FuelCell Energy – zu hohe Unternehmensbewertung

FuelCell Energy, © www.wallstreet-online.de
Stand: 15.03.2021, © www.wallstreet-online.de

Der Anstieg der Unternehmensbewertung von circa 100 Mio. US-$ bis auf zwischenzeitlich über 9 Mrd. US-$ (der Aktienkurs stieg von 1 bis 2 US-$ bis auf 29 US-$) ist extrem ausgefallen. Ich würde sagen: völlig übertrieben. Ich habe das Unternehmen ja frühzeitig als Turnaround ausfindig gemacht, nachdem eine Unternehmensberatung „aufgeräumt“ hatte, eine Refinanzierung und Reorganisation stattgefunden hatte und man mit Orion Energy Partner einen Schlüsselinvestor für sich hatte begeistern können.

Weiterlesen

Bloom Energy – kräftige Kursrallye

Grafische Darstellung der entwicklung der Bloom-Aktie
www.wallstreet-online.de

Die Zahlen für das dritte Quartal sind vergessen, kam es doch zwischenzeitlich nach einer Schwächephase im Aktienkurs zu sehr freundlichen Kursen. Es konnten zwar, bedingt durch Naturkatastrophen (Stürme, Überschwemmungen u. a.; 41 Projekte waren davon betroffen), nicht alle geplanten Aufträge ausgeführt werden, weshalb der Umsatz von circa 200 Mio. US-$ nicht den Erwartungen in Höhe von 225 US-$ entsprach. Aber das Unternehmensergebnis fiel mit einem Verlustausweis von minus 12 Mio. US-$ viel besser aus als erwartet: „nur“ minus 0,09/Aktie statt einem Verlust von 0,16 US-$. Außerordentliche Erträge haben das Minus dann sogar auf nur noch 0,04 US-$ pro Aktie sinken lassen.

Weiterlesen

Im ix35 Fuel Cell gen Süden

Schulz
©: M. Schulz

Im Mobilitätssektor ist Hyundai einer der wenigen Autohersteller, der die Brennstoffzelle im Straßenverkehr bereits serienmäßig einsetzt. Hyundai Europa organisierte eine mehrtätige Tour von Bergen in Norwegen bis nach Bozen in Italien, um Fahrerinnen und Fahrern aus ganz Europa umfassende Erprobungsmöglichkeiten auch über längere Strecken zu bieten. Am 12. Juni 2016 starteten insgesamt neun Hyundai ix35 Fuel Cell im hohen Norden.

Weiterlesen

Roland Käppner wechselt zu GKN

Roland-Kaeppner-GKN
Roland Käppner (Quelle: GKN)

Seit Sommer 2012 war Roland Käppner als Geschäftsführer bei der McPhy Energy Deutschland GmbH tätig. Anfang 2014 wurde er zudem Vice President von McPhy Energy SA. Im Juli 2014 gab das französische Unternehmen dann bekannt, dass es gemeinsam mit dem britischen Konzern GKN plc an der Entwicklung von Festkörper-Wasserstoffspeichern arbeiten wird. Im August dieses Jahres wechselte Roland Käppner nun die Seiten und leitet fortan als Global Director Hydrogen die Geschäftsentwicklung bei GKN Sinter Metals

Weiterlesen

FuelCell Energy ist in Auswahl des DOE aufgenommen

gge-59-mw-fuel-cell-park-no-3
59-MW-BZ-Park (Quelle: FuelCell Energy)

FuelCell Energy arbeitet an der Realisierung von Großprojekten mittels Brennstoffzellen-Technologie, also an der Generierung von sauberer Energie (Strom & Wärme). Daneben ist das Unternehmen aber auch als Technologieführer unter anderem im Bereich von Systemen für die CO2-Abscheidung & -Speicherung tätig. Das amerikanische

Weiterlesen

Weltweit größte Brennstoffzellen-Installation in USA

Beacon-Falls-energy-park
Geplantes 63,3-MW-BZ-Kraftwerk-Park in Beacon Falls, Connecticut (Quelle: FuelCell Energy)

Acht Unternehmen, die bei der öffentlichen Ausschreibung zum Bau von Wasserstofftankstellen in Kalifornien gewonnen hatten, müssen sich diesen Sommer sputen, um tatsächlich bis zum 31. Oktober 2015 ihre H2-Stationen zu eröffnen. Immerhin geht es um US-$ 4,5 Mio. Die California Energy Commission (CEC) hatte in 2014 über US-$ 46 Mio. für 28 Tankstellen sowie eine mobile Betankungsstation ausgeschrieben. Ein Start-up-

Weiterlesen

Indien ist Partnerland der Hannover Messe 2015

Hannover-Messe-Logo_image_fullEr wurde vor nicht einmal einem Jahr ins Amt gewählt und kommt im April 2015 zu seinem ersten Besuch nach Deutschland: Der indische Ministerpräsident Narendra Modi. Da Indien in diesem Jahr das Partnerland der Hannover Messe ist, wird er gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Abend des 12. Aprils die weltweit größte Industriemesse eröffnen und am 13. April 2014 den traditionellen Messerundgang machen. Marc Siemering,

Weiterlesen

Comeback von Greenpeace Energy

Greenpeace_Prenzlau_Enertrag

Greenpeace_Prenzlau_Enertrag
Quelle: Enertrag

Nachdem sich die Greenpeace Energy eG Ende 2012 aus ihrem eigenen Bauvorhaben in Suderburg zurückgezogen hatte (s. HZwei-Heft Juli 2013), meldete sich die Energie-Genossenschaft im Herbst 2013 wieder zurück: Ende Oktober verkündete das Hamburger Unternehmen gemeinsam mit Enertrag, dass der erste Spatenstich für den Anschluss des Prenzlauer Hybridkraftwerks ans nationale Gasnetz erfolgt ist. Über eine Stichleitung soll noch in diesem Jahr nachhaltig erzeugter Wasserstoff als „Windgas“ in das Erdgasnetz eingespeist werden. Der Enertrag-Vorstandsvorsitzende Jörg Müller sagte:

Weiterlesen

GRHYD soll Atomstrom in Frankreich ersetzen

AKW Fessenheim, Quelle: Florival fr

In Frankreich stehen grundlegende Veränderungen im Energiesektor an: Das bis dato als ausgewiesen atomfreundlich geltende Land plant, den Anteil der Nuklearenergie an der Stromerzeugung bis zum Jahr 2025 um ein Drittel zu reduzieren – anstelle von 75 % soll er dann 50 % betragen. Dementsprechend erklärte François Hollande im September 2012, das AKW in Fessenheim unweit der deutschen Grenze (Elsass) solle 2016 als eines der ersten Kraftwerke abgeschaltet werden. Als Ersatz sollen erneuerbare Energien herangezogen werden.

Weiterlesen

Revival vom HotModule


Das Know-how um das HotModule scheint doch nicht ganz verloren zu sein. FuelCell Energy Inc. (FCE), der US-amerikanische Hersteller von Brennstoffzellen-Kraftwerken, hat jetzt Teile aus dem Vermögen der MTU Friedrichshafen GmbH übernommen. Ende 2010 hatte Tognum, die Muttergesellschaft von MTU Friedrichshafen, seine Aktivitäten im Brennstoffzellensektor eingestellt (s. HZwei-Heft Oktober 2010), nachdem kein Investor für das ehemalige Tochterunternehmen MTU Onsite Energy gefunden worden war. Am 16. Mai 2012 übertrug aber nun MTU Friedrichshafen Materialvorräte von Brennstoffzellenkomponenten, Gerätschaften sowie Fertigungsanlagen an die FuelCell Energy Solutions GmbH (FCES), die deutsche Tochter des Unternehmens aus Danbury. Ziel von FCES ist die Fortführung der Entwicklungsarbeiten an der Schmelzkarbonatbrennstoffzellentechnik, um die Direct-FuelCell-Technik von FCE mit der HotModule-Technik von MTU zu verbinden.

Dafür wurde als weiterer Partner das Fraunhofer Institut für keramische Technologien und Systeme mit ins Boot geholt. Das IKTS übernahm mit Wirkung vom 30. Juni 2012 eine Minderheitsbeteiligung an FuelCell Energy Solutions. Gleichzeitig übertrug MTU Friedrichshafen Patente für Brennstoffzellentechnik sowie entsprechendes Know-how auf das IKTS. Prof. Dr. Alexander Michaelis, Direktor des Fraunhofer-Institutes, erklärte: „Durch die Kombination der technologischen Stärken von Fraunhofer mit den kommerziellen Stärken und der weltweiten Erfahrung von FuelCell Energy verfügt FuelCell Energy Solutions über ausgezeichnete Voraussetzungen, um mit einer klaren Marktstrategie und lokaler Fertigung hochwertige Arbeitsplätze in Deutschland und Europa zu generieren. Wir freuen uns sehr, unsere F&E-Kompetenzen in die Weiterentwicklung der Direct-FuelCell-Technologie einzubringen.“ FCE-Präsident Chip Bottone ergänzte: „Dieser Schritt setzt auf frühere Beziehungen zur MTU auf und vertieft die Beziehung zu Fraunhofer IKTS. […] Dieser Vertrag und der Aufbau der FCES GmbH ermöglichen es, eine kosteneffiziente Technologie für große Brennstoffzellen in kommerziellen Applikationen für ganz Europa zur Verfügung zu stellen. Wir bauen auf die Stärke und Führung der deutschen Bundesregierung bei der Umsetzung ihrer energiewirtschaftlichen Programme.“ Die bisher von MTU genutzten Fertigungsstätten in Ottobrunn sollen weiter genutzt werden. Außerdem wird FCES voraussichtlich die Serviceverträge mit den bisherigen HotModule-Kunden übernehmen.