MAN steigt bei H-Tec Systems ein

T. Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWi (l.), vorm GP-Joule-Elektrolyseur auf der Hannover Messe mit F. Zimmermann
T. Bareiß, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWi (l.), vorm GP-Joule-Elektrolyseur auf der Hannover Messe mit F. Zimmermann

MAN ist ein Fahrzeug- und Maschinenbaukonzern und wird gemeinhin assoziiert mit Verbrennungsmotoren und Nutzfahrzeugen. Dies dürfte sich nun ändern, denn seit Ende März 2019 hält das Tochterunternehmen der Volkswagen AG 40 Prozent der Anteile an der H-Tec Systems GmbH, einem Elektrolyseurhersteller.

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Tesla: Die Börse kann irrational sein

Tesla
Präsentation vom Model 3, © Tesla

Anfang Juli 2017 war es so weit: Die ersten Auslieferungen des von Analysten und Aktionären frenetisch gefeierten Debuts des Model 3. Erst einmal 30 Stück – 20 davon an Mitarbeiter und zehn für Testreihen. Taylor made, also Manufaktur-Exemplare? Serienfertigung sieht anders aus, aber dies war der medienwirksam in Szene gesetzte Anfang des neuen Elektrofahrzeugs für den Massenmarkt.

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Ulmer eLaB wird erweitert

Im Labor für Batterietechnologie (eLaB) in Ulm wird eine Anlage zur Erforschung seriennaher Fertigungsprozesse von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge errichtet. Zum Auftakt der Arbeiten hat Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan am 20. Juli 2012 einen entsprechenden Förderbescheid in Höhe von 23,5 Mio. Euro an das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) übergeben. Am 4. September kam zudem Landeswirtschaftsminister Dr. Nils Schmid nach Ulm und unterschrieb die Absichtserklärung, dass 6 Mio. Euro vom Land Baden-Württemberg für die notwendigen Erweiterungsbauarbeiten um 3.000 m2 am eLaB beigesteuert werden. Initiator der Gebäudeerweiterung sowie des Anlagenbaus ist der Industrieverbund Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen Batterien (KLiB). Dessen Vorsitzender Dr. Hubert Jäger erklärte: „Die Forschungsproduktionslinie schließt die Lücke beim Übergang vom Labormaßstab zur Serienfertigung, um die deutsche Industrie zum Leitanbieter von Batterien zu entwickeln. Damit wird eine wesentliche Forderung der Nationalen Plattform Elektromobilität erfüllt.“ Das eLaB verfügt seit 2011 über Produktionstechnologien für kleine Lithium-Ionen-Zellen bis fünf Amperestunden (Ah) sowie über ein Sicherheits- und Batterietestzentrum. Mit der neuen Forschungsanlage können unter realen Produktionsbedingungen Musterserien für Batterien ab 20 Ah hergestellt und Prozess- und Verfahrensparameter optimiert werden. Die Produktionslinie soll bis 2014 fertig gestellt sein.