Havelstoff – Wasserstoff aus dem Havelland

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Abfall ist reichlich vorhanden, © Shutterstock

Die Idee ist geradezu genial: Aus den Rotorblättern ausrangierter Windkraftanlagen hochreinen Wasserstoff erzeugen. Sollte sich dies skalieren lassen, ließen sich mit einem Streich gleich mehrere Herausforderungen bewältigen: Erstens müssten die alten Flügel deinstallierter Windturbinen nicht aufwändig zerschreddert, recycelt oder entsorgt werden. Stattdessen könnte ihr Material sinnvoll verwertet werden. Zweitens würde sich eine zusätzliche Wasserstoffquelle eröffnen, um die rasant steigende H2-Nachfrage befriedigen zu können. Und drittens käme dabei sehr sauberes Kohlenstoffdioxid heraus, das in unterschiedlichen Industriezweigen genutzt werden könnte. Bis es allerdings so weit ist, müssen noch etliche Fragen geklärt werden. 

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