Das offene Rennen bei Langstrecken-Lkw

Betankt werden soll das Kryogas-Speichersystem an solch einer Versuchstankstelle, © Cryomotive
Versuchstankstelle für Kryogas-Speichersysteme, © Cryomotive

Gasförmiger oder flüssiger Wasserstoff? Diese Frage stellt sich bei der Betankung schwerer Nutzfahrzeuge. Dem Antriebssystem ist es egal, denn die Brennstoffzelle kann sowohl flüssigen als auch gasförmigen Wasserstoff verarbeiten. Anders sieht es bei der Infrastruktur aus. Experten sind sich einig, dass die Tankstellenbetreiber aus wirtschaftlicher Sicht nicht alle Technologien auf Dauer unterstützen können. Eine Alternative ist Kryogas, das sich sowohl durch die Kühlung von Druckgas auf tiefkalte Temperaturen als auch durch die direkte Verdichtung von LH2 erzeugen lässt. Entsprechende Aktivitäten, etwa im Projekt CryoTRUCK oder bei der Salzburger Aluminium Group (SAG), zielen auf ein Tanksystem ab, das eine Reichweite von rund 1.000 km erlaubt.

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Japans Ministerpräsident Abe pusht Wasserstoff

Tanker
LH2-Tanker von Kawasaki Heavy Industries, © Kawasaki Heavy

Japan setzt seinen Weg fort in Richtung Wasserstoffwirtschaft, so wie es in den Roadmaps im Jahr 2014 vorgegeben und 2016 überarbeitet worden ist. Das Ziel ist die „Vollversorgung“ mit kohlenstofffreiem Wasserstoff inklusive Vertrieb und Lagerung bis 2040, wobei nur auf erneuerbare Energien oder CCS-Technologie (carbon capture storage) zurückgegriffen werden soll. Der Wasserstoff soll in Brennstoffzellen in Fahrzeugen, Häusern und Unternehmen eingesetzt werden oder aber in großem Stil in Wasserstoffbrennern.

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H2-Tankstelle in Berlin eingeweiht

Minister Tiefensee kündigt 500 Mio. Euro Förderung an 15. März 2006 – Jetzt kommt die Unterstützung von ganz oben. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee und sein französischer Amtskollege Dominique Perben haben gestern die CEP Total H2-Tankstelle auf dem BVG-Gelände in Berlin eingeweiht. In seiner Eröffnungsrede kündigte Tiefensee an, innerhalb der nächsten zehn Jahre 500 Mio. Euro in … Weiterlesen