eMove360° mit neuem Konzept

BYD
Die eMove360° bringt chinesische Technologie nach Bayern, © BYD

Die Messen eCarTec, Materialica und sMove in ihrer bisherigen Form gibt es nicht mehr. Ab diesem Jahr werden alle Themenbereiche vom 17. bis 19. Oktober 2017 in der eMove360° Europe zusammengefasst. Und laut Robert Metzger, Geschäftsführer des Veranstalters MunichExpo, hat sich dieses neue Konzept bereits im Vorfeld bewährt

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Wird China Vorreiter bei der Brennstoffzellen-Mobilität?

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Qin ist bereits ein Bestseller in China. (Foto: BYD)

Wenn man sich die heutigen Brennstoffzellen-Aktivitäten in China anschaut, dann kann mit ziemlicher Sicherheit behauptet werden, dass die Volksrepublik in den nächsten Jahren nicht plötzlich zum Vorreiter für BZ-Mobilität werden wird. Allerdings stellt das Land im Bereich Forschung und Entwicklung sowie auf Regierungsseite die Weichen, um international bei den Themen saubere Mobilität sowie Einsatz von erneuerbaren Energien in der Energieversorgung aufzuschließen. Wasserstoff- und

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IAA 2011: Daimler macht Brennstoffzellen wieder Hoffnung

Den mit Abstand größten Auftritt in Sachen E-Mobilität hatte der Autokonzern Daimler auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) 2011 in Frankfurt am Main. Mit dem F 125 zog Firmen-Chef Zetsche eine spektakuläre Show ab, die ihresgleichen sucht. Natürlich war dieses Spektakel auch als Ablenkungsmanöver initiiert worden, natürlich ging es dabei vorrangig um Marketingzwecke, damit im Hintergrund ungestört noch größere Geländewagen und noch teurere Premiumfahrzeuge verkauft werden können. Und natürlich werden viele der dort präsentierten Komponenten erst in 20 Jahren marktreif sein. Aber darauf kommt es mir hier jetzt gar nicht so sehr an. Viel wichtiger erscheint mir das lautstarke Bekenntnis zu Gunsten der Brennstoffzellentechnik.

Dieses Bekenntnis muss vor dem Hintergrund betrachtet werden, dass Daimler schon einmal mit verfrühten Ankündigungen sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat. Es kann deshalb vorausgesetzt werden, dass diese Show-Veranstaltung gut überlegt war. Der Stuttgarter Konzern beugt sich hier weit in Richtung Brennstoffzelle aus dem Fenster, obwohl derzeit fast alle Mitbewerber voll auf Batteriefahrzeuge setzen. Das ist ein deutliches Statement sowohl an die Politik als auch den Wettbewerb, dass Daimler diese Technik wirklich will, dass die Weltumrundung mit den drei brennstoffzellenbetriebenen B-Klasse-Modellen nicht nur ein Werbegag war, dass tatsächlich am Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur gearbeitet wird.

Und dennoch bleibt die Ungewissheit, ob bis 2014/2015 nicht vielleicht doch noch eine andere Technologie dazwischenfunken könnte und ob Zetsche lang genug im Amt bleiben wird, um diese neuerlichen Versprechen auch wirklich in die Tat umsetzen zu können.

Tatsache ist, dass das Thema „Elektromobilität“ für über zwei Jahre ein heißes Thema war, länger als viele Beobachter erwartet hatten. Mittlerweile tauchen aber Anzeichen auf, dass die erste Aufregung um Elektrofahrzeuge eventuell Erwartungen geweckt haben könnte, die gar nicht realisierbar sind. So hatte Ende August 2011 der chinesische Ministerpräsident Wen in der Parteizeitung zu Protokoll gegeben, es sei nicht sicher, „ob diese Fahrzeuge sich letztlich durchsetzen“ würden, auch wenn „die Entwicklung von Elektroautos gerade erst begonnen hat.“ Zudem wurde bekannt, dass der chinesische Autobauer Build Your Dreams (BYD) bereits mehrfach die Markteinführung von E-Autos verschoben hat. Eine Studie (European Automotive Survey 2011) der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young gibt sogar an, dass die europäischen Automanager durchschnittlich erst 2022 mit dem Durchbruch der Elektromobilität rechnen, also zwei Jahre später als das von der Bundesregierung angepeilte Jahr 2020.

Kommt jetzt also für die Batteriefahrzeuge das Tal der Tränen, in dem die Elektromobilität von der Realität eingeholt wird, ähnlich wie es vor Jahren bei den Brennstoffzellenautos war?

Umfrage zum weiteren Werdegang der Elektromobilität

Das Thema „Elektromobilität“ ist nun schon seit über zwei Jahren ein Dauerbrenner, länger als viele Beobachter erwartet haben. Jetzt tauchen aber dennoch Anzeichen auf, dass die erste Aufregung um Elektrofahrzeuge eventuell Erwartungen geweckt haben könnte, die diese nicht erfüllen können.

So gab Ende August 2011 der chinesische Ministerpräsident Wen in der Parteizeitung zu Protokoll, es sei nicht sicher, „ob diese Fahrzeuge sich letztlich durchsetzen“ würden, auch wenn „die Entwicklung von Elektroautos gerade erst begonnen hat.“ Die Financial Times Deutschland (FTD) berichtete weiterhin, auch der chinesische Autobauer Build Your Dreams (BYD) habe bereits mehrfach die Markteinführung von E-Autos verschoben.

Kommt jetzt also doch noch das Tal der Tränen, in dem die Elektromobilität von der Realität eingeholt wird, ähnlich wie es vor Jahren bei der Brennstoffzellentechnik war?

Dazu ist auch Ihre Meinung gefragt. Wie schätzen Sie die weitere Entwicklung und die Potentiale der Elektromobilität ein?

Unter allen Antworten verlost der Hydrogeit-Verlag Einkaufsgutscheine von Amazon, die mit freundlicher Unterstützung von www.strompreise.net zur Verfügung gestellt werden.

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7. Der Verlust der Gewinnberechtigung tritt 14 Tage nach Gewinnspielende ein sollten bis dahin keine Daten vom Gewinner vorliegen.
8. Das Gewinnspiel findet ohne Gewähr statt.
9. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.