Aufbau eines neuen Energiesystems

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Starke Frauen beherrschten das Podium: Gabriele Schmiedel, Kristina Haverkamp, Kathrin Goldammer (v.r.)

Rund 120 Teilnehmer haben sich am 20. Juni 2017 in Berlin anlässlich der Jahreskonferenz der Strategieplattform Power-to-Gas versammelt. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) präsentierte dort eine neue Roadmap, in der sie mehr Technologieoffenheit sowie eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Energiespeicher fordert. Wichtig sei zudem, dass neben dem Stromsektor auch die Kraftstoff- und Wärmemärkte für die Nutzung von Wasserstoff und synthetischem Methan geöffnet würden.

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Entscheidung über CO2-Grenzwerte wird zum Politikum

Merkel-Hackenberg-Wissmann
Merkel-Hackenberg-Wissmann
Angela Merkel lauscht aufmerksam VW-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Hackenberg und VDA-Präsident Matthias Wissmann (v.l.).

Die Entscheidung in Brüssel über strengere CO2-für Neuwagen in der Europäischen Union zieht sich weiter in die Länge. Eigentlich sollte bereits am 27. Juni 2013 ein Kompromiss, der zuvor von dem irischen EU-Ratspräsidenten ausgehandelt worden war, beschlossen werden. Auf Initiative Deutschlands kam es jedoch nicht zur Abstimmung. Anfang Oktober berieten die Botschafter der 27 EU-Staaten erneut n Brüssel und zwar über ein Papier aus Deutschland, in dem eine weitere Aufweichung der CO2-Regulierung gefordert wird.

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Werden Wasserstoff und Brennstoffzellen überfördert?

Bundestagswahl entscheidet auch über ein NIP 2.0
Bundestagswahl entscheidet auch über ein NIP 2.0

Der deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Szene geht es wahrlich nicht schlecht, zumindest finanziell betrachtet nicht. Insgesamt stehen ihr 700.000.000 Euro an Fördergeldern zur Verfügung. Das ist nicht wenig. Dies gilt umso mehr, da ja im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) die gleiche Geldmenge – also nochmals 700.000.000 Euro – auch seitens der Industrie in diese Technologie investiert wird. Damit sollte sich im Zeitraum von zehn Jahren so einiges bewerkstelligen lassen. Trotzdem werden jetzt vor der im September 2013 anstehenden Bundestagswahl Rufe nach weiteren Fördermaßnahmen laut.

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Wasserstofftechnik wird zur Schlüsseltechnologie für die Energiewende

Michael Eggenschwiler. (Foto: Krafft Angerer)
Michael Eggenschwiler. (Foto: Krafft Angerer)

Die Wasserstoffgesellschaft Hamburg hat am 6. August 2013 ein Positionspapier vorgelegt, in dem sie die Bedeutung von Wasserstoff für das Gelingen der Energiewende herausstellt. Michael Eggenschwiler, seit dem 4. Juni 2013 der neue ehrenamtliche Vorsitzende des eingetragenen Vereins, erklärte dazu: „Wasserstoff ist ein sehr effizienter chemischer Speicher, der notwendig ist, um regenerativ erzeugten Strom dann nutzen zu können, wenn er tatsächlich gebraucht wird.“ Die Speicherung von erneuerbarer Energie nannte der hauptamtliche Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Hamburg GmbH „die größte Herausforderung der Energiewende“.

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Auto-Kanzlerin lehnt E-Auto-Prämie ab

Angela Merkel als Elektromobilitäts-Kanzlerin

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat sich am 1. Oktober 2012 mit Vertretern der Autokonzerne in Berlin getroffen, um über die Weiterführung der deutschen Elektromobilitätsstrategie zu diskutieren. Wie es scheint, will die amtierende Regierungskoalition mindestens bis zur nächstjährigen Bundestagswahl an ihrem selbst gesteckten Ziel von 1 Mio. Elektrofahrzeugen bis 2020 festhalten. Merkel sagte: „Es wäre falsch, das Ziel aufzugeben, weil vor uns noch acht Jahre Arbeit liegen.“

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