Brennstoffzellen-Kraftwerke im Wettbewerb

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Im Bereich der stationären Brennstoffzellensysteme ist der Kraftwerkssektor die Königsklasse. Entsprechend schwierig ist es, dorthin vorzustoßen und auch dort zu bestehen: immer wieder war in der Vergangenheit von krachenden Pleiten oder spektakulären Rettungen zu hören. Doch natürlich gibt es auch alteingesessene Unternehmen – ebenso wie neue Start-ups. 

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Marktübersicht Brennstoffzellen-Stacks

stacksIn dieser jetzt erstmals von der Zeitschrift HZwei durchgeführten Stack-Marktübersicht werden Brennstoffzellen-Module betrachtet, die über eine Polymer-Elektrolyt-Membran verfügen, so genannte PEM-Brennstoffzellen, und im Leistungsbereich von 1 bis 100 kW liegen. Aufgenommen wurden nur Aggregate, die mit reinem Wasserstoff betrieben werden und wahlweise bei rund 80 °C (Niedertemperatur – NT-PEM) beziehungsweise bei 120 bis 160 °C (Hochtemperatur – HT-PEM) arbeiten

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Power-to-Gas ist derzeit en vogue

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Elektrolyseur in Ibbenbüren (Quelle: ITM)

Die politischen Statements wiederholen sich mittlerweile schon fast wöchentlich. Kein Wunder, derzeit starten so viele Power-to-Gas-Vorhaben wie noch nie zuvor. Stets ist dann davon die Rede, dass „die PtG-Technologie das Potential hat, die Energiewende zum Erfolg zu führen“. Zuletzt waren Äußerungen wie diese beispielsweise bei der Inbetriebnahme in Mainz zu hören sowie in Ibbenbüren, aber auch beim Projektstart in Solothurn in der Schweiz.

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Weltweiter Markt für Elektrolyseure wächst dramatisch

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PEM-Elektrolyseur im Container
(Quelle: Hydrogenics)

Die derzeit an der Börse gehandelten Aktien von Brennstoffzellenunternehmen befinden sich alle auf einem Kursniveau, als wenn bereits ein Crash eingetreten sei. Es wirkt, als wenn die technologischen Durchbrüche bei der Weiterentwicklung der Brennstoffzelle überhaupt nicht stattgefunden hätten, als wenn die Erzeugung, die Speicherung und die Nutzung von Wasserstoff keine Chancen auf Erfolg hätten. Aber mitnichten – das Gegenteil ist der Fall. Wir befinden uns am Anfang

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Eröffnung des Energieparks Mainz

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Das erste Elektrolysesystem war im März 2015 eingetroffen. (Quelle: Stadtwerke Mainz)

Der Energiepark Mainz, eine Forschungsanlage zur Produktion von umweltfreundlichem Wasserstoff aus Windstrom, wird am 2. Juli 2015 im Beisein von Malu Dreyer, der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, feierlich in Betrieb genommen. Bei der Grundsteinlegung war unter anderem auch Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel nach Mainz-Hechtsheim gekommen

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BMWi plant NOW-Weiterführung über das Jahr 2016 hinaus

schlaglich-cover

schlaglich-coverDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) plant offenbar eine Verlängerung des Förderprogramms für Brennstoffzellen. Im Monatsbericht von „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“ vom August 2014, in dem das Ministerium über die aktuelle wirtschaftliche Lage berichtet, ist unter der Überschrift „Wasserstoff auf die Mühlen der Energiewende“ zu lesen, dass die Forschungsarbeiten an Brennstoffzellen auch nach 2016 weiter gefördert werden sollen.

Gleich am Anfang des Monatsberichts ist auf insgesamt fünf Seiten ausführlich dargelegt, was bereits alles unternommen wurde, um die Wasserstoff- und

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Hexis gehört jetzt Viessmann

Das Galileo-1000N-Gerät von Hexis (re.) auf der Hannover Messe 2012

Der Heizgerätehersteller Viessmann hat diesen Herbst 50 Prozent der Anteile am Brennstoffzellenunternehmen Hexis erworben. Die anderen 50 % liegen nach wie vor bei einem schweizerischen Investor, der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, die den BZ-Hersteller aus Winterthur Ende 2005 vor der Insolvenz gerettet hatte. Volker Nerlich, der für die Viessmann Werke gearbeitet hatte, bevor er 2002 zu Hexis kam, erklärte gegenüber HZwei, dass beide Unternehmen gemeinsam „im Herbst 2013 eine Kleinserie des Galileo-1000N-Moduls hochfahren werden“. Im gleichen Atemzug schränkte er jedoch ein, dass dies eher eine „geheime Markteinführung“ wird, da zunächst geringe Stückzahlen des Festoxidsystems (SOFC) an ausgewählte Kunden verkauft würden.

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Grove-Symposium in Berlin

Am 11. und 12. April 2012 hat in Berlin das Grove-Symposium Fuel Cells 2012 – Science & Technology stattgefunden. Rund 220 Teilnehmer aus aller Welt waren zu diesem hoch-wissenschaftlichen Brennstoffzellenkongress in die deutsche Bundeshauptstadt gekommen, wobei etwa die Hälfte davon selber Referenten waren oder Poster präsentierten. Die ausgesprochen umfangreiche Posterpräsentation war dann auch die Hauptanlaufstelle für den intensiv geführten Diskurs, der auf vergleichsweise hohem Fachniveau sowohl über die SOFC- als auch die PEM-Technik geführt wurde.

Unter den Vortragenden war auch der Wasserstoffkritiker Dr. Ulf Bossel. Der ehemalige Organisator des European Fuel Cell Forums (EFCF) in Luzern, Schweiz, präsentierte im Maritim Hotel Berlin sein 100-W-SOFC-Modul, das er aber trotz emsiger Bemühungen während der gesamten Referatsdauer nicht zum Laufen bekam. Die Zuhörer zeigten sich dennoch interessiert an seinen leicht atemlos vorgetragenen Ausführungen. Etwas skurril wirkte es allerdings, als Bossel trotz des missglückten Experiments um Investoren für seine Erfindung warb und zudem Werbung für das am 26. Juni 2012 startende EFCF, eine Konkurrenzveranstaltung zum Grove-Symposium, machte.

Der vom Wissenschaftsverlag Elsevier veranstaltete Fuel-Cell-2012-Kongress findet alle zwei Jahre an unterschiedlichen Standorten in Europa statt und war jetzt nach 2004 in München mal wieder in Deutschland. Das Londoner Grove Fuel Cell Symposium gibt es nicht mehr.