Ballard Power – Positionierung läuft geräuschlos

© JCB Group
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Ballard schmiedet weltweit diverse Allianzen, ausgedrückt in Prototypenentwicklungen, die sicherlich zu Joint Ventures und gemeinsamen Serienproduktionen von Stacks und Modulen wie auch Zulieferteilen führen. Von Mahle habe ich bereits berichtet. Nun kamen Chart Industries dazu, die u. a. Kompressoren bauen, wie auch die kanadische Linamar. Bei Letzterem handelt es sich um einen Kfz-Zulieferer mit einem Umsatz von 7,5 Mrd. US-$ und über 26.000 Mitarbeitern. Man wolle zusammen Powertrains für leichte Nutzfahrzeuge bis 5 Tonnen entwickeln, aber auch solche Systeme für SUVs und später auch Pkw. Auch mit Firmen wie Honeywell könnte über kurz oder lang ein Joint Venture entstehen, hat Ballard diesem Unternehmen doch den Brennstoffzellenbereich der ehemaligen Tochter Protonex für den Einsatz in Drohnen verkauft und eine Kooperation angedeutet.

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Daimler Truck + Volvo = cellcentric

Wie bereits angekündigt (s. HZwei-Heft Jul. 2020), haben die Daimler Truck AG und die Volvo Group jetzt ein Joint Venture ins Leben gerufen, an dem sie jeweils zur Hälfte beteiligt sind. Anfang März 2021 gaben die beiden Unternehmen bekannt, dass die ehemals unter Daimler Truck Fuel Cell GmbH & Co. KG firmierende Gesellschaft in cellcentric GmbH & Co. KG umbenannt worden ist.

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Ballard – neuer „Bought Deal“ über 550 Mio. US-$

Ballard, © www.wallstreet-online.de
Stand: 15. März 2021, © www.wallstreet-online.de

Trotz eines scharfen Kursrückganges von über 40 US-$ auf unter 22 US-$ konnte ein weiterer „Bought Deal“ in Höhe von 550 Mio. US-$ (528 Mio. US-$ nach Kosten) und mit einem Ausgabekurs neuer Aktien in Höhe von je 37 US-$ platziert werden. Das zeugt von großem Vertrauen in das Unternehmen, welches nun eine sehr gut gefüllte Kriegskasse in Höhe von über 1,3 Mrd. US-$ sein Eigen nennen kann und damit das Unternehmenswachstum aus eigener Kraft bestreiten wird. Ballard wird damit sicherlich irgendwas machen – so mein Gefühl – und zwar etwas, was mit Elektrolyse zu tun hat. Die Kanadier könnten also in die Produktion von Elektrolyseuren oder direkt in die Wasserstoffproduktion einsteigen. Auch der Bau einer Produktionsstätte in Europa ist höchst wahrscheinlich – idealerweise mit einem Partner aus der Kfz-Zulieferindustrie, so meine Analyse.

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Ballard Power mit neuem „Bought Deal“

Ballard konnte ein weiteres Mal auf sich aufmerksam machen und einen „gekauften deal“ (bought deal) landen. Banken haben dem Unternehmen via Aktienausgabe über 600 Mio. US-$ offeriert. Der Ausgabekurs: 37 US-$. Dass es da zu einem Kursrückgang von über 40 bis auf unter 37 US-$ kam, liegt darin, dass man dem Markt unterstellen kann, dass er die Aktie leer verkauft, da man via Bought Deal die Aktien ja günstiger zurückerhält. Dies ist eine Form der Arbitrage, so dass der Kursrückgang als temporär angesehen werden sollte.

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Haben Bloom Energy und Ballard Power Nachholpotential?

Für Plug Power ist es ein Super-Deal mit der südkoreanischen SK Group, einer der dort größten Energiekonzerne, der ja 1,5 Mrd. US-$ in die Hand nimmt, um sich bei Plug zu beteiligen und ein Joint- Venture für Asien zu begründen (s. Plug Power – SK Group plant strategische Beteiligung). Der Deal sollte indes auch andere Rückschlüsse ermöglichen, die sich auf Ballard Power und Bloom Energy beziehen. Beide behaupten, eine führende Elektrolysetechnologie entwickelt zu haben.

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Nikola Motors – Spekulationen um General Motors

Bei Nikola Motors ist die Spekulation neu entbrannt, inwieweit sich General Motors weiter engagiert. Bislang hatte es Unsicherheiten gegeben, da der eventuell von Shortsellern initiierte Bericht über falsche Darstellungen der Nikola-Situation (IP, Technologie u.v.a.) auch Einfluss auf die Kooperation Nikola und GM hat. GM soll ja für Nikola den SUV Badger produzieren. Zudem hält der Autobauer auch Anteile an Nikola. Anfang Dezember wird damit gerechnet, dass es eine Einigung mit GM geben soll. In meiner Interpretation kann dies heißen, dass GM unter Umständen einen höheren Einfluss auf Nikola haben möchte, was sich zum Beispiel in einem höheren Unternehmensanteil (aktuell: elf Prozent) ausdrücken kann.

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Hausgemachte Kursschwäche bei Plug Power?

HZwei_Oktober_Aktien-Kurse
(Quelle: www.wallstreet-online.de)

Plug Power hat womöglich den Kursrückgang seiner Aktie in den vergangenen Wochen selbst ausgelöst, wie ein Report (Seeking Alpha vom 2.9.2015) detailliert beschreibt und auch belegt. Im Einzelnen: 1. Die Übernahme von HyPulsion, dem europäischen Joint-Venture mit Air Liquide, für US-$ 11,5 Mio. wurde in Aktien (6,4 Mio. Stück wegen des Kursrückgangs anstelle der ursprünglich geplanten 4,8 Mio. Aktien) beglichen, wobei wohl schon feststand, dass die Air-Liquide-Tochter Axane SA diese Aktien registrieren lassen und an der Börse verkaufen wird. Plug hätte besser die US-$ 11,5 Mio. in bar bezahlt – mit über US-$ 100 Mio. in

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H2-Mobility Joint-Venture gegründet

Aus der im September 2009 gegründeten H2Mobility-Initiative ist – wie angekündigt – ein Joint Venture hervorgegangen. Ende 2014 unternahmen die Partner Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total die letzten Schritte, um die H2 Mobility Deutschland GmbH & Co. KG zu gründen. Seit Januar 2015 ist die neue Gesellschaft mit Sitz in Berlin in der Aufbauphase. Geschäftsführer ist Frank Sreball. Sein Ziel ist bis Ende 2023 rund 400 H2-Tankstellen in Deutschland zu errichten und diese zu betreiben.

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