Hyzon – Auffällig hohe Umsätze bei steigenden Notierungen

Die Aktie von Hyzon Motors kam massiv unter Druck, nachdem die Firma Blue Orca Vorwürfe aufgeworfen hatte. Der Kurs ging schnell von über 10 bis auf 5 US-$ runter. Aktuell liegt er wieder bei 8 US-$. Wollte man da einen guten Einstiegskurs schaffen oder via Short-Sales (Leerverkäufe) den Kurs drücken? Das wird man nie erfahren und auch diverse Sammelklagen werfen Fragen auf. Aber das Geschäftsmodell überzeugt: Hyzon baut Nutzfahrzeuge (Lkw), die mit Wasserstoff fahren. Das entsprechende Know-how hat das Unternehmen über 20 Jahren angesammelt – auch beim H2-Management (H2-Tanks). Das Design der Lkw wird zugekauft.

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Nikola Motors – Konkurrenz belebt das Geschäft

Der starke Kursrückgang der Aktie von Nikola Motors scheint beendet. Wir sehen wieder anziehende Notierungen mit recht hohen Tagesumsätzen von bis zu 30 Mio. Aktien. Es scheint ein neuer Optimismus zu entstehen, da die Planungen des Unternehmens nun auch wirklich umgesetzt werden. Der Bau der Fabrik in Arizona schreitet gut voran und es entsteht eine Produktionsstätte in Ulm. Rückenwind erhält das Unternehmen durch die Pläne des Mitbewerbers Daimler Trucks, 5.000 wasserstoffgetriebene Lkw in den kommenden Jahren auf die Straße zu bringen und den Wasserstoff über den Partner Shell verfügbar zu machen. Da wird das Geschäftsmodell von Nikola in gewisser Weise kopiert, nur dass Nikola selbst in die Produktion von Wasserstoff und die damit verbundenen Umsätze einsteigt, statt dies Dritten zu überlassen.

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Nikola Motors – Unsicherheit geht allmählich vorbei

Nikola, © www.wallstreet-online.de
Stand: 15.03.2021, © www.wallstreet-online.de

Alles hat zwei Seiten: So stellt sich die geplante Kooperation mit General Motors wie auch die Stornierung von 2.500 batterieelektrischen Müllfahrzeugen für Republic Services im Nachhinein als Glückfall heraus. Im Fall GM hätte Nikola selbst, unter anderem für Werkzeuge, über 700 Mio. US-$ in die Hand nehmen müssen. Die Beteiligung von GM mit 2 Mrd. US-$ als „geldwerter Leistung“ hätte zu einer Verwässerung der Zahl der ausgegebenen Aktien geführt.

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Plug – Steuerliche Bereinigung der Optionsscheine

Nun ist es amtlich: Plug hat die steuerliche Behandlung der Ausgabe von Optionsscheinen für den Bezug von Aktien an Amazon und Walmart über eine steuerliche Erfassung als buchhalterische „non-cash charge“ bilanziell mit 456 Mio. US-$ erfasst, was zu einem Verlust in Höhe von 1,12 US-$ pro Aktie führte. Immerhin haben beide Großkunden über 100 Mio. Optionsrechte eingeräumt bekommen, die ab einem Ausübungspreis von 1,189 US-$ im Tiefst und 13,80 US-$ im Höchst pro Aktie ausgeübt werden können.

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Nikola Motors – GM beteiligt sich nicht

Die Bombe platzte am 30. November 2020: General Motors wird sich nicht an Nikola beteiligen. Aber gemäß der neuen Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) will GM dennoch in der Batterie- und Brennstoffzellentechnik mit Nikola zusammenarbeiten. Der Badger wird nun nicht wie geplant bei GM vom Band laufen. Die ursprünglich angedachte Beteiligung an Nikola in Höhe von wertmäßig 2 Mrd. US-$ (dieser Betrag galt als Bewertungsbasis der Zusammenarbeit) ist damit auch hinfällig. Der Aktienkurs ging daraufhin in den Sinkflug.

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Plug – Insider verkaufen – Klarheit bei den Optionsrechten für Amazon

Da wird – in meinen Worten – kräftig Kasse gemacht. Jüngst veräußerte der Finanzvorstand 200.000 Aktien; andere Vorstände haben dies in verschiedenen Stufen bereits im Jahresverlauf 2020 getan. Es mögen wertmäßig insgesamt über 100 Mio. US-$ sein (Quelle: Filings + Bericht in Seeking Alpha), die man sich auf das private Konto gebucht hat. Ich sehe solche Insidertransaktionen kritisch, weil es ein Zeichen dafür ist, dass selbst leitende Angestellte die Börsenbewertung ihres Unternehmens als ausreichend bewerten.

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Nikola – ein Tesla-Truck mit Wasserstoff

Refuse
Der Refuse, © Nikola

Die größte Welle im angehenden Wasserstoffmarkt macht derzeit Nikola. Der US-amerikanische Hersteller von Elektro-Trucks verspricht eine ähnliche Erfolgsstory wie Tesla. Seine Kritiker halten das Lkw-Unternehmen aus Phoenix allerdings für genauso überbewertet wie den Pkw-Produzenten, da bislang zwar viel versprochen, aber erst wenig abgeliefert wurde.

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Nikola – Shortseller bringt das Unternehmen unter Druck

Hindenburg Research hat eine Reihe von Vorwürfen in seinem Informationsdienst gegen Nikola und seinen Gründer Trevor Milton vorgebracht. Dieser Dienst gehört einem bekannten Shortseller, der auf fallende Kurse setzt und auch schon bei Bloom Energy für Kursturbulenzen sorgte. Allein der Name „Hindenburg“ lässt die Vermutung zu, dass man Wasserstoff gerne negativ besetzt haben will. Indes sind solche Shortseller und ihre Postillen bei ihren Recherchen nicht schlecht, auch wenn sie in manchen Argumentationsketten und Vorwürfen übertreiben.

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