Eine wahre Aufbruchsstimmung in Sachen Wasserstoff

Olaf Lies, niedersächsischer Umweltminister

Am 26. Oktober 2021 hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellenverband sein 25-jähriges Verbandsjubiläum in Berlin gefeiert und passend dazu einen parlamentarischen Abend mit zahlreichen prominenten Teilnehmern abgehalten. Unschwer zu erkennen war, dass die Industrie in den Startlöchern für den Hochlauf der H2-Wirtschaft in vielen Energiesektoren steht. Man muss aber auch realistischerweise feststellen, dass grüner Wasserstoff vor allem aus dem nahen und fernen Ausland nach Deutschland kommen wird, weil die dortigen Rahmenbedingungen einfach besser sind und sich Wasserstoff wesentlich günstiger in großen Mengen produzieren lässt, als es bei uns der Fall ist – selbst wenn die regenerativen Energien hier im großen Stil ausgebaut würden. All das würde auch in der Umsetzung bei uns viel zu lange dauern, wenn man die Planungsverfahren und deren Dauer wie auch die Einsprüche nach dem Prinzip „not in my garden“ u.a. realistisch betrachtet.

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Großes Interesse an Brennstoffzellenzügen

Nikutta
Neuer Deutschland-Chef von Alstom Dr. Jörg Nikutta

Das Interesse an Brennstoffzellenzügen ist groß – sowohl seitens des öffentlichen Nahverkehrs als auch der Medien: Während die Anzahl der Regionen, in denen über Wasserstoffloks auf der Schiene debattiert wird, weiter wächst, veranstaltete der bislang europaweit einzige Anbieter Alstom S.A. am 9. November 2017 eine Pressekonferenz in Wolfsburg

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