Wasserstoff-Erzeugung mittels Photosynthese

Juelich
© HZB, M. May

Wasserstoff gilt als hocheffizienter und nahezu idealer Energiespeicher. Seine Bedeutung wächst im Zuge der unsteten Gewinnung erneuerbarer Energien. Allerdings verursacht der Umweg der klassischen Wasserstofferzeugung aus Solarstrom mit anschließender Elektrolyse Wirkungsgraddefizite. Daher könnte die künstliche Photosynthese eine interessante Alternative werden. An entsprechenden Verfahren arbeiten Forscher weltweit.

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Neue Institute zur Erforschung solarer Brennstoffe

Im Juli 2012 sind zwei neue Institute in Deutschland entstanden, die sich dem Thema „Solare Brennstoffe“ widmen – ein reales und ein virtuelles. Die Hahn-Meitner-Institut Berlin GmbH schuf am 4. Juli eine neue Abteilung, die sich darum kümmern wird zu erforschen, wie Solarenergie speicherbar gemacht werden kann. Die Wissenschaftler um Dr. Roel van de Krol werden bei ihrer Arbeit insbesondere auch Wasserstoff betrachten, der als einfachstes Beispiel für einen solaren Brennstoff gilt, da er mithilfe der Sonnenenergie durch die Spaltung von Wassermolekülen gewonnen und anschließend zu konventionellen Kraftstoffen weiterverarbeitet werden kann. Van de Krol, der bisher am MIT in Massachusetts, USA, sowie an der Universität Delft, Niederlande, tätig war, verfolgt die Strategie, Wasserstoff in einem monolithischen Materialsystem bestehend aus einem halbleitenden Absorber und einem Katalysator zu erzeugen. Mit seinem Team will er neue komplexe Metalloxide entwickeln, die eine kostengünstige und trotzdem chemisch stabile Alternative zu den herkömmlichen Photovoltaik-Halbleitern sein könnten.

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