Bloom-Energy-Aktie kurzzeitig unter Druck

Bloom Energy (9,50 US-$) hat bekannt gegeben, dass man die Rechnungslegung für die Jahre 2016 bis 2019 neu fassen werde, da die Bilanzierung von Managed Service Agreements als Gesamtbetrag am Anfang eines solchen Auftrages bilanziert worden ist, statt diesen auf die Laufzeit der Verträge zu verteilen. Dies betrifft aber wohl nur zehn Prozent der Umsätze. Der Analyst der Investmentbank Cowen schrieb sinngemäß, dass diese Änderungen keine relevanten Auswirkungen auf das Unternehmen und seinen Ausblick haben werde. Die Börse indes ließ den Aktienkurs vorbörslich um über 20 Prozent fallen, um am Ende mit einem geringen Verlust abzuschließen. Charttechnisch ist der Aufwärtstrend voll intakt.

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Plug Power – 1 Mrd. US-$ Umsatz 2024?

DHL Express hat im Frühjahr 2019 100 H2 Panel Van mit BZ-Systemen von Plug bestellt, die Auslieferung startet 2020
DHL Express hat im Frühjahr 2019 100 H2 Panel Van mit BZ-Systemen von Plug bestellt, die Auslieferung startet 2020, © DHL

Vollmundig kommt es aus dem Hause Plug Power: 2024 wolle man die 1-Milliarde-US-$-Hürde beim Umsatz überschreiten und einen Vorsteuergewinn von 170 Mio. US-$ erlösen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Erst einmal hat man im dritten Quartal die Billings (Neubuchungen) um gute 61 Mio. US-$ erhöhen können und sieht den Jahresumsatz bei 235 bis 245 Mio. US-$.

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Tesla: Weitere Kapitalerhöhung, das soll nicht die letzte sein

Tesla-Model-X
Model X (Quelle: Tesla)

Mal wieder eine Kapitalerhöhung: etwa US-$ 750 Mio. flossen Tesla daraus zu. Ob damit der enorme Kapitalbedarf für den Bau der Gigafactory für Batterien – man spricht von bis zu US-$ 5 Mrd. – abgedeckt wird, kann m. E. bezweifelt werden. Ein Geschmäckle hatte diese „spontane“ Kapitalerhöhung zudem, da Morgan Stanley als Underwriter auftrat (Platzierung der Aktien) und

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Italienische Brennstoffzellen-Firma Acta vor dem Aus

Der italienische Hersteller von Brennstoffzellen und Elektrolyseuren Acta S.p.A. befindet sich in Insolvenz. Aus Börsenkreisen war zu hören, dass sich bereits Ende des dritten Quartals 2014 abgezeichnet habe, dass Acta das Geld auszugehen droht, unter anderem wegen eines Schiedsspruchs in Höhe von 1,35 Mio. Euro gegen das 2004 gegründete Unternehmen. Obwohl das vierte Quartal besser lief, verließ der Mitgründer und ehemalige Geschäftsführer Paolo Bert Ende November 2014 das Unternehmen. Anfang Dezember 2014 wurde dann zu einer außerordentlichen Hauptversammlung wegen einer Kapitalerhöhung

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