Shell-Studie: Brennstoffzellen für Pkw geeignet

Stijn
Stijn van Els

Der Energiekonzern Shell hat im März 2017 eine neue Studie vorgestellt, die gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erstellt wurde. Unter anderem wurden darin – mit Schwerpunkt auf dem Mobilitätssektor – verschiedene Erzeugungspfade für Wasserstoff miteinander verglichen und insbesondere die Entwicklung der drei weltweit führenden Regionen Deutschland, Japan und USA genauer betrachtet. Dr. Jörg Adolf, Shell-Projektleiter der Studie, attestierte der Wasserstofftechnologie, dass sie in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht habe

weiterlesen

H2-Kraftwerk in Betrieb

Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist das Wasserstoffkraftwerk bei Venedig (s. HZwei-Heft April 2009) fertig gestellt worden. Wie etliche Medien berichteten, soll der italienische Energieversorger Enel die 16-MW-Anlage (12 MW elektr.) in Fusina in diesem Februar in Betrieb genommen haben, tatsächlich erfolgte die Eröffnung aber bereits am 12. Juli 2010.
Pro Stunde werden in der 50 Mio. Euro teuren Zero-Emmission-Anlage rund 1,3 Tonnen Wasserstoff verheizt. Der verwendete Wasserstoff ist ein Nebenprodukt des Äthylen-Crackers der Polimeri Europa im nahegelegenen Industriegebiet Marghera. Die Anlieferung des Gases erfolgt über eine Pipeline. Sauro Pasini, Entwicklungschef bei Enel, erklärte: „Mit einem Wirkungsgrad von 42 Prozent ist bei Vollbetrieb eine Jahresproduktion von 60 Mio. Kilowattstunden zu erwarten Damit können 20.000 Haushalte versorgt werden.“ Enel zählt europaweit zum zweitgrößten Energiekonzern, gehört aber zur Hälfte dem italienischen Staat.
Außerdem unterzeichnete die Enel Group am 7. Februar 2011 einen Kooperationsvertrag mit McPhy Energy. Das französische Unternehmen entwickelt Wasserstoffspeichersysteme auf Metallhydridbasis (Magnesium). Ein erstes Speichersystem (H2-Kapazität: 2 kg) soll am Enel Forschungszentrum in Livorno bei Pisa installiert werden.