Alcohoot – Eine Brennstoffzelle als Alkoholmessgerät

Quelle: Alcohoot
Quelle: Alcohoot

Die Geräte heißen neudeutsch Gadgets. Gemeint sind damit kleine Apparate oder Spielereien, die eigentlich keiner wirklich braucht. In diesem Fall handelt es sich um einen so genannten „Breathalyzer“, ein Messgerät, das an ein Smartphone oder Tablet-PC angeschlossen werden kann und den Alkoholgehalt in der Atemluft feststellt. Statt aber viele hundert Euro zu kosten, soll der Alcohoot für 75 US-Dollar zu haben sein. Nach Aussage des Herstellers ist er zudem robuster und präziser als handelsübliche Halbleiter-Sensoren. Für die Energieversorgung gibt es einen Lithium-Ionen-Akku, die Luftanalyse übernimmt eine integrierte Brennstoffzelle.

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Ulmer eLaB wird erweitert

Im Labor für Batterietechnologie (eLaB) in Ulm wird eine Anlage zur Erforschung seriennaher Fertigungsprozesse von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge errichtet. Zum Auftakt der Arbeiten hat Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan am 20. Juli 2012 einen entsprechenden Förderbescheid in Höhe von 23,5 Mio. Euro an das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) übergeben. Am 4. September kam zudem Landeswirtschaftsminister Dr. Nils Schmid nach Ulm und unterschrieb die Absichtserklärung, dass 6 Mio. Euro vom Land Baden-Württemberg für die notwendigen Erweiterungsbauarbeiten um 3.000 m2 am eLaB beigesteuert werden. Initiator der Gebäudeerweiterung sowie des Anlagenbaus ist der Industrieverbund Kompetenznetzwerk Lithium-Ionen Batterien (KLiB). Dessen Vorsitzender Dr. Hubert Jäger erklärte: „Die Forschungsproduktionslinie schließt die Lücke beim Übergang vom Labormaßstab zur Serienfertigung, um die deutsche Industrie zum Leitanbieter von Batterien zu entwickeln. Damit wird eine wesentliche Forderung der Nationalen Plattform Elektromobilität erfüllt.“ Das eLaB verfügt seit 2011 über Produktionstechnologien für kleine Lithium-Ionen-Zellen bis fünf Amperestunden (Ah) sowie über ein Sicherheits- und Batterietestzentrum. Mit der neuen Forschungsanlage können unter realen Produktionsbedingungen Musterserien für Batterien ab 20 Ah hergestellt und Prozess- und Verfahrensparameter optimiert werden. Die Produktionslinie soll bis 2014 fertig gestellt sein.