Ein echter Mehrwert

Interview mit der NWR-Vorsitzenden Katherina Reiche

Katherina Reiche
© Westenergie

Sie war 17 Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestags für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 2009 wurde sie Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, um 2013 in die gleiche Position beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur zu wechseln. Dann ging sie in die Wirtschaft, wo sie von 2015 bis 2019 in ihrer Funktion als Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) als Lobbyistin aktiv war. Seit Januar 2020 ist sie Chefin der Westenergie AG. Im Sommer 2020 wurde die Brandenburgerin vom Nationalen Wasserstoffrat (NWR) zur Vorsitzenden gewählt. Über ihren Werdegang und ihre Ziele sprach HZwei mit Katherina Reiche.

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Parteien entwerfen eigene Wasserstoffstrategien

Karliczek
Anja Karliczek, © BMBF, Hans-Joachim Rickel

Die lange Rangelei der Bundesministerien um die Ausformulierung der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) hat dazu geführt, dass der Handlungsdruck in beiden Regierungsparteien vor der Sommerpause extrem angestiegen ist. So forderten Anfang Mai 2020 insgesamt zwölf Unionsabgeordnete in einem Positionspapier einen zügigen Aufbau einer „grünen“ Wasserstoffproduktion sowie eine Partnerschaft mit afrikanischen Staaten. Von Seiten der SPD-Bundestagsfraktion hieß es kurzdarauf dazu ebenfalls, wolle man eine ambitioniertere H2-Strategie sowie einen schnellen Hochlauf der H2-Wirtschaft.

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DWV: Votum für gemeinsame H2-Gesellschaft

DWVIn einer außerplanmäßig einberufenen Mitgliederversammlung hat der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband e. V. am 7. Februar 2018 in Berlin beschlossen, gemeinsam mit dem Bundesverband Energiespeicher (BVES) und/oder dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) eine neue Gesellschaft zu gründen, um gemeinsam die Markteinführung von Wasserstoff professioneller als bisher voranzutreiben.

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DWV fordert Gleichstellung von Wasserstoff

Ferlemann
Enak Ferlemann (r.) im Dialog mit Olaf Lies, © NOW

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) setzt sich für die gesetzliche Gleichstellung von erneuerbaren strombasierten Kraftstoffen und Biokraftstoffen ein. Der Verband begründet diese Forderung in einem aktuellen Papier in klassischem Amtsdeutsch damit, das Wasserstoff mehr Vorteile und weniger Nachteile biete als biogene Kraftstoffe und damit zumindest ebenbürtig gestellt werden sollte, aber keinesfalls schlechter behandelt werden dürfe.

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DWV will grünen Wasserstoff hoffähig machen

Research-is-greatDer alljährlich vom Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) organisierte parlamentarische Abend hat Mitte November 2015 in der Britischen Botschaft in Berlin stattgefunden. So viele Parlamentarier wie nie zuvor erschienen zu dieser Veranstaltung, die dem Thema „Effiziente Energiewende mit Grünem Wasserstoff“ gewidmet war.

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Katherina Reiche wechselt zum VKU

barthle-norbert-web

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Norbert Barthle (Foto: BMVI)

Katherina Reiche hat Anfang des Jahres ihren Posten als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium (BMVI) abgegeben. Auf eigenen Wunsch verließ die ehemalige brandenburgische CDU-Politikerin das Ministerium und wechselt zum Verband kommunaler Unternehmen (VKU). Dort wird sie ab dem 1. September 2015 als Hauptgeschäftsführerin tätig sein. Ihr Nachfolger als Staatssekretär ist seit dem 4. Februar 2015 Norbert Barthle, der seit 2009 haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war. Der Ministerialrat studierte Germanistik, Sportwissenschaften und Philosophie auf Lehramt und ist direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Backnang/Schwäbisch Gmünd. Bundesweit sorgte

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Dobrindt will Privilegien für Elektroautos aller Art

Dobrindt-BMVI

Dobrindt-BMVI
Bundesverkehrsminister Dobrindt mit den Parlamentarischen StaatssekretärInnen Reiche (l.), Bär, Ferlemann (r.), (Quelle: BMVI)

Seit dem 17. Dezember 2013 ist die neue Bundesregierung im Amt. Neuer Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur ist Alexander Dobrindt. Als ehemaliger Generalsekretär der CSU (2009 bis 2013) ist der Oberbayer weit über die Landesgrenzen des Freistaates hinaus bekannt. Der 1970 in Peißenberg geborene Dobrindt ist seit 1990 Mitglied der CSU und war drei Jahre lang wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Landesgruppe, bevor er

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Koalitionsvertrag sieht Weiterführung der NOW vor

Koalitionsvertrag

Koalitionsvertrag
(© Deutscher Bundestag / Achim Melde)

Die gute Nachricht zur Jahreswende ist, dass die Nationale Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie (NOW) auch über das Jahr 2016 hinaus aktiv sein wird. Das haben die Regierungsparteien SPD und CDU/CSU in ihren Koalitionsvertrag hineingeschrieben. Allerdings ist noch offen, worin diese Aktivitäten konkret bestehen werden. Fest steht bisher nur, dass sich die Arbeit der NOW „ab 2016 auf die Implementierung und den Markthochlauf der Brennstoffzellentechnologie im stationären und mobilen Bereich konzentrieren“ wird. Maßgeblich ist dabei

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Kommentare aus der Industrie zum NIP 2.0

Kohler-Colell-Ballhausen

Kohler-Colell-Ballhausen
H. Kohler, Daimler; H. Colell, Heliocentris; A. Ballhausen, Ceramic Fuel Cells (v.l.)

Die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NOW GmbH soll über das Jahr 2016 hinaus die deutschen H2- und BZ-Aktivitäten koordinieren. Das steht jetzt fest. Jedenfalls steht es so in dem von CDU/CSU und SPD ausgehandelten Koalitionsplan. Wie aber im Detail die weitere Förderung aussehen wird, das ist noch offen. Die Industrie hat sich hierzu allerdings schon einige Gedanken gemacht und Forderungen formuliert. HZwei hat dazu einige Stimmen führender Industrievertreter eingesammelt.

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Entscheidung über CO2-Grenzwerte wird zum Politikum

Merkel-Hackenberg-Wissmann

Merkel-Hackenberg-Wissmann
Angela Merkel lauscht aufmerksam VW-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Hackenberg und VDA-Präsident Matthias Wissmann (v.l.).

Die Entscheidung in Brüssel über strengere CO2-für Neuwagen in der Europäischen Union zieht sich weiter in die Länge. Eigentlich sollte bereits am 27. Juni 2013 ein Kompromiss, der zuvor von dem irischen EU-Ratspräsidenten ausgehandelt worden war, beschlossen werden. Auf Initiative Deutschlands kam es jedoch nicht zur Abstimmung. Anfang Oktober berieten die Botschafter der 27 EU-Staaten erneut n Brüssel und zwar über ein Papier aus Deutschland, in dem eine weitere Aufweichung der CO2-Regulierung gefordert wird.

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