Deuterium wird herausgesiebt

zoom
Quelle: Universität Augsburg / Advanced Materials

Deutschen Wissenschaftlern ist es gelungen, den seltenen Verwandten von Wasserstoff, Deuterium, besonders effizient zu separieren. Wie das Max-Planck-Institut (MPI) Ende November 2012 bekannt gab, gelang es mit Hilfe einer metallorganischen Gerüstverbindung, Wasserstoff-Isotope voneinander zu trennen, und zwar zwei- bis dreimal effizienter, als dies mit bisherigen Methoden möglich war. Das Team mit Forschern vom MPI in Stuttgart, von der Jacobs University Bremen und der Universität Augsburg stellte fest, dass ein MOF (engl. metalorganic framework) als so genanntes „Quantensieb“ dienen kann.

Weiterlesen

BASF hofft auf MOF

Metallorganische Materialien, so genannte MOF (metal-organic frameworks), sollen die Kraftstoffspeicher der Zukunft werden. Das hofft jedenfalls das Chemieunternehmen BASF, denn die dortigen Wissenschaftler haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich diese hochkristallinen Materialien zur besseren Gasspeicherung erstmals im Industriemaßstab lösungsmittelfrei herstellen lassen. MOFs verfügen über eine enorm große Oberfläche und eine hohe Porosität im … Weiterlesen