Verschiebung der Gewichtsverhältnisse bei der 3. WES

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WES-webDie World of Energy Solutions, die vom 6. bis 8. Oktober 2014 in Stuttgart stattgefunden hat, konnte sich im dritten Jahr ihres Bestehens als wichtiger Termin für die Bereiche Energiespeicherung, CO2-freie Mobilität und Brennstoffzellenheizgeräte behaupten, auch wenn sowohl die Besucher- als auch die Ausstellerzahl um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr abnahmen. Als Branchentreffpunkt dürfte das Dreigespann aus

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Die H2Expo gibt’s nicht mehr

42-H2Gate-Stammtisch
42-H2Gate-Stammtisch
Claus Ulrich Selbach, neuer HMC-Geschäftsbereichsleiter, mit Ute Landwehr-von Brock und Barbara Makowka (r., beide vom H2- & BZ-Stammtisch)

Die diesjährige H2Expo war als „Fachmesse für Speichertechnologie und Elektromobilität“, so wie sie im Vorfeld angekündigt worden war, nicht erkennbar. Vom 23. bis 26. September 2014 waren gerade einmal etwas mehr als ein Dutzend Stände in dem für die H2Expo ausgewiesenen Bereich zu finden. Zusammengerechnet mit den Ausstellern, die zum Thema Energiespeicherung unter dem Stichwort „Storage Tour“ ausstellten, waren rund 30 Institutionen auf dem Messegelände vertreten.

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Das Brennstoffzellen-Schiff Alsterwasser liegt still

Zemships_Alsterwasser_2008
Zemships_Alsterwasser_2008
Die FCS Alsterwasser in früheren Zeiten

Während sich Hamburg mitunter gerne als Wasserstoff-Hochburg feiert, gibt es auch hier – ebenso wie anderswo – Probleme mit der H2-Infrastruktur: Wie im Umfeld der H2Expo bekannt wurde, liegt das brennstoffzellenbetriebene Fahrgastschiff FCS Alsterwasser seit geraumer Zeit still, weil keine Betankungsmöglichkeit mehr besteht. Heinrich Klingenberg von hySolutions bestätigte gegenüber HZwei, dass das Schiff bereits seit Herbst 2013 nicht mehr betriebsbereit ist; es sei jedoch

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Die letzte H2Expo

H2Expo-2011
H2Expo-2011
Die letzte H2Expo liegt mittlerweile knapp 40 Monate zurück.

Im Veranstaltungssektor zeichnet sich ab, dass die H2Expo von der WindEnergy Hamburg geschluckt wird. Für eine konkrete Analyse ist es zwar derzeit noch zu früh, schließlich starten beide Messen gemeinsam erst am 23. September 2014 in Hamburg, aber schon jetzt lässt sich feststellen, dass die H2Expo als eigenständige Veranstaltung, so wie sie im Jahr 2001 begonnen hat, Geschichte ist. Damals, vor dreizehn Jahren, riefen Freesen & Partner diese

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H2Expo wird in WindEnergy eingebettet

H2Expo
H2Expo
Dieses Logo wird wohl bald verschwinden.

Die H2Expo, die Fachmesse für Speichertechnologie und Elektromobilität, findet vom 23. bis zum 26. September 2014 zeitgleich mit der WindEnergy Hamburg in der Hansestadt statt. Erstmals nutzen die Veranstalter die internationale Leitmesse für die On- und Offshore-Windbranche, um von thematischen Schnittmengen insbesondere im Bereich der Energiespeicherung profitieren zu können. Insgesamt werden auf dem Hamburger Messegelände mehr als 1.000 Unternehmen aus rund 30 Ländern auf etwa 65.000 Quadratmetern ausstellen.

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Energiespeicherung von B wie Bio bis W wie Wind

Konzept zur Energiespeicherung per Windstrom-Elektrolyse in Herten (Quelle: Evonik Industries)
Konzept zur Energiespeicherung per Windstrom-Elektrolyse in Herten (Quelle: Evonik Industries)

Der neue Hype heißt „Energiespeicherung“, das haben wir bereits Anfang des Jahres in der HZwei ausführlich dokumentiert. Dementsprechend sind auch in den ersten Monaten des neuen Jahres etliche weitere Studien herausgekommen (s. April-Heft S. 14 & 16) und neue Demonstrationsvorhaben rund um das Thema „Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien mit Hilfe von Wasserstoff“ gestartet worden. Mittlerweile gibt es sogar einen eigens gegründeten Verband (BVES). Auch bei den Branchentreffs in Hamburg und Stuttgart gewinnt Energiespeicherung an Bedeutung (s. u.). Wind-Wasserstoff spielt dabei nach wie vor eine wichtige Rolle. Neu ins Gespräch gekommen ist jetzt zusätzlich auch Bio-Wasserstoff, wobei jedoch noch unklar ist, wie groß dafür das Potential ist.

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H2Expo findet mit WindEnergy Hamburg im Herbst 2014 statt

Ursprünglich sollte die H2Expo im Frühjahr 2013 stattfinden. Jetzt hat sich die Hamburg Messe und Congress GmbH jedoch entschieden, den Termin in den übernächsten Herbst zu schieben. Wie die Pressereferentin der Messegesellschaft gegenüber HZwei mitteilte, wird die H2Expo „mit neuem Format“ vom 23. bis zum 26. September 2014 abgehalten.

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Neue H2Expo-Projektleitung

Die H2Expo hat Ende Februar 2012 eine neue Projektleiterin bekommen. Anja Holinsky, die bereits die Fachmessen Nortec und WindEnergy Hamburg betreut, kümmert sich fortan auch um die internationale Konferenz und Fachmesse für Wasserstoff, Brennstoffzellen und elektrische Antriebe. Sie löst damit Johannes Schmid-Wiedersheim ab, der diesen Posten seit Juni 2009 bei der Hamburg Messe und Congress GmbH innehatte. Das erste Mal in ihrer neuen Funktion zeigte sich Holinsky der Branche bei der Einweihung der H2-Tankstelle in der Hamburger HafenCity, wo sie von ihrem Vorvorgänger Peter Bergleiter begleitet wurde. Einen genauen Termin für die H2Expo 2013 konnten beide allerdings noch nicht nennen.

Irritation in der Energiebranche

Wir leben heute in einer äußerst verwirrenden Zeit: Der eine sagt hü, der andere hott, erst heißt es so, dann wieder anders. Dies gilt ganz speziell auch für die Energiebranche, wo wir dieser Tage regelmäßig mit neuen Meldungen konfrontiert werden, die alte, lange geltende Wahrheiten konterkarieren, was schon bei manchem Experten zu Verwirrungen geführt hat.

Hiermit ist zunächst natürlich die Abwende von der Energiewende gemeint, also die Wende der Bundesregierung, die in diesem Frühjahr beim Thema Energie auf die Wende vom Herbst 2010 folgte. Die betrifft ja aber mittlerweile nicht mehr allein die Atompolitik, wie es zunächst den Anschein hatte, sondern auch die Förderpolitik (EEG). Denn Mitte Juni hieß es plötzlich seitens der Koalition, die Kürzung in der Photovoltaikförderung werde wieder zurückgenommen. Die Abwende von der Solarunterstützung wurde somit also noch rechtzeitig abgewendet.

Irritationen gibt es aber auch in der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Branche: So schien es in den vergangenen Monaten, als habe sich das Interesse der Automobilindustrie und auch der Medien ganz der Elektromobilität – insbesondere den Batteriefahrzeugen – zugewandt. Viele Analysten betrachteten diesen Trend als Abwende von der Brennstoffzellentechnik. So hieß es exemplarisch am 16. Juni beim ZDF vom so genannten Autoexperten Frank Schwope von der Norddeutschen Landesbank (NordLB): „Der Brennstoffzelle kommt grundsätzlich keine Bedeutung zu.“ Weiter behauptet Schwope, verschiedene Autobauer hätten sich aus der Entwicklung weitgehend zurückgezogen. Im gleichen Bericht sagt demgegenüber Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, ebenfalls Autoexperte, die Batterie und die Brennstoffzelle werden sich ergänzen, „wobei langfristig die Bedeutung der Brennstoffzelle stark steigt.“ Läuft hier nun also gerade eine Hin- oder Abwendung von beziehungsweise zu Brennstoffzellen?

Für weitere Verwirrung sorgt, wenn es einerseits von Daimler heißt, der Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur und auch die Kommerzialisierung der BZ-Autos werde vorgezogen (s. HZwei Juli-Heft S. 37), während andererseits von der Clean Energy Partnership offiziell verkündet wird, die H2Mobility-Infrastrukturaktivitäten könnten sich um ein oder zwei Jahre nach hinten verschieben (s. S. 8).

Auch im nicht-automobilen Sektor häufen sich derart widersprüchliche Meldungen: Einerseits scheint niemand mehr Interesse an der MCFC-Technik des HotModuls zu haben (s. S. 5), andererseits überrascht Heliocentris mit der Übernahme der Münchener Firma P21 (s. S. 6). Oder nehmen wir die H2Expo (s. S. 14): Ist es nun positiv zu bewerten, dass dieses Hamburger Branchentreffen nach langer Pause endlich wieder stattgefunden hat? Oder ist es doch eher negativ, dass man sich als Besucher fragen muss, wie der Veranstalter auf 1.000 Teilnehmer kommt, wenn man selbst nur einen Bruchteil davon vor Ort gesehen hat und vor zweieinhalb Jahren nach Veranstalterangaben noch 1.400 Personen vor Ort gewesen sein sollen? Und warum gibt es noch keinen Termin für die nächste H2Expo?

Derartige Signale können verwirren, können aber auch widerspiegeln, dass sich derzeit viel bewegt, dass viel analysiert und viel über neue Wege nachgedacht wird. So wurde beispielsweise noch nie zuvor in der Energiebranche derart offen über innovative Konzepte wie zum Beispiel „Wind-Wasserstoff“ und „Methanisierung“ diskutiert (s. S. 16). Zudem steigen derzeit große Konzerne (wieder) in die Wasserstoff- und Elektromobilitätstechnologie ein (z.B. Bosch & Siemens, s. S. 4, 10, 18) und senden damit deutliche Signale, wohin ihrer Meinung nach die Reise gehen soll.

Fest steht, dass sich trotz derartiger Irritationen bei all diesen Meldungen im Bewusstsein der Akteure und auch der Öffentlichkeit manifestiert, dass Energie in Zukunft eine sehr viel gewichtigere Rolle in der Politik und auch in der Gesellschaft spielen wird. Das hat nicht zuletzt auch der zweite Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität gezeigt (s.S. 28). Etwas Bewegung kann da nur gut tun.

H2Expo unterm Funkturm

Nach einer zweieinhalbjährigen Pause findet am 8. und 9. Juni 2011 zum achten Mal die H2Expo in Hamburg statt. Die internationale Konferenz und Fachmesse hatte nach der letzten Veranstaltung im Jahr 2008 ihren ursprünglichen Termin vom Oktober 2010 auf den Juni 2011 verschoben, um dadurch Synergieeffekte im Rahmen der Umwelthauptstadt Europas nutzen zu können. Thematisch orientieren sich die Hanseaten neu, indem sie in diesem Jahr auch das Thema Elektromobilität aufgreifen. Örtlich gibt es ebenfalls Veränderungen, da die H2Expo nicht wie bisher im Congress Center Hamburg (CCH) stattfindet, sondern erstmals auf dem neuen Hamburger Messegelände.

Die internationale Konferenz und Fachmesse für Wasserstoff, Brennstoffzellen und elektrische Antriebe wird in diesem Jahr über den Haupteingang des Messegeländes erreichbar sein. Erstmals werden Fachmesse, Kongress und Workshops in unmittelbarer Nähe zueinander im Konferenztrakt von Halle A4 platziert sein. Der Zugang zum Messegelände (Eingang Mitte) ist zwar etwas weiter entfernt vom Messe- und Kongressbahnhof Dammtor, liegt dafür aber schön gelegen direkt am Fernsehturm gegenüber von der Parkanlage Planten un Blomen. Die Messehallen und Kongressräume wurden in der Zeit von 2004 bis 2007 gemäß dem Entwurf des Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven neu errichtet und verfügen somit über modernste Technik.

Neben den Schwerpunktthemen im maritimen und im Luftfahrt-Sektor sollen auf der Ausstellung ebenso wie bei der Konferenz dieses Mal auch elektrische Antriebstechnik, elektrische Energiespeicher und Hybridsysteme mit berücksichtigt werden. Projektleiter Johannes Schmid-Wiedersheim sagte: „Im Bereich der Elektromobilität werden heute Brennstoffzellen-, Batterie- und Hybridsysteme immer stärker gemeinsam betrachtet.“ Dies soll sich auch auf der H2Expo 2011 widerspiegeln. Schmid-Wiedersheim erklärte weiterhin: „Unser Konzept ist, die H2Expo noch deutlicher anwendungsorientierter auszurichten.“ Geplant sind etwa 60 Fachreferate. Insgesamt rechnet die Projektleitung wieder mit 1.400 Konferenz- und Messe-Teilnehmern.

Neu ist in diesem Jahr die Research & Fundamental Technology Session, die parallel zur Konferenz läuft und auf der insbesondere Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus dem norddeutschen Raum angesprochen werden. Damit soll ein attraktives Angebot speziell zur Nachwuchsförderung geschaffen werden.

Messeseitig erwartet der Veranstalter ähnlich wie beim letzten Mal rund 50 Aussteller. Unter anderem werden in diesem Jahr Magna Steyr und Linde mit dabei sein sowie die NOW GmbH und die Hamburger Landesinitiative mit insgesamt 15 teilnehmenden Institutionen.

Währenddessen dreht sich das Personalkarussell bei der Hamburger Messe und Congress GmbH lustig weiter. Nachdem der Posten des Projektleiters im Sommer 2009 mit Schmid-Wiedersheim neu besetzt worden war, hat zum Jahreswechsel 2010/2011 die Projektreferentin gewechselt: Die langjährige Mitarbeiterin Maike Rosilius beendet ihre Arbeit bei der Messegesellschaft. Ihren Posten übernahm Katja Löwe, die seit zehn Jahren bei der Hamburger Messe und Congress GmbH tätig ist und über ausgiebige Erfahrungen im Ausstellungsbereich verfügt.

www.h2expo.de