen.

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Ballard Power – Vision 30 % in 2030

Mireo
Mireo – die neue Zugplattform, © Siemens

Ballard Power als Marktführer gelangte damals zu der Erkenntnis, dass das Unternehmen im Kfz-Sektor keine Chance hätte, da die notwendigen Investitionen einfach zu hoch waren. Der Kfz-Bereich wurde daraufhin in AFCC ausgelagert – einen Zusammenschluss mit Daimler und Ford als Anteilseigner, der Nissan und auch Ballard aber weiterhin als Partner sieht.

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H2-Pilotanlage für die Stahlindustrie

Bart-Biebuyck
Bart Biebuyck

Die Anzahl größerer Wasserstofferzeugungsanlagen nimmt immer weiter zu: Eines der jüngsten Vorhaben ist H2Future, ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt im österreichischen Linz, im Rahmen dessen ein Firmenkonsortium grünen Wasserstoff in großen Mengen erzeugen möchte, um so die Sektorenkopplung von Energie und Industrie voranzutreiben.

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Elektrolyseur-Hersteller bringen sich in Stellung

Sunfire
Container-Lösung, © Sunfire

Das Interesse an Energiespeicherung ist derzeit groß. Und seit immer mehr Power-to-Gas-Anlagen aus dem Boden schießen, konzentriert sich das Augenmerk der Projektierer zunehmend auf die Kernelemente an diesen Standorten: die Elektrolyseure. Diese elektrochemischen Aggregate zur Wasserstofferzeugung sind zwar eigentlich schon lange bekannt, seit aber Wasserstoff immer mehr in den Fokus bei der Energiespeicherung rückt, ist ein neuer Wettbewerb entbrannt

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Roland Käppner geht zu Thyssen Krupp

Roland Käppners Reise durch die Unternehmen geht weiter: Zunächst war er jahrelang bei Siemens aktiv, bevor er Geschäftsführer bei der McPhy Energy Deutschland GmbH wurde. Im August 2015 wechselte er dann zu GKN Sinter Metals. Seit dem 1. Juli 2016 erfüllt er nun neue Aufgaben als Leiter von Vertrieb und Geschäftsentwicklung der Industriesparte von Thyssen Krupp. Dort bei der Thyssen Krupp Industrial Solutions AG wird er sich unter anderem mit dem Bau von brennstoffzellenbetriebenen U-Booten, mit der Chloralkali- und Wasserelektrolyse sowie mit Lösungen zur Dekarbonisierung (z. B. Carbon2Chem) beschäftigen.

Eröffnung des Energieparks Mainz

pm_elektrolyse_web

pm_elektrolyse_web
Das erste Elektrolysesystem war im März 2015 eingetroffen. (Quelle: Stadtwerke Mainz)

Der Energiepark Mainz, eine Forschungsanlage zur Produktion von umweltfreundlichem Wasserstoff aus Windstrom, wird am 2. Juli 2015 im Beisein von Malu Dreyer, der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, feierlich in Betrieb genommen. Bei der Grundsteinlegung war unter anderem auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nach Mainz-Hechtsheim gekommen

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Neues Führungs-Duo bei Hubject

Die Hubject GmbH hat seit dem 5. Januar 2015 eine neue Geschäftsführung. Das Berliner Joint Venture, das sich insbesondere um den Aufbau eines paneuropäischen Marktplatzes für Elektromobilitäts-Dienstleistungen kümmert (s. HZwei-Heft Jan. 2015), wird seitdem von Thomas Daiber und Christian Hahn, die beide auch zuvor schon bei Hubject tätig waren, geleitet. Der bisherige Geschäftsführer Andreas Pfeiffer

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VDMA stellt Batterie-Roadmap vor

VDMA-Roadmap

VDMA-Roadmap
Peter Haan präsentierte die neue VDMA-Roadmap.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat das Forum der World of Energy Solutions (WES) genutzt, um seine neu erstellte Roadmap „Batterie-Produktionsmittel 2030“ vorzustellen. Bei dieser Studie des VDMA-Industriekreises Batterieproduktion handelt es sich um eine Untersuchung über Markt- und Technologieperspektiven im Bereich der Produktionstechnik. In ihr werden nach Angaben von Peter Haan, Leiter Business Development bei Siemens AG und Sprecher des Lenkungskreises,

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ThyssenKrupp gründet Elektrolyse-Joint-Venture

Heinrich Hiesinger

Heinrich Hiesinger
Dr. Heinrich Hiesinger (Quelle: ThyssenKrupp)

Als weiterer großer Industriekonzern intensiviert nach Siemens nun auch ThyssenKrupp sein Engagement im Elektrolysegeschäft. Wie das Dortmunder Unternehmen Anfang November 2013 bekanntgab, hat ThyssenKrupp Industrial Solutions mit dem italienischen Elektrochemie-Unternehmen De Nora eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures unterzeichnet. ThyssenKrupp versteht diese Erweiterung seines Elektrolysebereichs als strategische Verstärkung des Anlagenbaus und beabsichtigt, im Bereich der Planung, Beschaffung und Errichtung von Elektrolyseanlagen unter dem Namen ThyssenKrupp Uhde Chlorine Engineers von Dortmund aus aktiv zu werden.

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Siemens soll PEM-Elektrolyseur für CEP liefern

Am 10. September 2012 ist Siemens in Berlin der Clean Energy Partnership (CEP) beigetreten. Der Elektrokonzern soll eine der 50 bis zum Jahr 2015 geplanten H2-Tankstellen mit der passenden Elektrolyseurtechnik ausstatten. „Wir produzieren mit unserer Technologie ‚grünen Wasserstoff’, der mehrheitlich mittels regenerativer Stromquellen gewonnen wird. Dadurch helfen wir im Rahmen der Clean Energy Partnership mit, Wasserstoff als alternativen, sauberen Kraftstoff zu etablieren“, erklärte Gaëlle Hotellier, Leiterin Hydrogen Solutions bei Siemens. Die Spitzenleistung dieses PEM-Elektrolyseurs soll bei 300 kW liegen.

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