CEP legt Standorte für H2-Stationen fest

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(Quelle: CEP)

Die Clean Energy Partnership (CEP) hat die voraussichtlichen Standorte für etliche der rund 35 in Planung befindlichen Wasserstofftankstellen bekanntgegeben. Während der Hannover Messe Anfang April 2014 präsentierte die Industrieinitiative zusammen mit der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW) eine entsprechende Deutschlandkarte (s. Abb.), auf der die Kommunen beziehungsweise die Städte eingetragen sind, in denen die nächsten Betankungsstationen installiert werden sollen, damit die Gesamtzahl innerhalb der nächsten Monate von derzeit fünfzehn auf 50 ansteigen. Die Standortfestlegung richtete sich nach der Bevölkerungsdichte sowie nach der Vorgabe,

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Dobrindt will Privilegien für Elektroautos aller Art

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Bundesverkehrsminister Dobrindt mit den Parlamentarischen StaatssekretärInnen Reiche (l.), Bär, Ferlemann (r.), (Quelle: BMVI)

Seit dem 17. Dezember 2013 ist die neue Bundesregierung im Amt. Neuer Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur ist Alexander Dobrindt. Als ehemaliger Generalsekretär der CSU (2009 bis 2013) ist der Oberbayer weit über die Landesgrenzen des Freistaates hinaus bekannt. Der 1970 in Peißenberg geborene Dobrindt ist seit 1990 Mitglied der CSU und war drei Jahre lang wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Landesgruppe, bevor er

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Auto-Kanzlerin lehnt E-Auto-Prämie ab

Angela Merkel als Elektromobilitäts-Kanzlerin

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat sich am 1. Oktober 2012 mit Vertretern der Autokonzerne in Berlin getroffen, um über die Weiterführung der deutschen Elektromobilitätsstrategie zu diskutieren. Wie es scheint, will die amtierende Regierungskoalition mindestens bis zur nächstjährigen Bundestagswahl an ihrem selbst gesteckten Ziel von 1 Mio. Elektrofahrzeugen bis 2020 festhalten. Merkel sagte: „Es wäre falsch, das Ziel aufzugeben, weil vor uns noch acht Jahre Arbeit liegen.“

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E-Paketdienst in Berlin

Schritt für Schritt werden immer mehr Elektroautos auf die Straße gebracht. So zum Beispiel in der Bundeshauptstadt, wo Ende Januar 2011 insgesamt fünf neue elektrisch betriebene Paketfahrzeuge ihren Betrieb im Kurier-, Express- und Paketdienst aufnahmen. Die Deutschen Post (DHL) greift dabei auf drei mit Natriumchlorid-Nickel-Batterien ausgestattete Fahrzeuge zu, so genannte Daily Electrics. Diese 3,5-Tonner basieren auf dem Daily 35 S von Iveco und verfügen über einen wassergekühlten Drehstrom-Asynchronmotor (Nennleistung: 30 kW). Die Spedition Meyer & Meyer setzt auf zwei 11-Tonner, die von dem niederländischen Fahrzeughersteller AGV umgerüstet wurden.

Die Fahrzeuge gehören zum Projekt E-Stadtlogistik, das Teil der „Modellregion Elektromobilität Berlin/Potsdam“ ist (s. HZwei-Heft Apr. 2010). Mit ihnen soll der Alltagseinsatz im Zustelldienst erprobt werden. Dazu gehören auch die Freigabe des nächtlichen Lieferverkehrs und die Nutzung spezieller Fahrspuren für Elektrofahrzeuge. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, überreichte die Förderbescheide über insgesamt 1,3 Mio. Euro an DHL, Spedition Meyer & Meyer sowie die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und erklärte, dass damit jetzt sämtliche der rund 200 Einzelprojekte in den acht Modellregionen angelaufen seien. Kaufanreizen erteilte er erneut eine Absage: „Unsere Steuermilliarden investiere ich lieber in den Erhalt der Infrastruktur, denn was nützt mir das beste Elektroauto, wenn es über marode Straßen holpert?“ Dem entgegnete Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber laut Nachrichtenagentur dpa-AFX: „Ohne Marktanreizsysteme wird das Ziel, bis 2020 eine Million Autos auf Deutschlands Straßen zu haben, nicht erreichbar sein.“

Ein weiterer Praxistest in Berlin läuft seit Mitte Februar 2011 mit Almuth Hartwig-Tiedt, der Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Sie testet für drei Monate die Alltagstauglichkeit eines Stromos als Elektro-Dienstwagen. In einem Blog berichtet die Staatssekretärin in dieser Zeit über ihre Erfahrungen – und einige Probleme innerhalb der ersten Tage (http://blog.emo-berlin.de). Gernot Lobenberg, Leiter der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO, erklärte: „Der aktuelle Feldversuch wird uns wichtige Informationen über Praxistauglichkeit von Elektroautos und die entsprechende Infrastruktur in Berlin liefern.“