FuelCell Energy – Exxon – Trump – Tillerson

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William M. Colton, © Euroforum

Während der Fachkonferenz „Energie – anders denken“ in Berlin sprach William M. Colton, Vorstand von ExxonMobil, über große Potentiale einer Technologie namens Carbon Capture. Er meinte die Option, CO2 mit Wasserstoff zu Methan zu vereinigen und dann via Brennstoffzelle in Strom und Wärme umzuwandeln. ExxonMobil arbeitet dabei mit FuelCell Energy zusammen, um aus Emissionen Energie zu gewinnen. Tage danach gab US-Präsident Donald Trump in einer Rede bekannt, dass er die Nutzung von Kohle wieder verstärken wolle und dies gar umweltfreundlich möglich sein solle.

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FuelCell Energy: Interessen? Übertreibungen!

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DFC3000 an der University von San Diego, © FuelCell Energy

Die Aktie von FuelCell Energy kam geradezu „unter die Räder“: Der Kurs halbierte sich innerhalb weniger Tage. Das Management hielt es lange Zeit nicht einmal für notwendig, den Kursrückgang zu kommentieren, was aber am 1. Dezember 2016 via Business Update endlich geändert wurde: Das Unternehmen baut Stellen ab, um sich auf eine niedrigere Megawattleistung von eher 25 als 50 MW pro Jahr kostentechnisch einzustellen. Pro Jahr sollen die Kosten damit um US-$ 6 Mio. sinken.

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FuelCell Energy kooperiert mit ExxonMobil

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Carbon-Capture kombiniert mit Brennstoffzellen, © ExxonMobil

Wer hätte das gedacht, dass der weltgrößte Ölkonzern und der größte US-amerikanische Gaskonzern endlich umzudenken beginnen? ExxonMobil hat mit FCEL ein Forschungsabkommen geschlossen, wonach die Carbon-Capture-Technologie so weiterentwickelt werden soll, dass sich diese „rechnet“. Kohlendioxid soll dabei aus Anlagen der chemischen Industrie sowie von Kohlekraftwerken absorbiert und mit Wasserstoff zu Methan verbunden werden, um dieses mit hohem Wirkungsgrad in Strom und Wärme umzuwandeln. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass dies wirtschaftlich sein könnte

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