Bürgermeister suchen Brennstoffzellen-Busse

Pau
Pau Bus-Station, © ITM Power

Der Dieselgipfel hat es in aller Deutlichkeit gezeigt: Es gibt derzeit kein ausreichendes Angebot an schadstofffreien oder zumindest emissionsarmen Fahrzeugen. Die 28 Bürgermeister deutscher Kommunen, die sich am 28. November 2017 in Berlin mit der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel trafen, stehen vor dem Dilemma, dass sie gerne Elektrobusse anschaffen und E-Taxen fördern würden

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H2-Kit zur Umrüstung von Verbrennungsmotoren

Korn
Thomas Korn, © Keyou

Vor 15 Jahren hat BMW noch emsig an wasserstoffbetriebenen Verbrennungsmotoren gearbeitet. Insgesamt acht Fahrzeuggenerationen lang bemühten sich die Bayern darum, konventionelle Benzinmotoren so zu optimieren, dass sie schadstoffarm und effizient mit Wasserstoff betrieben werden können. Im Jahr 2009 stellten sie dann jedoch ihre Bemühungen ein. Jetzt wollen ehemalige BMW-Mitarbeiter die Renaissance des H2-Verbrenners einläuten und einen Umrüstsatz für Verbrennungsmotoren entwickeln

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Container-Transporter mit Brennstoffzelle

Entgegen früheren Meldungen werden bei dem Portalhubwagen-Projekt in Bremerhaven voraussichtlich doch keine Wasserstoffverbrennungsmotoren zum Einsatz kommen, sondern voraussichtlich Brennstoffzellen. Günther Schumacher, Projektmanager vom Umweltinstitut ttz Bremerhaven, erklärte gegenüber der HZwei-Redaktion: „Wir haben auch nach Verbrennungsmotoren geschaut, aber MAN und BMW haben uns gesagt, dass die Entwicklung nicht weiter vorangetrieben wird oder die Motoren nicht für unsere Anwendung eingesetzt werden sollen. Von Mazda habe ich noch keine Antwort, und weitere Hersteller haben wir nicht ausfindig machen können. Von Magna Steyr gibt es eine Idee der Umrüstung herkömmlicher Ottomotoren auf Wasserstoff. Da soll in nächster Zeit etwas geschehen.“ Derzeit wird allerdings noch zusammen mit dem Terminalbetreiber Eurogate und dem Hubwagenhersteller Noell Mobile Systems im Rahmen einer Studie untersucht, ob die Containertransporter mit H2-Antrieben ausgestattet werden können. Für die rund 60 t schweren und 12 m hohen so genannten Straddle Carrier, die bisher diesel-elektrisch angetrieben werden, ist eine Leistung von etwa 230 kW erforderlich. Außerdem muss noch ein passender H2-Tank gefunden werden. Die Studie wird über ein spezielles Programm für die Entwicklung neuer Hafentechnologie (ISETEC) vom BMWI gefördert und soll im November abgeschlossen sein. Ob anschließend ein Prototyp gebaut wird, ist noch offen. Schumacher hofft indessen auf ein positives Signal des Betreibers, da in Wilhelmshaven ein neuer Terminal entsteht und dort zudem Wasserstoff aus der chemischen Industrie vorhanden ist, so dass solch ein Projekt durchaus interessant wäre.