Das Feuerwerk blieb blass – IAA rückläufig

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VW will den I.D. 2020 bringen

Die 67. Internationale Automobil-Ausstellung hat vom 14. bis zum 24. September 2017 in Frankfurt am Main stattgefunden. Anders als vor sechs Jahren wurde jedoch kein Marketing-Feuerwerk mit 0-CO2-Aufklebern und grünen Landschaften abgebrannt, sondern schlichte Produktvorstellung betrieben.

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40 % Förderung für BZ-Autos … allerdings fehlen die Fahrzeuge

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Der Hyundai ix35 Fuel Cell – günstiger als gedacht

Brennstoffzellenautos sind zu teuer – und außerdem gibt es keine H2-Infrastruktur. Sätze wie diese hört man immer wieder. Über den Zubau von Wasserstofftankstellen wird und wurde in der HZwei immer wieder berichtet. Widmen wir uns deswegen jetzt dem Preis: Der kann bei entsprechender Förderung sehr viel niedriger sein als vielfach angenommen. So könnte ein Honda Clarity Fuel Cell anstatt für 57.000 Euro für etwa 42.000 Euro bezogen werden – wenn er denn hier angeboten würde. Die NOW bestätigte jedoch: „Der Honda ist derzeit nicht verfügbar.“

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Honda und sein Clarity Fuel Cell

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Raum für 5 Passagiere, © Honda

Honda hat ein schweres Los, denn der japanische Autokonzern steht stets im Schatten seines großen Widersachers Toyota. Während Toyota als weltweit führender Automobilhersteller seinen Vorsprung dank des Dieselskandals von Volkswagen weiter ausbaut, gelingt es Honda nur mäßig, zumindest mit zukunftsweisenden Würfen in den Fokus der Beobachter zu gelangen. So geschehen im Herbst 2015, als Honda die zweite Generation seines Brennstoffzellenautos Clarity präsentierte

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Wettkampf zwischen Honda und Toyota

HZwei_07_2016_webWährend meiner Recherche zu dem HZwei-Bericht über die zweite Generation des Brennstoffzellenfahrzeugs von Honda, den Clarity Fuel Cell, erinnerte ich mich plötzlich an längst vergangene Tage. Genauer gesagt an Texte, die ich vor vielen Jahren geschrieben beziehungsweise gelesen habe. Ich blätterte nach und fand folgende Zeilen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

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Japan bekräftigt sein H2-Engagement

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Smart Hydrogen Station, © Honda

Chihiro Tobe, der Direktor für Wasserstoff und Brennstoffzellen des japanischen Wirtschaftsministeriums (METI), hat angekündigt, dass der Brennstoffzellen-Etat für das Finanzjahr 2016 mit 345 Mio. Euro ähnlich hoch wie im Vorjahr ausfallen wird. Tobe, der am 2. März 2016 während der Fuel Cell Expo in Tokio vortrug, berichtete zudem, dass im Januar in Japan nicht weniger als 150.000 BZ-Heizgeräte in Betrieb waren.

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Japans rechnet 2016 mit 50.000 BZ-Heizgeräten

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© METI über Technova

Japans staatliches Budget für Forschung und Entwicklung im Finanzjahr 2016, das zum 1. April 2016 startet, beläuft sich auf 37,1 Mrd. Yen (285 Mio. Euro), so steht es in einem Bericht von Technova, einem japanischen Beratungsunternehmen für fortschrittliche Technologien. Dieser Betrag schließt unter anderem die Weiterführung der Förderung für das erfolgreich verlaufende Ene-Farm-Programm für Brennstoffzellenheizgeräte mit ein

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Optimismus beim bisher größten f-cell-Symposium

Die Stimmung im Stuttgarter Haus der Wirtschaft war gut. So viele Teilnehmer wie noch nie zuvor waren vom 26. bis 27. September 2011 zur 11. f-cell gekommen. Entsprechend locker gaben sich die Veranstalter, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart (WRS) und die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse. „Das war die beste f-cell, die wir je hatten“, freute sich Peter Sauber. Mit zu diesem Erfolg beigetragen haben dürfte die Anwesenheit des neuen Phileas-Busses, der auch den Shuttle-Service für die Gäste der Preisverleihung übernahm.

Es waren nochmals weitaus mehr Besucher als in dem bereits gut besuchten f-cell-Jubiläumsjahr 2010: Über 1.000 Branchenvertreter waren aus insgesamt 26 Ländern angereist. Auch bei der begleitenden Ausstellung waren mehr Institutionen als jemals zuvor vertreten (46). Diese Steigerungen bewirkten nicht nur ein regeres Treiben in den Gängen, sondern gleichzeitig auch eine wesentlich optimistischere Atmosphäre.

Was genau auf einmal zu dem verstärkten Interesse an der f-cell geführt haben könnte, lässt sich nur mutmaßen: War es das klare Bekenntnis von Daimler zu BZ-Fahrzeugen? War es die öffentliche Debatte über Kernenergie und potentielle Energiespeicher? War es die Erkenntnis in der Zulieferbranche, dass ein Weg aus der Krise über neue innovative Techniken führt? Oder war die Zeit jetzt einfach reif?

Vielleicht war es auch einfach die Referentenauswahl, immerhin wurde die Begrüßungsrede zum ersten Mal von einem Landesumweltminister der Grünen, Franz Untersteller, gehalten. Dieser nahm sich dann auch extra viel Zeit und ging ausführlich auf die Energiewende, die Atomkatastrophe von Fukushima, die Landespolitik und natürlich die Brennstoffzellentechnik ein. Er betonte dabei die Notwendigkeit, für den Fahrzeugantrieb „grünen“ Wasserstoff zu verwenden und erklärte: „Die Zukunft hat bereits begonnen.

Beim Ride&Drive-Angebot standen erstmals fünf verschiedene Pkw-Modelle (z.B. Honda FCX Clarity, Opel Ampera) sowie zwei Zweiräder zur Verfügung. Für Aufsehen sorgte HyCologne, das es möglich gemacht hatte, mit seinem 18 m langen Brennstoffzellen-Hybridbus nach Stuttgart zu kommen. Der Phileas hatte erst kurz zuvor seine viermonatige Testphase im Rhein-Erft-Kreis erfolgreich abgeschlossen (s. HZwei-Heft, Juli 2011), bevor er nun im Linienverkehr in Hürth und Brühl eingesetzt wird. Durch die erfolgreiche Fahrt vom Rhein in die baden-württembergische Hauptstadt kamen alle Gäste der f-cell award Preisverleihung in den Genuss einer kostenlosen, leisen und sauberen Probefahrt zu den Stuttgarter Wagenhallen. Boris Jermer und Karsten Krause von HyCologne zeigten sich dementsprechend erfreut über die gelungene Überraschung und berichteten voller Stolz über den niedrigen Verbrauch des Gelenkbusses. Allein die Stuttgarter Wasserstofftankstelle, die trotz des angekündigten Nachfüllstopps am Anreisetag nicht betriebsbereit war, sorgte zunächst für etwas Unruhe. Tags darauf war dann allerdings schon wieder alles voll funktionstüchtig. So konnte dann auch am 28. September die Technik-Tour zum Zentrum E-Mobilität, zu Nucellsys nach Kirchheim/Teck und zum Max-Planck-Institut erfolgreich mit dem Bus durchgeführt werden.

Bei der Verleihung der f-cell awards konnte sich wieder mal eine Abteilung des Hauptsponsors Daimler freuen. Minister Untersteller überreichte den ersten Platz an Dr. Thomas Poschmann, Dr. Steffen Doenitz und Adrian Wieser für die Entwicklung und Produktion des ersten unter Serienbedingungen hergestellten Brennstoffzellen-Pkw, die B-Klasse F-Cell, die erst kürzlich erfolgreich die Erde umrundet hatte. Der zweite Rang blieb ebenfalls in Baden-Württemberg: Die Robert Bosch GmbH erhielt die silberne Auszeichnung für die Entwicklung eines kompakten H2-Dosierventils für BZ-Fahrzeuge verschiedener Größenordnung und Leistungsklasse („Klein aber fein“). Den f-cell award in Bronze mussten sich dieses Mal zwei Unternehmen teil: Zuerst wurde SFC Energy für die neue Produktgeneration des portablen BZ-Systems efoy Comfort geehrt. Anschließend kam Lars Frahm von N2telligence nach vorn und erhielt seine Urkunde für die Entwicklung des Brandschutzsystems QuattroGeneration.