Parteien entwerfen eigene Wasserstoffstrategien

Karliczek
Anja Karliczek, © BMBF, Hans-Joachim Rickel

Die lange Rangelei der Bundesministerien um die Ausformulierung der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) hat dazu geführt, dass der Handlungsdruck in beiden Regierungsparteien vor der Sommerpause extrem angestiegen ist. So forderten Anfang Mai 2020 insgesamt zwölf Unionsabgeordnete in einem Positionspapier einen zügigen Aufbau einer „grünen“ Wasserstoffproduktion sowie eine Partnerschaft mit afrikanischen Staaten. Von Seiten der SPD-Bundestagsfraktion hieß es kurzdarauf dazu ebenfalls, wolle man eine ambitioniertere H2-Strategie sowie einen schnellen Hochlauf der H2-Wirtschaft.

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Kerstin Andreae leitet BDEW

Kerstin Andreae
Kerstin Andreae, © BDEW

Seit Anfang November 2019 ist Kerstin Andreae neue Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW). Die Volkswirtin war zuvor viele Jahre wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, legte aber im Oktober 2019 ihr Bundestagsmandat nieder.

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Stefan Kapferer folgt auf Hildegard Müller

Kapferer-BDEW
© BDEW/Scheuring

Eine ehemalige Staatsministerin der Bundeskanzlerin wird von einem früheren Staatssekretär des Bundesgesundheitsministeriums beerbt – allerdings nicht auf der politischen, sondern auf der Lobbyebene. Hildegard Müller, die ab 2002 Abgebordnete im Bundestag war und in den Jahren 2005 bis 2008 eng mit Angela Merkel zusammenarbeitete, hat Ende Januar 2016 ihren Posten als Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) abgegeben.

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Brennstoffzellen-Heizgeräte brauchen Unterstützung

Staatssekretär Rainer Bomba redete der Industrie ins Gewissen
Staatssekretär Rainer Bomba redete der Industrie ins Gewissen

Es könnte so schön sein: Die ersten Brennstoffzellenheizgeräte sind endlich auf dem Markt. Das Ziel, auf das die gesamte Branche seit Jahren hingearbeitet hat, scheint somit erreicht zu sein. Aber von Freude oder gar Erleichterung ist weit und breit keine Spur. Ganz im Gegenteil: Jetzt, nachdem Millionenbeträge in die Forschungs- und Entwicklungsarbeit für diese modernen Kraftwärmekopplungsgeräte geflossen sind, ruft die Industrie nach einer Anschlussfinanzierung für die Markteinführung. Zunächst musste die Initiative Brennstoffzelle (IBZ) jedoch den Unmut von Staatssekretär Rainer Bomba über sich ergehen lassen, denn der zeigte sich gar nicht begeistert von dem bisher Erreichten und las der deutschen Heizgerätebranche mal wieder gehörig die Leviten.

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