Klimaneutralität ist ohne Wasserstoff nicht machbar

Interview mit Rainer Baake, Direktor der Stiftung Klimaneutralität

Portrait Rainer Baake, © Stiftung Klimaneutralität
© Stiftung Klimaneutralität

Jahrelang galt Rainer Baake als einer der ärgsten Skeptiker, was die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik betrifft. In seinen Ämtern als Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi; 2014 bis 2018) sowie im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU; 1998 bis 2005) machte er sich einen Namen damit, dass gewisse H2-Vorhaben nur bis zu seinem Schreibtisch kamen – aber kaum weiter. Seit einigen Monaten aber sind neue Töne von ihm zu hören, insbesondere seit er im Juli 2020 zum Direktor der Stiftung Klimaneutralität ernannt wurde. Aus aktuellem Anlass befragte ihn HZwei über die gerade von dieser Stiftung herausgebrachte H2-Studie sowie seine neue Marschrichtung, die – seinen Ausführungen nach – gar nicht so neu ist.

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Förderung auch für Gewerbe

Ursprünglich konnten nur private Endverbraucher die vergleichsweise hohe Förderung beim Kauf eines Brennstoffzellenheizgeräts für Wohngebäude in Anspruch nehmen. Seit Juli 2017 können nun auch kleine und mittlere Unternehmen, Kontraktoren sowie Kommunen Anträge für Nichtwohngebäude im Rahmen des Technologieeinführungsprogramms einreichen.

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DWV fordert Gleichstellung von Wasserstoff

Ferlemann
Enak Ferlemann (r.) im Dialog mit Olaf Lies, © NOW

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) setzt sich für die gesetzliche Gleichstellung von erneuerbaren strombasierten Kraftstoffen und Biokraftstoffen ein. Der Verband begründet diese Forderung in einem aktuellen Papier in klassischem Amtsdeutsch damit, das Wasserstoff mehr Vorteile und weniger Nachteile biete als biogene Kraftstoffe und damit zumindest ebenbürtig gestellt werden sollte, aber keinesfalls schlechter behandelt werden dürfe.

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