HY4 erhält Permit to Fly

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HY4 mit Minister Hermann, Kallo und Schoefer (v. l.), © H2Fly

Ende 2020 erhielt die HY4 die Permit to Fly, die Erlaubnis für Testflüge, auch in Stuttgart. Walter Schoefer, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Stuttgart GmbH (FSG), nannte dies einen „tollen Meilenstein“ innerhalb dieses größten Förderprojekts, das je von der FSG unterstützt wurde. Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg und Vorsitzender des FSG-Aufsichtsrats, zollte Kallo und seinem Team während der HY4-Präsentation am 11. November am Stuttgarter Flughafen seinen Respekt für deren Engagement und Durchhaltevermögen.

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DLR hat neue Leiterin

Portrait Prof. Anke Kaysser-Pyzalla neue Vorstandsvorsitzende DLR
© DLR

Eine Frau ist gegangen und eine neue gekommen. Seit dem 1. Oktober 2020 ist Prof. Anke Kaysser-Pyzalla neue Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Werkstoffwissenschaftlerin und Ingenieurin löste Prof. Pascale Ehrenfreund ab, die das DLR seit August 2015 geführt hatte. Nach eigener Aussage freut sich Kaysser-Pyzalla, ein „so komplexes und interdisziplinäres Forschungsunternehmen wie das DLR führen zu dürfen“.

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Neue DLR-Institute im Norden

Die Familie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wächst weiter: Als zentrale Forschungseinrichtung der Bundesrepublik für Luft- und Raumfahrt weitet es seinen Aufgabenbereich aus und baut zwei neue Einrichtungen auf: Das Institut für Maritime Energiesysteme und das Institut für Systems Engineering für zukünftige Mobilität. Am 23. Juni 2020 gab der DLR-Senat dafür grünes Licht, nachdem der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags bereits im November 2019 dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die erforderlichen Mittel (22 Mio. Euro jährlich) zur Gründung und zum Betrieb der zusätzlichen DLR-Institute bewilligt und freigegeben hatte. Zudem engagieren sich Niedersachsen und Schleswig-Holstein zusammen mit rund 2 Mio. Euro jährlich.

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Sinn und Unsinn von E-Fuels

Welche Rolle können die synthetischen Kraftstoffe, die so genannten E-Fuels oder SynFuels, in Zukunft spielen? Über diese Frage wird aktuell trefflich gestritten, vertreten die verschiedenen Interessengruppen doch gänzlich unterschiedliche Ansichten dazu. Das Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) hat daher im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) eine Studie angefertigt, in der die Gesamt-CO2– und Schadstoffbilanz von synthetischen Power-to-X-Kraftstoffen (PtX) untersucht wurde.

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Zweistufige Hochtemperaturwasserspaltung

Hydrosol

Wasserstoff weist ein hohes Potenzial auf, einer der dominierenden Energieträger in allen Bereichen der Energiewirtschaft zu werden, da er ohne kohlenstoffhaltige Rohstoffe und rein unter Nutzung erneuerbarer Energiequellen hergestellt werden kann. Er wird zurzeit als Fahrzeugtreibstoff für Autos, Busse, Lkw und Züge eingeführt.

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Wasserstoff-Anreicherung in Gasturbinen

Wasserstoffeinspeisung-Verbrennung

Wissenschaftler vom Institut für Verbrennungstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart entwickeln neue laserbasierte Messmethoden, um die Verbrennungsprozesse in Gasturbinen besser verstehen zu können und Gefahren einzudämmen. Ein zu hoher H2-Anteil am Gasgemisch könnte die Brennkammer in Gasturbinen zerstören.

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Analyse der EU-Fördermittel im BZ-Sektor

Eska
Partnernetzwerk der EU-Projekte, © Eska

Die Europäische Kommission veröffentlicht zu allen Förderprojekten, die sie im Rahmen des ehemaligen 7. Forschungsrahmenprogramms (FP7) und des aktuellen Programms Horizon 2020 (H2020) bewilligt hat, Metadaten. Diese können mit Hilfe von Datenanalysetools aufbereitet und ausgewertet werden, um so wertvolle Informationen, beispielsweise für eine Wettbewerbsanalyse, zu erhalten. Dieser Artikel beleuchtet, wer im Rahmen von europäischen Förderprojekten zusammengearbeitet hat und wie die entsprechenden Kooperationsnetzwerke aussehen.

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Next Energy heißt jetzt DLR-VE

DLRDas ehemalige Oldenburger Energieforschungsinstitut Next Energy ist an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt übergeben worden und heißt jetzt Institut für Vernetzte Energiesysteme (DLR-VE). Der Wechsel ist am 28. Juni 2017 durch die Zustimmung des DLR-Senats vollzogen worden. Wie es hieß, werde das Institut seine erfolgreiche Arbeit in seiner neuen Funktion in gewohnter wissenschaftlicher Qualität weiterführen

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HY4-Erstflug: BZ-Passagierflugzeug für Mittelstrecken

Kallo
Prof. Kallo auf der WES 2016

Prof. Josef Kallo arbeitet schon seit Jahren an der Realisierung seines Traums: dem Einsatz schadstofffreier Brennstoffzellenflugzeuge in der Passagierluftfahrt. Am 29. September 2016 ist er diesem Traum einen riesigen Schritt nähergekommen, indem am Stuttgarter Flughafen der erste Flug einer für vier Personen konzipierten Propellermaschine, die mit Wasserstoff angetrieben wird, erfolgreich durchgeführt werden konnte.

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H2ORIZON – DLR investiert in Wasserstoff-Standort

dlr-site-test-vulcain-2
DLR Standort mit Test Vulcain 2

Das Institut für Raumfahrtantriebe des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) am Standort Lampoldshausen ist einer der größten Wasserstoffnutzer Europas. Vor Ort wird primär kryogener Wasserstoff zum Testen der Haupt- und Oberstufentriebwerke der europäischen Trägerrakete Ariane 5 eingesetzt. Das demzufolge hier angesiedelte große Know-how wird jetzt noch erweitert: Gemeinsam mit der ZEAG Energie AG startete das DLR jetzt mit der Umsetzung einer regenerativen Wasserstoffprozesskette. Hierbei wird der benötigte Wasserstoff in einem 1-MW-PEM-Elektrolyseur mit

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