Wasserstoff-Anreicherung in Gasturbinen

Wasserstoffeinspeisung-Verbrennung

Wissenschaftler vom Institut für Verbrennungstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart entwickeln neue laserbasierte Messmethoden, um die Verbrennungsprozesse in Gasturbinen besser verstehen zu können und Gefahren einzudämmen. Ein zu hoher H2-Anteil am Gasgemisch könnte die Brennkammer in Gasturbinen zerstören.

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Wie viel Elektro steckt im Hybrid?

BMW-i8-GeitmannSind Autos wie der BMW i8 wirklich Elektrofahrzeuge? Diese Frage bewegt derzeit viele Akteure im Bereich der Elektromobilität – und darüber hinaus, nicht zuletzt seit angedacht wird, verschiedene Vergünstigungen für Elektroautos einzuführen. Gemäß dem im Juni 2015 erlassenen Elektromobilitätsgesetz (EmoG) dürfen

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Die WES findet 2017 mit der EVS 30 statt

Die World of Energy Solutions wird im Jahr 2017 gemeinsam mit dem Electric Vehicle Symposium (EVS) stattfinden. Wie die European Association for Battery, Hybrid and Fuel Cell Electric Vehicles (AVERE) im Dezember 2014 bekanntgab, wird das internationale Elektrofahrzeugtreffen gemeinsam mit der WES auf dem Stuttgarter Messegelände sowie im Internationalen Congresscenter (ICS) abgehalten. Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, erklärte: „2015 und 2016 werden wir die Position der World of Energy Solutions weiter ausbauen und steuern mit der EVS 30 im Oktober 2017 ein echtes Highlight im internationalen Veranstaltungsgeschehen an.“ Die WES 2015 findet vom 12. bis 14. Oktober statt.

E-Autos selber fahren auf dem eCarLiveDrive

Brusa-E-Force
Brusa-E-Force
Steht bereits als eCarTec-Award-Gewinner 2013 fest: der E-Force (Quelle: Brusa)

Die 5. internationale Leitmesse für Elektromobilität & Hybrid findet in diesem Jahr vom 15. bis 17. Oktober in München statt. Parallel zur eCarTec wird auch wieder die Materialica, die 15. internationale Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product Engineering, abgehalten. Außerdem gibt es an den ersten beiden Tagen erneut einen begleitenden Fachkongress für Elektro- und Hybrid-Mobilität im Novotel Messe München.

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Kostenloser Eintritt zur eCarTec 2013

Logo_eCarTec-kDer Hydrogeit Verlag stellt auch in diesem Jahr wieder Freikarten für die eCarTec, die vom 15. bis 17. Oktober 2013 in München stattfindet, zur Verfügung. Alle Abonnenten der Zeitschrift HZwei und/oder des kostenlosen, monatlich erscheinenden Hydrogeit-Newsletters erhalten auf Anfrage kostenlose Gasttickets. Mit diesen Gratis-Eintrittskarten ist der freie Zugang zur Messe eCarTec Munich und auch zur gleichzeitig stattfindenden Materialica möglich.

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Elektrisch Tanken

Elektrofahrzeuge werden möglicherweise in naher oder ferner Zukunft das Bild auf unseren Straßen prägen. In Anbetracht der Tatsache, dass mit der stetig wachsenden Umweltverschmutzung nicht zu spaßen ist und einem jeden Autofahrer bewusst sein sollte, welchen Schaden er der Umwelt, auch nur durch seinen eigenen kleinen Beitrag, mit dem Ausstoß von Abgasen zufügt, ist die wachsende Zahl an Hybrid- und Elektrofahrzeugen auf den Straßen zu begrüßen.

Hybridfahrzeuge sind inzwischen, wenn auch im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotor gering, keine Seltenheit mehr. Jährlich kommen immer neue Modelle auf den Markt. Und auch Elektroautos sollen in Zukunft immer häufiger werden. So verspricht beispielsweise Honda für das Jahr 2013, ein reines Elektroauto herauszubringen. Dieser Plug-In-Hybrid verfügt über einen Akku, der problemlos an einer Steckdose aufgeladen werden kann. Wie derzeit geplant ist, wird dieses Modell, die neue Generation des Civic Hybrid, zunächst aber nur in Japan und den USA erscheinen. Die Frage, wann ein ähnliches Vehikel auch in Europa auf den Markt kommt, bleibt offen. Jedoch sind auch hier schon Alternativen zum herkömmlichen Auto zu erhalten, wie beispielsweise der Honda CR-Z oder der Honda Jazz Hybrid.

Doch es reicht natürlich nicht nur, Elektroautos herauszubringen. Es müssen selbstverständlich auch an so vielen Orten wie möglich, dementsprechende Ladestationen geschaffen werden, um den reibungslosen Verkehr zu gewährleisten. Keinem ist ja genutzt, wenn das rein elektrische Fahren möglich gemacht wird, die Autos dann aber reihenweise auf der Strecke stehen bleiben, weil ihnen der Strom ausgeht.

So wird in den kommenden Jahren wahrscheinlich viel Energie in den Aufbau einer Ladeinfrastruktur gesteckt werden. Erst kürzlich nahm enercity eine Ladestation in Hannover in Betrieb. Hier soll man nun ab 2013 problemlos und zudem noch kostenlos Autostrom tanken können. Dazu braucht man zunächst einmal eine bestimmte Tankkarte, die im Internet erhältlich ist. Laut enercity werden laufende Stromkosten bis Ende des Jahres 2013 nicht berechnet. Man ist nicht einmal gezwungen, eine solche Karte käuflich zu erwerben. Wer nur gelegentlich eine solche Ladesäule nutzen möchte, kann sich auch während der Öffnungszeiten eine Tankkarte im Kundencenter von enercity ausleihen.

Dies ist wahrscheinlich nur der Anfang einer ganz neuen Kultur des Tankens. Wenn sich die Elektroautos in ein paar Jahren auf den Straßen vermehren, so wird man auf immer mehr elektrische Tankstellen treffen und diese bald vielleicht als selbstverständlich ansehen.

Autor : Bastian Weber

Honda will Wasserstoffbewegung neuen Antrieb verleihen

Ende Mai 2011 ist Honda der Clean Energy Partnership (CEP) beigetreten und setzte damit ein klares Zeichen, dass man an die Zukunft des Wasserstoffautos mit Brennstoffzelle glaubt. Wasserstoffgetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge sind eine zukunftsträchtige Alternative zum batteriebetriebenen E-Mobil und der japanische Autohersteller Honda möchte die Technik nun auch in Europa vorantreiben. Die gemeinsame Initiative CEP, ein Zusammenschluss von 14 Unternehmen, ist das führende Projekt zur Demonstration von Brennstoffzellen-Fahrzeugen und zur Förderung der benötigten Infrastruktur zum Betanken der Fahrzeuge. Fahrzeughersteller, Infrastruktur- und Energieunternehmen und die deutsche Regierung wollen mit ihrem Wissen den Weg für den Markteintritt der Wasserstoff-Mobilität in Europa bereiten. Der Beitritt von Honda, die mehrere Jahre Forschungserfahrung in der Brennstoffzellen-Technologie mitbringen, soll der Wasserstoffbewegung in Europa neue Impulse verleihen und dem gemeinsamen Ziel, die Großserieneinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen zu bezahlbaren Preisen voranzutreiben, dienen.

Seit 2002 liefert Honda den wasserstoffgetriebenen FCX Clarity an Fahrzeugflottennutzer in den USA und Japan, mittlerweile sogar an Privatkunden. Derzeit wird die Limousine in Kleinserie hergestellt. In den nächsten drei Jahren will man etwa 200 Fahrzeuge ausliefern. Zwei solche Modelle steuert Honda bei, um die Aktivitäten der CEP zu unterstützen.

Bevor jedoch wasserstoffbetriebene Fahrzeuge in Großserie produziert und abgesetzt werden können, muss eine entsprechende Infrastruktur in Form von Wasserstofftankstellen geschaffen werden. Auch hierfür will Honda sich mit seinem CEP-Beitritt einsetzen. Thomas Brachmann, Senior Engineer Automobile Engineering & Research bei Honda R&D Europe, erklärte dazu: „Die Anzahl der öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen in Deutschland ist bei Weitem nicht ausreichend, woran aber die Bundesregierung und alle beteiligten Industrien mit Hochdruck arbeiten.“ Weltweit gibt es derzeit nur etwa 200 Stationen. Von den 22 Tankstellen in Deutschland sind nur acht öffentlich zugänglich. Dies soll in den kommenden Jahren so weit ausgebaut werden, dass man deutschlandweit emissionsfrei Auto fahren kann.

Bis die Grundlagen für einen flächendeckenden Einsatz von Fahrzeugen mit alternativem Antrieb geschaffen sind, bleiben Hybridfahrzeuge bei Honda der Absatzschlager bei den umweltbewussten Fahrzeugen. Hier wird ein konventioneller Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor kombiniert. Der Honda Jazz Hybrid kann beispielsweise streckenweise im „Segelbetrieb“, also rein elektrisch gefahren werden. Mit dem CR-Z stellte Honda 2010 außerdem das weltweit erste Sportcoupé mit Hybridantrieb vor und verfügt damit über ein äußerst breites Angebotsspektrum von Hybridfahrzeugen.

Autor: Bastian Weber

H2Mobility auf Japanisch

Insgesamt dreizehn japanische Unternehmen aus der Automobil- und Energiebranche haben am 13. Januar 2011 angekündigt, bis 2015 rund 100 Wasserstofftankstellen im Land installieren zu wollen. Außerdem planen sie die Großserienproduktion von frei verkäuflichen Brennstoffzellenautos. Wie die Unternehmen vermeldeten, habe es große Fortschritte in der BZ-Entwicklung gegeben, wodurch es gelungen sei, die Produktionskosten drastisch auf heute bereits unter 100.000 US-$ zu senken. So beabsichtigt beispielsweise Toyota, ein serienfertiges Fuel Cell Hybrid Vehicle zum Preis von etwa 50.000 US-$ anzubieten. Zu den weiteren Unterzeichnern zählen auch Honda und Nissan. Die 100 H2-Stationen sollen in den vier Metropolregionen Tokyo, Nagoya, Osaka und Fukuoka errichtet werden.