Suche nach einer vorstellbaren Einheit für Energie

Wer weiß, wie viel Energie in einem Fahrzeugtank steckt? Oder in einem Handy-Akku? Wie viel Kilowattstunden sind in einem Liter Benzin enthalten? Wie viele Wattsekunden in einer AAA-Batterie? Und welche Energiemenge wird für einen Flug nach Mallorca benötigt? Kaum jemand kann sich unter Peta-Joule etwas vorstellen. Die meisten kennen nicht einmal den Unterschied zwischen Leistung und Energie, geschweige denn zwischen PS und kW. Deswegen starten wir diesen Aufruf und fordern alle Leserinnen und Leser auf, ihre Ideen, mit welcher neuen Einheit zukünftig Energie bemessen werden könnte, mitzuteilen.

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Rohstoff aus der Luft

ZSW
ZSW-Forscher bei der Vorbereitung der thermogravimetrischen Analyse, © ZSW

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein sogenanntes Klimagas. Zugleich kann es aber auch als Ressource dienen – etwa für Kunststoffe oder erneuerbare Kraftstoffe – und damit in Zukunft fossiles Erdgas und Erdöl ersetzen. Die Gewinnung von CO2 aus der Luft leistet in mehrfacher Hinsicht einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels: Sie begrenzt die Konzentration des Treibhausgases in der Atmosphäre, macht es für die chemische Industrie sowie regenerative Mobilität nutzbar und ermöglicht künftig eine drastische Reduzierung der Emissionen fossilen Ursprungs. Welches Verfahren am besten geeignet ist, soll im Rahmen des Projektes „CORAL – CO2-Rohstoff aus Luft“ untersucht

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Weltweiter Markt für Elektrolyseure wächst dramatisch

Hydrogenics-Elektrolyseur
PEM-Elektrolyseur im Container
(Quelle: Hydrogenics)

Die derzeit an der Börse gehandelten Aktien von Brennstoffzellenunternehmen befinden sich alle auf einem Kursniveau, als wenn bereits ein Crash eingetreten sei. Es wirkt, als wenn die technologischen Durchbrüche bei der Weiterentwicklung der Brennstoffzelle überhaupt nicht stattgefunden hätten, als wenn die Erzeugung, die Speicherung und die Nutzung von Wasserstoff keine Chancen auf Erfolg hätten. Aber mitnichten – das Gegenteil ist der Fall. Wir befinden uns am Anfang

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Aus elektromobiler Sicht ist die IAA ein großer Flop

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Das Augenmerk lag während der IAA – wenn überhaupt – auf Hybrid-Modellen.

Die IAA 2015 war wie ein Offenbarungseid der Automobilindustrie: Selten konnte man so deutlich wie bei dieser 66. Internationalen Automobil-Ausstellung sehen, wie weit manchmal Theorie und Praxis auseinanderliegen können. So war im Vorfeld vom Veranstalter, dem Verband der Automobilindustrie (VDA), mehrfach lautstark vermeldet worden, dass Elektromobilität wieder ein Schwerpunktthema

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Wird China Vorreiter bei der Brennstoffzellen-Mobilität?

Qin-BYD
Qin ist bereits ein Bestseller in China. (Foto: BYD)

Wenn man sich die heutigen Brennstoffzellen-Aktivitäten in China anschaut, dann kann mit ziemlicher Sicherheit behauptet werden, dass die Volksrepublik in den nächsten Jahren nicht plötzlich zum Vorreiter für BZ-Mobilität werden wird. Allerdings stellt das Land im Bereich Forschung und Entwicklung sowie auf Regierungsseite die Weichen, um international bei den Themen saubere Mobilität sowie Einsatz von erneuerbaren Energien in der Energieversorgung aufzuschließen. Wasserstoff- und

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BMWi-Anreizprogramm: Ein Segen für die BZ-Markteinführung

NAPE-nationaler-aktionsplan-energieeffizienz-webDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im Mai 2015 das lang ersehnte Förderinstrument zur Markteinführung von Brennstoffzellenheizgeräten vorgestellt. Wie Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bekanntgab, soll deren Markthochlauf über das sogenannte Anreizprogramm Energieeffizienz unterstützt werden. Das Programm ist Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE), der Ende 2014 von der Bundesregierung verabschiedet worden war. Es soll gemeinsam mit anderen Vorhaben zur wesentlichen Erhöhung des Wirkungsgrades im Gebäudesektor beitragen. Das Maßnahmenpaket umfasst ein Fördervolumen von

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CO2-Grenzwert-Kompromiss gefunden

emissionenKurz vorm Jahresende hat der Umweltausschuss des Europaparlaments bestätigt, dass Neuwagen ab 2021 nur noch durchschnittlich höchstens 95 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen dürfen. Damit stimmte das Gremium mit großer Mehrheit dem Kompromiss über die Klimavorgaben zu, den die Vertreter der EU-Staaten Ende November 2013 ausgehandelt hatten. Dieser besagt weiterhin, dass im Jahr 2020 bereits 95 Prozent der neuen Autos diesen Grenzwert einhalten müssen. In den USA dürfen im Jahr 2020

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Koalitionsvertrag sieht Weiterführung der NOW vor

Koalitionsvertrag

Koalitionsvertrag
(© Deutscher Bundestag / Achim Melde)

Die gute Nachricht zur Jahreswende ist, dass die Nationale Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie (NOW) auch über das Jahr 2016 hinaus aktiv sein wird. Das haben die Regierungsparteien SPD und CDU/CSU in ihren Koalitionsvertrag hineingeschrieben. Allerdings ist noch offen, worin diese Aktivitäten konkret bestehen werden. Fest steht bisher nur, dass sich die Arbeit der NOW „ab 2016 auf die Implementierung und den Markthochlauf der Brennstoffzellentechnologie im stationären und mobilen Bereich konzentrieren“ wird. Maßgeblich ist dabei

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Entscheidung über CO2-Grenzwerte wird zum Politikum

Merkel-Hackenberg-Wissmann

Merkel-Hackenberg-Wissmann
Angela Merkel lauscht aufmerksam VW-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Hackenberg und VDA-Präsident Matthias Wissmann (v.l.).

Die Entscheidung in Brüssel über strengere CO2-für Neuwagen in der Europäischen Union zieht sich weiter in die Länge. Eigentlich sollte bereits am 27. Juni 2013 ein Kompromiss, der zuvor von dem irischen EU-Ratspräsidenten ausgehandelt worden war, beschlossen werden. Auf Initiative Deutschlands kam es jedoch nicht zur Abstimmung. Anfang Oktober berieten die Botschafter der 27 EU-Staaten erneut n Brüssel und zwar über ein Papier aus Deutschland, in dem eine weitere Aufweichung der CO2-Regulierung gefordert wird.

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Merkel: Super-Credits erlangen Super-Bedeutung

Merkel umringt von Auto-Managern (v.l.): Neumann, Zetsche, Verkehrsminister Ramsauer, Hackenberg, Wissmann, Kagermann
Merkel umringt von Auto-Managern (v.l.): Neumann, Zetsche, Verkehrsminister Ramsauer, Hackenberg, Wissmann, Kagermann

Mit rund 900 Teilnehmern war die Internationale Konferenz Elektromobilität bewegt weltweit, die am 27. und 28. Mai 2013 in der Bundeshauptstadt abgehalten wurde, ein medienwirksamer Event. Direkt am Alexanderplatz im Berliner Congress Center bcc erschien die gesamte deutsche Automobilprominenz inklusive zahlreicher hochrangiger Politiker, um auf Einladung der Bundesregierung hin über Potentiale und Herausforderungen der Elektromobilität zu diskutieren. Auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ließ es sich nicht nehmen, einen Rundgang über die begleitende Ausstellung zu machen und ein politisches Statement abzugeben, indem sie sich verbal demonstrativ hinter die Elektromobilität und auch die deutsche Automobilindustrie stellte.

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