DZM startet Betrieb

Ziemlich genau einen Monat vor der Bundestagswahl hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer den Startschuss für den Aufbau zunächst der Geschäftsstelle und anschließend des von ihm geplanten Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft (DZM) in München gegeben. Die Auftaktveranstaltung dafür fand am 23. August 2021 im Beisein des bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder sowie von Dieter Reiter, dem Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, statt.

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Förderung von H2-Pkw

Die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat eine kleine Anfrage an die Bundesregierung zum Thema „Förderung von Wasserstoff-Pkw“ gerichtet. Die Abgeordneten Cem Özdemir, Oliver Krischer, Matthias Gastel und andere wollten wissen, welche Ergebnisse die bisherige finanzielle Unterstützung hervorgebracht hat.

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65 HyStarter-Bewerbungen

Teilnehmer HyLand-Wettbewerb
Siegerehrung der ersten HyLands-Runde

Das Interesse ist ungebrochen: Auch in der zweiten Runde des HyLands-Wettbewerbs meldeten sich sehr viel mehr Interessenten, als vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert werden können. Insgesamt bewarben sich bis zum 14. Mai 2021 bei der NOW GmbH 65 Aspiranten um Unterstützung beim Aufbau einer Akteurslandschaft vor Ort im Rahmen des Vorhabens „Wasserstoffregionen in Deutschland“, wobei es kaum „Wiederholungstäter“ aus der ersten Runde gab.

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BZ-Megawatt-System für die Luftfahrt

DLR, Balis Entwurf Aufbau Flugzeug

Nachdem der brennstoffzellenbetriebene Motorsegler HY4 erst Ende 2020 die Permit-to-Fly für Testflüge erhalten hatte (s. Titelstory im HZwei-Heft Januar 2021), folgte Anfang 2021 der Startschuss für ein nächstes Vorhaben. Im Rahmen des Anschlussprojekts BALIS, das innerhalb von nur sechs Wochen bewilligt wurde, soll aus dem Viersitzer ein Vierzigsitzer werden. Am 21. Januar überreichte der Parlamentarische Staatssekretär des BMVI Steffen Bilger den Förderbescheid in Höhe von 26 Mio. Euro an Professor Josef Kallo vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

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H2-Leitstelle als Gemeinschaftsprojekt?

Mehr als drei Monate nach Bekanntgabe der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) ist bis heute immer noch offen, wo die geplante Leitstelle Wasserstoff angesiedelt sein wird. Am 21. September 2020 erklärte jedoch Thorsten Herdan, Abteilungsleiter für Energiepolitik beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), während eines NOW-Webinars, dass die Leitstelle voraussichtlich gemeinsam von der Nationalen Organisation Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie und der Deutsche Energie-Agentur dena geführt wird. Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.

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BMWi will dena zur Leitstelle Wasserstoff machen

Ein wichtiges Element der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS) soll die Leitstelle Wasserstoff werden, die auf logistischer Ebene die Umsetzung der Strategie organisieren soll. Das dort angesiedelte Sekretariat sowie das Projektmanagement sollen bei der Koordinierung und Formulierung von Handlungsempfehlungen behilflich sein und die Ressorts aktiv bei der Umsetzung der Nationalen Wasserstoffstrategie unterstützen. Die interne Abstimmung zur Einrichtung von Vorschlägen war allerdings im August 2020 noch nicht abgeschlossen, hieß es aus den Bundesministerien. Scheinbar kommen mehrere Agenturen der an der NWS beteiligten Ministerien für diesen Job in Frage: die vom BMBF unterstützte acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, die dem BMVI unterstellte NOW, die dem BMWi zugeordnete Deutsche Energie-Agentur (dena) sowie die dem BMU zugehörige Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.

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CDU/CSU-Minister pro Wasserstoff – SPD-Ministerin nicht eingeladen

Stakeholder
Unions-Vertreter unter sich – SPD-Ministerin Schulze „durfte“ nicht mitdiskutieren

Mit solch einem Andrang hatte kaum einer gerechnet. 300 Teilnehmer waren erwartet worden. Dann meldeten sich aber 600 an, schließlich kamen 700, zu der Stakeholder-Konferenz für die Nationale Wasserstoffstrategie (NWS) am 5. November 2019 in Berlin. Wirklich überraschend ist das große Interesse jedoch nicht, schließlich hatten insgesamt vier Bundesministerien eingeladen, auch wenn das Bundesumweltministerium mehr oder weniger aktiv ausgegrenzt wurde.

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H2-Erzeugung vor Ort förderfähig

ITM-Power
Elektrolyseur von ITM Power

Seit dem 14. November 2017 können auch Elektrolyseure, die Wasserstoff direkt an der Tankstelle erzeugen, gefördert werden. Dies könnte ein wichtiger Impuls für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur sein. Die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) reagiert damit auf anhaltende Kritik, dass diese Art der H2-Versorgung bislang unberücksichtigt geblieben war. Ab sofort können im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP 2) öffentlich zugängliche Wasserstofftankstellen im Straßenverkehr mit bis zu 60 Prozent der Investitionskosten gefördert werden.

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H2 Mobility: Zweiter Standortaufruf

Die erste Ausschreibung, Anfang dieses Jahres, hatte Halle an der Saale gewonnen. Am 19. Juli 2017 kündigte H2 Mobility an, dass es eine zweite Chance geben wird, und so folgte am 3. August ein neuer Aufruf, auf den hin sich Initiativen, Vereine, Gemeinden oder Unternehmen bis zum 8. September darum bewerben konnten, dass bei ihnen eine Wasserstofftankstelle errichtet wird. Bei der Ausschreibung gewinnen die Standorte, die am meisten H2-Autos (mind. 15) auf die Straße bringen.

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