Das offene Rennen bei Langstrecken-Lkw

Betankt werden soll das Kryogas-Speichersystem an solch einer Versuchstankstelle, © Cryomotive
Versuchstankstelle für Kryogas-Speichersysteme, © Cryomotive

Gasförmiger oder flüssiger Wasserstoff? Diese Frage stellt sich bei der Betankung schwerer Nutzfahrzeuge. Dem Antriebssystem ist es egal, denn die Brennstoffzelle kann sowohl flüssigen als auch gasförmigen Wasserstoff verarbeiten. Anders sieht es bei der Infrastruktur aus. Experten sind sich einig, dass die Tankstellenbetreiber aus wirtschaftlicher Sicht nicht alle Technologien auf Dauer unterstützen können. Eine Alternative ist Kryogas, das sich sowohl durch die Kühlung von Druckgas auf tiefkalte Temperaturen als auch durch die direkte Verdichtung von LH2 erzeugen lässt. Entsprechende Aktivitäten, etwa im Projekt CryoTRUCK oder bei der Salzburger Aluminium Group (SAG), zielen auf ein Tanksystem ab, das eine Reichweite von rund 1.000 km erlaubt.

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Cellcentric nimmt wichtige Hürde

So soll der neue Firmenstandort von Cellcentric einmal aussehen, mit ökologisch gestalteten Grünflächen, unter anderem auf den Fabrikdächern, © Cellcentric
Modell des neuen Firmenstandortes, © Cellcentric

Nach einem positiven Bürgerentscheid scheint der Weg frei für die angekündigte Großserienproduktion von Brennstoffzellen bei Cellcentric im schwäbischen Weilheim an der Teck. Das 50:50-Joint-Venture von Daimler Truck und Volvo will im Laufe des kommenden Jahres mit dem Bau starten. Beim Aufbau einer hochautomatisierten Fertigung sei man „schon sehr weit gekommen“, hieß es gegenüber HZwei.

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Brennstoffzellen für Langstrecken, Batterien für Städte

TCO für 40-t-Langstreckenfahrzeuge auf Basis diverser Studien, © VDE/VDI-Studie
TCO für 40-t-Langstreckenfahrzeuge, © VDE/VDI-Studie

Auf dem Weg zur Klimaneutralität sollen nach EU-Vorgaben die CO2-Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge bis 2030 um 30 Prozent verringert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten rund 200.000 emissionsfreie Lkw bis 2030 in Europa im Einsatz sein. Das ist ein Ergebnis der aktuellen VDI/VDE-Studie „Klimafreundliche Nutzfahrzeuge – Vergleich unterschiedlicher Technologiepfade für CO2-neutrale und -freie Antriebe“. Im Fernverkehr mit großen Nutzfahrzeugen weist der Brennstoffzellenantrieb, im urbanen Raum dagegen der batterieelektrische Antrieb für kleine Nutzfahrzeuge eindeutige Vorteile auf.

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IAA Mobility fand erstmals in München statt

Eingang IAA, © IAA Mobility
© IAA Mobility

Bei den Ausstellern kam insbesondere das zweigeteilte Messekonzept gut an: Neben den Hallen auf dem Messegelände wurde auch die Münchener Innenstadt als Ausstellungsfläche genutzt. Im Bereich des Brennstoffzellenantriebs zeigten insbesondere die Zulieferer Neuigkeiten. Sie haben hier ein großes Marktpotenzial ausgemacht und gehen davon aus, dass die Technologie über den Nutzfahrzeugsektor auch in den Pkw-Bereich vordringen wird.

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Entwicklung eines Markts für Wasserstoff

Portrait Herr Dr. Rügge, © think utilities
© think utilities

Für eine zukunftsfähige Wasserstoffwelt bedarf es nicht nur eines umfassenden Ausbaus der Infrastrukturen, sondern auch eines funktionierenden Markts. Mit der H2Cloud will die Managementberatung think utilities AG & Co. KG eine Plattform für den OTC-Handel (außerbörslicher Handel, auch Direkthandel oder Telefonhandel) von Wasserstoffprodukten positionieren. Dr. Peter Rügge, Gründer von H2Cloud und Geschäftsführer von think utilities, erläutert die Hintergründe und analysiert das Marktumfeld. 

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