Stefan Kapferer folgt auf Hildegard Müller

Kapferer-BDEW
© BDEW/Scheuring

Eine ehemalige Staatsministerin der Bundeskanzlerin wird von einem früheren Staatssekretär des Bundesgesundheitsministeriums beerbt – allerdings nicht auf der politischen, sondern auf der Lobbyebene. Hildegard Müller, die ab 2002 Abgebordnete im Bundestag war und in den Jahren 2005 bis 2008 eng mit Angela Merkel zusammenarbeitete, hat Ende Januar 2016 ihren Posten als Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) abgegeben.

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Aus elektromobiler Sicht ist die IAA ein großer Flop

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Das Augenmerk lag während der IAA – wenn überhaupt – auf Hybrid-Modellen.

Die IAA 2015 war wie ein Offenbarungseid der Automobilindustrie: Selten konnte man so deutlich wie bei dieser 66. Internationalen Automobil-Ausstellung sehen, wie weit manchmal Theorie und Praxis auseinanderliegen können. So war im Vorfeld vom Veranstalter, dem Verband der Automobilindustrie (VDA), mehrfach lautstark vermeldet worden, dass Elektromobilität wieder ein Schwerpunktthema

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Neues Führungs-Duo bei Hubject

Die Hubject GmbH hat seit dem 5. Januar 2015 eine neue Geschäftsführung. Das Berliner Joint Venture, das sich insbesondere um den Aufbau eines paneuropäischen Marktplatzes für Elektromobilitäts-Dienstleistungen kümmert (s. HZwei-Heft Jan. 2015), wird seitdem von Thomas Daiber und Christian Hahn, die beide auch zuvor schon bei Hubject tätig waren, geleitet. Der bisherige Geschäftsführer Andreas Pfeiffer

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Siemens testet CO2RRECT

Das neue CO2RRECT-Elektrolysesystem im Innovationszentrum Kohle, Foto: RWE
Das neue CO2RRECT-Elektrolysesystem im Innovationszentrum Kohle, Foto: RWE

Im Januar 2013 ist ein Demonstrator des PEM-Elektrolyseurs von Siemens Industry bei dem Energieversorger RWE in Betrieb gegangen. Das in einen Container integrierte System aus der Hydrogen-Solutions-Abteilung von Dr. Manfred Waidhas, das eine Leistung von maximal 300 kW bringt, soll bis zum Oktober 2013 am Kraftwerksstandort Niederaußem im Innovationszentrum Kohle innerhalb eines Power-to-Gas-Projektes getestet werden. Es produziert pro Stunde zwei bis sechs Kilogramm Wasserstoff. Das Essener Unternehmen RWE beabsichtigt, auf diesem Wege sowohl aus erneuerbaren Energien erzeugten Strom speichern und gleichzeitig Kohlendioxid an Wasserstoff binden und somit Methan herstellen zu können.

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