FCP Fuel Cell Powertrain in Chemnitz gegründet

Thomas Melczer und Achim Loecher sind im November 2017 zu Geschäftsführern der neu gegründeten FCP Fuel Cell Powertrain GmbH berufen worden. FCP ist ein Joint Venture zwischen der in Sachsen ansässigen PTT Power Train Technology GmbH von Thomas Melczer und der Dewei Group Holdings Limited (DWG) aus Peking. Mit an dem neuen Unternehmen beteiligt ist auch Prof. Thomas von Unwerth, Leiter des Lehrstuhls Alternative Fahrzeugantriebe an der Technischen Universität Chemnitz, mit der eine enge Kooperation besteht.

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Hessen fördert Brennstoffzellen-Heizgeräte

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Die Markteinführung hat begonnen. (Quelle: Callux)

Nun fördert auch Hessen den Einbau von Brennstoffzellenheizgeräten. Nach Nordrhein-Westfalen, Sachsen und zuletzt auch Baden-Württemberg (s. HZwei-Heft Juli 2014) bewilligte Mitte Juli 2014 auch die Landesregierung in Wiesbaden ein Förderprogramm für Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit Brennstoffzellen. Insgesamt sollen nach Angaben von Mathias Samson, Staatssekretär im Hessischen Wirtschafts- und Energieministerium, bis zu 60 Anlagen mit Zuschüssen von jeweils 50 Prozent der Investitionskosten (max. 17.550 Euro) finanziell unterstützt werden. Samson sagte: „

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Entscheidung für vier Schaufenster Elektromobilität ist gefallen

Die Bundesregierung hat heute entschieden, welche Regionen im Rahmen des deutschlandweiten Förderrogramms Schaufenster Elektromobilität beteiligt sein werden. Wie erwartet ist es die Hauptstadt-Region Berlin / Brandenburg. Weiterhin sind Baden-Württemberg, Niedersachsen sowie Bayern / Sachsen mit dabei, so dass es nicht wie zuvor angenommen fünf, sondern nur vier Schaufenster geben wird. In der Pressemeldung der Bundesregierung heißt es dazu:

„Die Entscheidung beruht auf den Empfehlungen einer 13-köpfigen Fachjury aus Wissenschaftlern und Fachverbänden, die die 23 Bewerbungen geprüft und bewertet hatte. Als Schaufenster sind diejenigen groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben ausgewählt worden, in denen die innovativsten Elemente der Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem gebündelt und deutlich – auch international – sichtbar gemacht werden.

Der Entscheidung der Bundesregierung schließt sich ein Verfahren zur Prüfung und Bewilligung der in den erfolgreichen Schaufenstern gebündelten Einzelprojekte an. In diesem Verfahren werden auch die jeweiligen Fördervolumina festgelegt. Die Bundesregierung schließt sich dem Votum der Fachjury an, dass kein Schaufenster mit mehr als 50 Millionen Euro Bundesmitteln gefördert werden sollte, um in der Summe eine möglichst große Bandbreite an innovativen Konzepten verwirklichen zu können.

Die Schaufenster Elektromobilität sind eine Maßnahme aus dem Regierungsprogramm Elektromobilität von Mai 2011 – die Bundesregierung greift damit eine Empfehlung der Nationalen Plattform Elektromobilität aus deren 2. Bericht auf. Für das auf drei Jahre angelegte Programm stellt der Bund Fördermittel in Höhe von bis zu 180 Millionen Euro zur Verfügung.“