Analyse der EU-Fördermittel im BZ-Sektor

Eska
Partnernetzwerk der EU-Projekte, © Eska

Die Europäische Kommission veröffentlicht zu allen Förderprojekten, die sie im Rahmen des ehemaligen 7. Forschungsrahmenprogramms (FP7) und des aktuellen Programms Horizon 2020 (H2020) bewilligt hat, Metadaten. Diese können mit Hilfe von Datenanalysetools aufbereitet und ausgewertet werden, um so wertvolle Informationen, beispielsweise für eine Wettbewerbsanalyse, zu erhalten. Dieser Artikel beleuchtet, wer im Rahmen von europäischen Förderprojekten zusammengearbeitet hat und wie die entsprechenden Kooperationsnetzwerke aussehen.

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H2 Mobility: Zweiter Standortaufruf

Die erste Ausschreibung, Anfang dieses Jahres, hatte Halle an der Saale gewonnen. Am 19. Juli 2017 kündigte H2 Mobility an, dass es eine zweite Chance geben wird, und so folgte am 3. August ein neuer Aufruf, auf den hin sich Initiativen, Vereine, Gemeinden oder Unternehmen bis zum 8. September darum bewerben konnten, dass bei ihnen eine Wasserstofftankstelle errichtet wird. Bei der Ausschreibung gewinnen die Standorte, die am meisten H2-Autos (mind. 15) auf die Straße bringen.

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40 % Förderung für BZ-Autos … allerdings fehlen die Fahrzeuge

Hyundai
Der Hyundai ix35 Fuel Cell – günstiger als gedacht

Brennstoffzellenautos sind zu teuer – und außerdem gibt es keine H2-Infrastruktur. Sätze wie diese hört man immer wieder. Über den Zubau von Wasserstofftankstellen wird und wurde in der HZwei immer wieder berichtet. Widmen wir uns deswegen jetzt dem Preis: Der kann bei entsprechender Förderung sehr viel niedriger sein als vielfach angenommen. So könnte ein Honda Clarity Fuel Cell anstatt für 57.000 Euro für etwa 42.000 Euro bezogen werden – wenn er denn hier angeboten würde. Die NOW bestätigte jedoch: „Der Honda ist derzeit nicht verfügbar.“

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Plug Power: Wechsel der Rechnungslegung

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© www.wallstreet-online.de

Die neue Rechnungslegung auf Non-GAAP sorgt noch immer für Verwirrung. Nach Non-GAAP konnte Plug den Umsatz im zweiten Quartal erheblich auf über US-$ 36 Mio. steigern. Indes haben sich die Verluste mit über US-$ 13 Mio. angesichts des Wachstums zwar verringert, wirken sich aber weiterhin belastend auf den Kurs aus. Da viele Verträge via Leasing abgeschlossen sind, müssen diese Umsätze über die Vertragslaufzeiten aufgeteilt werden. Plug arbeitet daran, hier Klarheit zu schaffen, so die Eigenaussage.

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Bundesregierung startet Brennstoffzellen-Markteinführung

SOLIDpower
© SOLIDpower

Seit dem 1. August 2016 besteht für die Heizungsbranche Gewissheit über die zukünftigen Rahmenbedingungen im Umgang mit moderner Brennstoffzellenheiztechnik: Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) verkündete, gibt es jetzt zwei neue Förderprogramme – eines als Investitionszuschuss für Brennstoffzellenheizungen und eines für die Optimierung der Heiztechnik, indem der Austausch veralteter Pumpen finanziell unterstützt wird.

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Förderung für effiziente Brennstoffzellen-Heizgeräte

ASUE
© ASUE

Rund 40 % der Endenergie wird in Deutschland im Gebäudesektor verbraucht. Etwa 85 % davon entfallen auf die Heizung sowie die Warmwasseraufbereitung. Allerdings sind immer noch viele Heizkessel sowohl im privaten als auch im gewerblichen und öffentlichen Sektor veraltet. Durch die Installation effizienter Brennstoffzellen-Heiztechnik könnte viel Energie eingespart und gleichzeitig der CO2-Ausstoß reduziert werden

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Grüner Wasserstoff aus Mitteldeutschland

Preisverleihung
Preisverleihung, ©: Metropolregion Mitteldeutschland

HYPOS hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich von einer ersten Idee zu einem großen Konsortium mit zahlreichen Einzelprojekten entwickelt. Während vor zehn Jahren noch kaum einer wusste, dass in Mitteldeutschland derart viel Wasserstoff-Know-how versammelt ist, verfügt HYPOS mittlerweile über 116 Partner – darunter 75 Unternehmen und 41 Wissenschaftspartner.

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Heizungsbauer rüsten sich für TEP

Staudt
Markus Staudt, neuer IBZ-Sprecher

Es tut sich was im Heizgerätesegment: Neben neuen Akteuren, die derzeit versuchen, sich im Markt zu platzieren, laufen momentan die Bemühungen auf Hochtouren, damit 2017 der Hochlauf der Installationszahlen von Brennstoffzellenheizgeräten starten kann. Vorerst liegt allerdings das Technologieeinführungsprogramm (TEP) noch in Brüssel und wartet auf seine Genehmigung. In Vorbereitung darauf hat sich jetzt die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) personell neu aufgestellt.

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Mehr Engagement und mehr Motivation erforderlich

Norbert-Barthle-Callux
Norbert Barthle beim Callux-Abschluss

Ich möchte Ihnen kurz exemplarisch einige Zahlen präsentieren: Im Callux-Programm wurden innerhalb von acht Jahren 474 Brennstoffzellen-Heizgeräte installiert; ursprünglich anvisiert waren 800. Japan verfügt derzeit über 140.000 BZ-Heizgeräte. Im Rahmen des 50-Tankstellen-Programms sollten 50 H2-Stationen bis Ende 2015 installiert werden. Es waren aber nur 19. Bis Mitte 2016 sollen noch 23 hinzukommen. In Japan sind mittlerweile 80 in Betrieb.

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Roland-Berger-Studie fordert Investitionsanreize für Brennstoffzellen-Endkunden

Roland-Berger-Cover„Stationäre Brennstoffzellen stehen in Europa an der Schwelle zur kommerziellen Markteinführung.“ Diese Feststellung aus der Studie von Roland Berger Strategy Consultants verdeutlicht im Umkehrschluss, dass europaweit der Markteintritt von BZ-Heizgeräten immer noch nicht stattgefunden hat. Damit hier aber eine Kommerzialisierung erfolgen kann, ist gemäß der Analyse zum Stand der stationären Brennstoffzellentechnologie in Europa „in der Anfangsphase die Förderung durch die öffentliche Hand notwendig“.

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