Grünes Gas löst Öl ab

Die Heizungsbranche setzt weiter auf eine erdgasbasierte Hausenergieversorgung unter stärkerer Berücksichtigung effizienter Brennstoffzellentechnik sowie zunehmend grünerer Gasgemische. Die Initiative Zukunft Erdgas e. V. kalkuliert dabei durchaus ein, dass Öl mittelfristig keine wesentliche Rolle mehr als Energieträger spielen, sondern sukzessive von regenerativen Gasen ersetzt werden wird. Gemäß einer aktuellen Studie sei auf diese Weise eine Reduzierung der CO2-Emissionen um rund 80 Prozent im Wärmemarkt möglich.

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KWK-Novelle lässt Nachfrage boomen

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Der 4,3-m-Stack leistet 400 kW

„Allein in den ersten sechs Wochen des neuen Jahres sind mehr Anfragen als im ganzen letzten Jahr eingegangen“, berichtete Andreas Frömmel während der E-world 2016. Kein Wunder, große Brennstoffzellenkraftwerke sind nach der KWK-Novelle Ende 2015, in der die vorherige Übergangsregelung festgeschrieben wurde, gefragt (s. HZwei-Heft Jan. 2016). Für Anlagen, die bis Ende 2016 bestellt und bis Ende 2017 gebaut werden, gilt somit weiterhin der volle KWK-Bonus gemäß dem KWK-Gesetz von 2012 – und das unabhängig von der Leistungsgröße. Dadurch profitieren auch die Kraftwerke mit Megawattleistung von dieser Klausel.

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Viessmann: „Technologie ist nach vielen Jahren marktreif“

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Umweltministerin Henricks; Viessmann-Geschäftsführer Voßloh, Umweltsenator Müller (v.l.) vor der Vitovalor 300-P (l. hinten, Quelle: Viessmann)

Wie bereits 2013 angekündigt bringt die Viessmann Group, Hersteller von Heiztechniksystemen, im April 2014 sein Brennstoffzellenheizgerät Vitovalor 300-P auf den Markt. Zunächst präsentierte das Allendorfer Familienunternehmen die Serienausführung dieses neuen Mikro-KWK-Systems Mitte Februar auf der bautec in Berlin sowie auf der E-world in Essen. Dem Fachpublikum der Heizungsbranche zeigte Viessmann das Gerät

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CFCL verstärkt sich

Dr. Roman Dudenhausen

Ceramic Fuel Cells Limited (CFCL) hat Mitte Mai 2011 Dr. Roman Dudenhausen in den Aufsichtsrat berufen. Das australisch-deutsche Unternehmen holte sich damit einen ausgewiesenen Experten für Strategieberatung und Marketing ins Boot. Dudenhausen, der an den Universitäten Essen und Toronto, Kanada, studierte, ist gleichzeitig Vorstand der Conenergy AG, die er selbst 1996 mit gründete und die mittlerweile zu den führenden Dienstleistern in der deutschen Energiebranche gehört. Conenergy ist unter anderem Mitveranstalter der E-world energy & water und Mitgründer der mia electric GmbH, einem Hersteller von Elektrofahrzeugen. Roman Dudenhausen erklärte: „Ich freue mich, dem Aufsichtsrat von Ceramic Fuel Cells während dieser sehr spannenden und weichenstellenden Phase in der weltweiten Energiebranche beizutreten. Es besteht aus meiner Sicht kein Zweifel daran, dass die dezentrale Stromerzeugung […] einen wichtigen Beitrag für die Zukunft der weltweiten Energiewirtschaft liefern wird. Deutschland ist bekanntlich einer der Leitmärkte für umweltfreundliche, dezentrale Energietechnologien. Das von Ceramic Fuel Cells entwickelte Mikrokraftwerk BlueGen bietet den höchsten elektrischen Wirkungsgrad in dieser Klasse – ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, den es nun zu nutzen gilt.“